Sie möchten einen eigenen BigBlueButton-Server erhalten? Hier ist das spezielle Angebot unseres Internet-Providers aus Hamburg für Schulen: pdf-download. Darin ist ein Rabattcode, mit dem Sie 10% erhalten (der ist ggf. auch bei telefonischer Bestellung anzugeben!)

Blogartikel:

Corona-bedingtes Homeschooling und Distanzlernen sind für alle Beteiligten eine Herausforderung – für Lehrkräfte, Schüler (m/w/d) und deren Eltern. Das auf menschlicher, organisatorischer sowie auf technischer Ebene. Um dabei ein wenig helfen zu können, hat der Verein sii-kids & -talents e.V. über sein Projekt Media4Schools.de Lösungen entwickelt.

Dazu gehören Online-Kurse zum Thema “virtuelle Klassenzimmer” und Technik-Angebote, mit der Online-Konferenzen über BigBlueButton möglich sind.

Der Online-Kurs bzw. das Webinar kann von Lehrkräften, Schüler- und Elternvertretern aus Schleswig-Holstein über das IQSH wahrgenommen werden (siehe Formix: PRV0104 und PRV0106). Dabei geht es um die Durchführung von Online-Konferenzen mit dem Tool BigBlueButton (kurz: BBB), welches als “Online-Klassenzimmer mit Whiteboard und vielem mehr” ein wichtiger Baustein beim #Homeschooling bzw. #Distance-, #Blended- und #e-Learning ist.

BigBlueButton wird seit 2007 als Webkonferenztool für die Bildungsbranche entwickelt.

Es wird bei #Iserv (Quelle) sowie #Moodle (Quelle) verwendet und ist vergleichbar mit ZOOM, Jitsi & Adobe Connect, aber ist teilweise einfacher, funktionaler, günstiger & datenschutzkonform!

So ein Webkonferenztool dient als Distanz-überbrückendes Kommunikations-Tool unter Kollegen, mit Schülern, etc. (z.B. vom Homeoffice aus oder von unterwegs übers Smartphone); macht es Lehrkräften leichter, Schüler beim Homeschooling, ggf. auch einzeln oder in Projektteams, zu unterstützen; es unterstützt die Kollaboration von Teams; kann fürs Aufnehmen & Speichern von Erklärvideos genutzt werden, etc. Auf einem BBB-Server können bis zu 100 Konferenzteilnehmer ZEITgleich teilnehmen.

Dass das BBB-Online-Konferenztool den Datenschutzrichtlinien entspricht, wurde dem Vereinsvorstand vom Datenschutzbeauftragten für Schulen des Bildungsministerium in Schleswig-Holstein bestätigt.

Ein gutes und faires Angebot in Zeiten von Corona!

Zunächst stellt der Verein den eignen BBB-Server Schulen für erste Testzwecke zur Verfügung (abgelaufen, Stand: 12/2020)

Das Vertrags-Angebot (download) des Providers enthält 0,00  Einrichtungskosten – die Installation ist also kostenfrei; monatlich wären es knapp 44,- oder 53,- € (entweder mit oder ohne Speicher für Videos) und sogar Support und 24/7 Monitoring sind inklusive. Das detaillierte Komplettangebot mit AVV-Vertrag kann bei S.Braun-Speck@sii-kids.de angefordert werden.

Bei Vertragsabschluss gibt es 10% auf den Monatspreis, wenn folgender Rabattcode verwendet wird: K49590


Workshops für Lehrkräfte, Schüler- und Elternvertreter:

Informationen zu den dazu passenden Online-Kursen stehen im Event-Kalender des Vereins. Titel eins ist: “Homeschooling – Online-Konferenzen mit Schülern u/o Kollegen führen“. Kurs-Titel zwei lautet: “Homeschooling – digitale Lerngruppen fürs #Distancelearning organisieren”. Obwohl diese Angebote erst am Freitag feinkonzipiert und online gestellt worden sind, sind die ersten beiden Termine bereits so gut wie ausgebucht! Es sind aber bereits zwei Folgetermine geplant …

Fragen beantwortet Susanne Braun-Speck gerne. E-Mail: s.braun-speck@sii-kids.de

Achtung: Diesen Beitrag haben wir von unserem Vereins-Förderprojekt, der Online-Schülerzeitung erkant.de, kopiert:

Was für ein Wochenende war das? Das vom 21. & 22. März? Eins voller Arbeit, toller Ideen und Inspirationen! Ausgehend von der Website wirvsvirushackathon.org  fand online, auf DevPost und Slack, der #WirVsVirus-Hackathon der Bundesregierung statt, woran 27.000 Menschen aus Deutschland aktiv teilnahmen. Dabei wurde unfassbar viel bewegt und höchst spannende Projekte zur Lösung verschiedenster Corona-Probleme entwickelt!

Im Live-Stream auf Youtube gab es gerade (30.3.20 um 20.20 Uhr) eine Diskussion und Beschwerden darüber, dass kein einziges Projekt im Bereich Digitaler Bildung / e-Learning dabei ist.

Das, obwohl es in Deutschland 8,3 Millionen Schüler (an allgemeinbildenden Schulen) plus 773.280 Lehrer gibt, die direkt betroffen sind. Argument: Es gibt schon genug Angebote am Markt. Hackathon-Bildungsprojekte sind (auf DevPost) zum Beispiel: Online Abiverwaltung, Bananasplit, Roomie und viele mehr. Insgesamt: 76 Stück.

In die Top 191-Liste (von 1.500 Projekten) des Auswahlgremiums haben es aber einige Bildungs-Projekte geschafft! Dabei ist auch das Projekt des sii-kids & -talents e.V., der auch erkant.de unterstützt und Media4Teens & Schools betreibt. Das Video (siehe Projekt Nr. 157 auf Youtube) ist eigentlich nur ein Bilderslider und kein Erklärvideo. Aber natürlich kam es auf den Inhalt an – und der steht hier: Media4Teens & -Schools: so wird Bildung DIGITALgenial | Devpost


So war es und das kommt:

Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramts und Schirmherr des Hackathons, sagte es:

Das war der größte Hackathon Allerzeiten!

  • 7 gemeinnützige Institutionen organisierten ihn
  • es gab 42.968 Anmeldungen
  • 27.000 aktive Nutzer:innen auf der Plattform Slack
  • 2922 Mentor:innen
  • 1900 Pat:innen für Herausforderungen
  • 13.000 Profile bei DevPost
  • 1.500 eingereichte Projekte
  • davon 100 Projekte aus den Ministerien

Und: bisher gibt es 464.866 Slacknachrichten – weiter wachsend …

“Hackathon” ist eine Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“ und bezeichnet eine Soft- und Hardware-Entwicklungs-Veranstaltung, bei der kollaborativ zusammengearbeitet wird. Kollaborativ heißt, das Menschen oder Menschengruppen gemeinsam und zusammen arbeiten. Die Leute, die daran teilnehmen, kennen sich häufig vorher nicht und müssen sich online, in diesem Fall auf Slack, erst zusammenfinden. Außerdem können sie sich überall und nirgends befinden, das heißt an vielen verschiedenen Orten. Sie treffen sich nur online. Diskutiert und sich ausgetauscht wurde beim #WirVisVirus auf Slack. Das ist sowas wie eine Web-App zur Team-Kommunikation und eine Plattform für Zusammenarbeit.

Aufgabe des Hackathons #WirVsVirus: Lösungen für die Corona-Krise zu finden.

Ziel ist es, während eines Hackathons, gemeinsam nützliche, kreative oder auch unterhaltsame digitale Lösungen für gegebene Probleme zu finden. Bei diesem ging es um Lösungen, die durch die Corona-Krise entstanden sind oder noch entstehen können. Mit den Ergebnissen soll vielen Menschen Hoffnung gegeben werden und konkrete Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen in Zeiten der Corona-Krise auf den Weg gebracht werden.

Die erKant-Redaktion nahm an der heutigen Online-Pressekonferenz teil.

In dieser sagte Dorothee Bähr, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung:

“Die Bundesregierung unterstützt Projekte, als Pate und wird bei der Umsetzung von Projekten helfen. Es wird praktische und organisatorische, sowie finanzielle Unterstützung durch das Bundeskanzleramt und diverse Ministerien geben. Es gibt bereits ein Umsetzungprogramm für die nächsten Monate. Außerdem sind wir bereits mit der EU im Gespräch, damit Projekte über die Grenzen von Deutschland hinaus wirken können.

Dieser Hackathon ist ein Vorzeigeprojekt! Lösungen sollen nun schnell in die Fläche gelangen. Die Bundesregierung möchte zum Beispiel Lösungen für schnellere Antragstellung von finanziellen Hilfen, solche die Schutz vor Gewalt liefern oder die Organisation von medizinischen Ressourcen verbessern, unterstützen.”

Sandy Jahn von der Organisation berichtete:

“Es gab 850 Rückmeldungen zu unserer Umfrage zum Hackthon. 79% der Teilnehmer würden wieder einen mitmachen und Freunden empfehlen. Schöne Aussagen waren z.B. “Das war eine Sternstunde der Demokratie” und: “Was für eine Tsunami an Ideen!” Obwohl beim Hackerthon viele Programmierer teilnahmen, was es keine Männerveranstaltung. 36% identifizieren sich als Weiblich; 42% der Mentoren waren Frauen. Grundsätzlich entstanden sehr heterogene und interdisziplinäre Teams, deren Teilnehmer nur zu 42% aus der Internet- & Digitalisierungs-Branche kamen; ansonsten aus allen möglichen Berufsbereichen. Das war mein Woodstock 4.”!”

Nach dem Hackathon-Wochenende wurden alle 1.500 Projekte gesichtet und bewertet.

Es gab ein Auswahlgremium von 600 Experten, die sich jeweils mindestens 10 Projekte ansahen und beurteilten. Jedes Projekt wurde von 5 verschiedenen Experten bewertet; das nach 5 Hauptkriterien:

  • gesellschaftlicher Mehrwert
  • Innovationsgrad
  • Skalierbarkeit
  • Fortschritt
  • Verständlichkeit

Durch diesen Auswahlprozess sind circa 10 % der Projekte als besonders gut bewertet worden; das aus allen 48 Handlungsfeldern / Kategorien (siehe Bilddatei).

00 sind bei der Jury in engere Wahl gekommen und werden am Abend, um 19 Uhr, live auf Youtube vorgestellt.

Infolge bekommen 100 bis 150 Projekte umfangreiche Unterstützung, um ihre Projekte realisieren zu können. Dazu gibt es ein Umsetzungsprogramm, wodurch die ausgewählte Projekte schnell und nachhaltig für die Menschen nutzbar gemacht werden sollen. Es besteht aus 4 Elementen beziehungsweise Bausteinen:

  1. Solution Enabler (Lösungshelfer)
  2. Solution Builder (Lösungsmacher)
  3. Community-Management (Austausch der Beteiligten, Unterstützer, etc)
  4. Matching-Fonds (eine Form der Finanzierung)

Mit dem Baustein “Solution Enabler” werden 100 bis 150 Projekte unterstützt. Dabei gibt es zwei große Ziele: 1. Schnell, in Hochgeschwindigkeit, sollen Projekte getestet und marktreif werden. 2. Ziel: Die Lösungen der Akteure sollen auf den Markt gebracht werden, um all den Menschen während der Corona-Krise zu helfen.Dafür gibt es programmatische Begleitung, enge Zusammenarbeit, wöchentliche Sprints; Teams mit ähnlichen Projekten werden zusammengeführt; es wird Themen-Cluster geben, unterstützt von Paten. Expertise dafür liefern über 1.000 Experten aus dem Kreis der Mentoren. Außerdem gibt es bedarfsgerechte Unterstützung durch ProBono-Leistungen; Unterstützung beim Ausrollen & der Implementierung; finanzielle Unterstützung soll es auch geben.

2. Baustein “Solution Builder” wird Projekte mit Dringlichkeit schnellstens möglich machen, Hands-On-Unterstützung liefern – das sogar Fulltime 24/7. Für den 3. Baustein: “Community Management” wird ein Team zusammengestellt, um das Hosting des Slack-Kanals weiter zu betreiben und allgemein die Community auszubauen.

Für die Projekt-Realisierungen werden 3-4 Millionen Euro zusammenkommen müssen!

Das Team des 4. Bausteins “Matching-Fonds” wird eine Finanzierung aufbauen und eine Crowdfunding-Kampagne aufsetzen. Damit wird am Freitag gestartet. Für die Finanzierung von Projekten soll eine starke Allianz aufgestellt werden. Dazu gehört die Bundesregierung, zeitgleich wird es Mittel von Stiftungen, etc geben. Die Vodafone- sowie die BMW-Stiftung haben schon zugesagt. Das Bewerbungsverfahren dafür beginnt nächste Woche.

Die Ergebnisse und Rechte an den Projekten sollen OpenSource sein, niemanden gehören und der Öffentlichkeit nutzen. Dies schnell und effektiv.


Zu den 20 Gewinner-Projekten gehören zum Beispiel:

IRIS, DeaLog, Colivery, SicherTest, digitales Wartezimmer, Print4Live (aus Lübeck), RemedyMatch, Jay, OpenLogistics, Wir bleiben Zuhause und weitere.

 

 

Bitte beachtet: Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem Gesamtkonzept “Media4 Teens & Schools” und war eigentlich nicht als Einzelprojekt für den Hackerthon #WirVsVirus gedacht. Im Gesamtkonzept ist das nur ein kleiner Punkt, der nicht wirklich auffällt … Aber: Diese super schnelle SOFORT-Maßnahme, kann auch eine dauerhafte Lösung sein (sogar eine sehr gute) und sollte wahrgenommen werden, denn: sie kann wirklich ALLEN Schulen sofort helfen. Deshalb ist jetzt doch ein eigenes Projekt geworden:

Quick Solutions 4 Schools:

Lernmaterial auf Schulwebsites + integriertes Online-Klassenzimmer: Viele Schulen haben eine Website auf Basis eines CMS. Dort kann SOFORT ein kleines Lernportal entstehen … angereichert mit H5P-Lernspielen.

Dieses Konzept enthält zwei Bausteine aus unserem Gesamt-Konzept:

  1. ein Online-Klassenzimmer mit Whiteboard-Funktion (je Schule oder Schulträger eins)
  2. Lernmaterial auf den Websites der Schulen bereitstellen

Während der Schulschließungen durch die Corona-Krise haben Schulen zwei Kernprobleme:

  1. Wie kann Unterricht stattfinden, ggf. digital? Insbesondere für Abschlussjahrgänge?
  2. Wie und wo können Lernmaterial und Aufgaben online bereitgestellt werden?

Ist-Situation:

Einige Schulen nutzen digitale Angebote ihrer Bildungsministerien, andere sowas wie iSERV. Auch gibt es Cloudlösungen von Drittanbietern, die zum Speichern und Bereitstellen von Daten genutzt werden. Zudem: Um online Unterrichten zu können, nutzen einige Online-Meeting- bzw. Konferenz-Portale – teure, Lizenzpflichtige oder kostenfreie auf ausländischen Servern.

Aber:

  • Warum sollen Daten auf den Servern von Dritten abgelegt werden?
  • Warum Datenschutzprobleme provoziert
  • und viel Geld für Lizenzen ausgegeben werden?

Wenn all das auf der eigenen Schul-Website gemacht werden kann???


Um eine schnelle, günstige Lösung zu liefern, haben wir während des Hackthons unter dem Namen
“Quick Solutions 4 Schools” Anleitungen in Text- und Video-Format für Schulen erstellt, in dem sie gezeigt bekommen, wie sie auf ihrer Schul-Homepage Lern-Materialien bereitstellen und wie sie ein eigenes Online-Klassenzimmer bekommen können – ähnlich wie Zoom (welches aber nicht wirklich datenschutzkonform ist).

Gut zu wissen: Sehr, sehr viele Schul-Websites sind mit dem CMS (Content-Management-System) “Wordpress” entwickelt worden. Andere mit Joomla, wenige auch mit Typo3, etc.

Das bedeutet: All diese Schulwebsites können mit der Zeit zu richtigen eigenen Learning-Management-System werden!


Für die Bewältigung der Corona-Krise kann zunächst der einfachste und schnellste Weg genutzt werden, der heißt: Quick Solutions 4 Schools mit den zwei Bausteinen:

1.) Online-Klassenzimmer:

Vereins-Mitglied Pascal Ehlig hat in der 1. Nacht des Hackathons einen Testserver mit so einem digitalen Klassenzimmer mit Whiteboard-Funktion, etc. aufgesetzt. So eins sollte jede Schule dezentral für sich bekommen können. Der Aufwand ist nicht groß. Grundlegend handelt es sich dabei um eine OpenSource-Anwendung (BigBlueButton), die nur jeweils 1x installiert (und auf Dauer: gewartet) werden muss.

zu 2.) Lernmaterial auf Schul-Websites bereitstellen

In den folgenden Beiträgen und Lern-Videos hat Vereinsvorsitzende Susanne gezeigt, wie jede Schule die eigene WordPress-Website für oben genannte Herausforderungen nutzbar machen kann. Was vermutlich Vielen viel leichter fällt, als zunächst gedacht …

Lerninhalte können übrigens mit H5P-Aufgaben angereichert werden (Beispiele, siehe hier: https://media4schools.de/category/3_anwendungen-technik/h5p-lern-spiele/)

Bitte beachten: Diese Anleitung gilt nur für Schul-Websites, die mit WordPress entwickelt worden sind (was sicherlich 80% sind …). Aber andere Webdesigner könnten solche Anleitungen innerhalb kürzester Zeit auch für andere CMS entwickeln!


Es ist nicht bekannt, ob die Schul-Website mit WordPress oder nicht entwickelt worden ist?

Finde es heraus: Öffne die Website im Browser, klicke mit der rechten Maustaste irgendwo ins Leere. Es öffnet sich ein grauer Kasten, wähle dort “Seitenquelltext anzeigen” – suche in diesem Quellcode nach dem Wort “Wordpress”. Kommt es vor, ist das eine WordPress-Website.


Wichtiger Hinweis bzgl. Schüler-E-Mails:

Aktuell gehen viele Schüler (m/w/d) davon aus, dass sie KEINE E-Mail-Adresse haben. Das stimmt so nicht … Diese wissen es nur nicht! Jeder Mensch, der ein Android-Smartphone hat, hat bei der Einrichtung seines Handys ein Google-Konto angelegt. Dazu gehört IMMER eine GMail, die auf dem jeweiligen Handy eingerichtet ist. D.h. Schüler können sehr wohl jederzeit E-Mails von ihren Lehrkräften empfangen.

> Bitten Sie ggf. die Eltern darum, ihren Kindern dabei zu helfen, das GMail-Konto auf ihrem Smartphone wiederzufinden und nutzen zu lernen.


Es gibt drei Zielgruppen & Tätigkeits-Bereiche, für die ich im folgenden Beiträge und Videos verfasst habe:

  1. Website-Administratoren, die die Vorbereitungen auf der jeweiligen Website treffen müssen.
  2. ALLE Lehrkräfte, die Lernmaterial digital zur Verfügung stellen möchten/müssen
  3. Schüler, die diese nutzen sollen

Link: Alle Anleitungen mit Text und Video stehen hier (Link)


Unser Gesamtkonzept steht im DEVpost: https://devpost.com/software/media4teens-schools-so-wird-lehren-lernen-digitalgenial

Außerschulisches oder Inhouse-Lernangebot:

Digitale Bildung mit Nachhaltigkeits-Thema für Schulgruppen

Schüler (m/w/d) und ihre Lehrkräfte / Betreuer erfassen in einem 4-stündigen medienpädagogischen Workshop das Thema “Nachhaltigkeit” sowie “digitales Lernen & online Arbeiten” in vielen Facetten.

Zunächst gibt es digitale und spielerische Theorie über Nachhaltigkeit. In Workshopteil 2 setzten sich die Teilnehmer selbstaktiv mit einem Nachhaltigkeits-Thema auseinander; recherchieren dazu, bekommen digitale Aufgaben oder entwickeln Ideen und gestalten ihre Web-Präsentation dazu.


Bitte gerne kurzfristig an Lehrkräfte für WiPo, Weltkunde, Berufsorientierung, etc. weitergeben!

Dazu gerne auch diese PDF öffnen und drucken!


Der zweite Teil findet entweder als Stations-Arbeit für Ju/SuS für Klasse 7-9 statt oder als selbstgesteuerte Projektarbeit/Gruppenpuzzle für Ju/SuS im Jahrgang 10-13 (auch Berufsschüler).

Zur Wahl stehen aktuell zwei Themen:

  1. “Nachhaltige Smartphones, digital präsentiert” mit digitalen Aufgaben & “Action”
  2. “Nachhaltigkeits-Ideen für Schulen, Jugendtreff, etc entwickeln” – hier wird kreativer gearbeitet.

Gruppengröße: Es sollten zwischen 12 und 24 Teilnehmer dabei sein; kleinere Gruppen ggf. nach Absprache.

Veranstaltungsort:Dräger-Garage” (Innovationscenter auf dem Firmengelände der Drägerwerk AG in Lübeck), dass heißt, auch die Firma Dräger als Ausbildungs-Betrieb wird vorgestellt und die Tür für Berufspraktika geöffnet. ODER: im eigenen Hause

Termine: Entweder einen der hier, im Event-Kalender, aufgelisteten oder nach Absprache!

Kosten: Keine für Schulen & Vereine, d.h. kostenfrei, wenn der Workshop bei Dräger in Lübeck stattfindet. Wenn nicht, sondern im Hause der Teilnehmer (z.B in einer Schule) dann zu 1/3 kostenpflichtig (105 €).

Anmeldung, für …

Mal kurz von erkant.de kopiert …

Das leitende Redaktionsteam war gerade in Kiel, bei der BNE-Konferenz für Schüler, als es von der guten Nachricht las: ErKant.de hat erneut beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder “Kein Blatt vorm Mund” als Online-Schülerzeitung überzeugt und holte erneut den einzigen Preis nach Schleswig-Holstein.

Unterstützt wird erKant.de bei seiner Jugendpressearbeit vom Reinfelder Verein sii-kids & -talents e.V. – das sind wir :-)

Die Jury bewertete am 27./28. Februar 2020 Schülerzeitungs-Ausgaben und/oder Artikel aus dem Schuljahr 2018/19 bzw. Ausgaben und/oder Artikel aus dem Jahr 2019.


ErKant gewann den Preis auf dem Niveau der Gymnasien/Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe.

In oben genannten Zeitraum waren die meisten Redakteure von erKant.de noch an der Gemeinschaftsschule mit Oberstufe in Reinfeld – deshalb die Zuordnung zu der Schülerzeitungs-Wettbewerbs-Schulform GYM/GMSmO.

In Schleswig-Holstein sind Schülerzeitungen unabhängig; stehen außerhalb der Verantwortung von Schulen und unterliegen dem Presserecht – wie jedes andere Pressemedium auch. Eine Schülerzeitung kann in SH außerdem von Schülern mehrerer Schulen herausgegeben werden.

So ist es mittlerweile auch bei erKant.de! Siehe dazu Schulgesetz §86.

In Hamburg klingt das ganz ähnlich, ebenso wie in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zum Beispiel.

Aber: In jedem Bundesland gilt ein eigenes Schulgesetz und die Regelungen für Schülerzeitungen darin weichen von oben Genanntem teilweise weit ab! Um so weiter die Reise in den Süden von Deutschland geht, um so länger werden die gesetzlichen Regelungen. In vielen sind Schul– oder Schülerzeitungen möglich.

Außerdem gibt es in den Bundesländern verschiedene Schulformen – all diese rechtlichen und tatsächlichen Unterschiede beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder zusammenzubringen, dürfte ein Kunstwerk sein, welches die Jury bewerkstelligen muss.

Warum immer so viele Schülerzeitungen aus NRW & Süddeutschland gewinnen?

Jedes Bundesland reicht eine festgelegte Anzahl an Bewerbern beim Bundeswettbewerb ein. Diese Anzahl richtet sich prozentual nach der Einwohnerzahl der Bundesländer, entsprechend des Königssteiner Schlüssels (wonach z.B. auch Flüchtlinge im Land verteilt werden).

  • Bayern hat z.B. 13 Millionen Bürger
  • Schleswig-Holstein keine 3 Millionen.
Aus diesem Grunde können viele Bundesländer nur 12 Schülerzeitungen für den Bundeswettbewerb anmelden, andere viel, viel mehr. Nur 12 z.B. SH, Hamburg, MVP, Berlin, Bremen, Sachsen, etc. NRW kann dagegen am meisten einreichen: 40 Schülerzeitungen; Bayern 30 und Baden-Württemberg 24 zzgl. Online-Zeitungen.
Mehr Einreichungen je Bundesland bedeuten auch: mehr Gewinner aus diesem Bundesland. NRW hat z.B. 40 Chancen auf einen Gewinn auf Bundesebene, SH nur 12.
Entsprechend scheint es nach Außen so, als wenn Schülerzeitungen aus NRW & Süddeutschland besser sind. Aber das ist nicht so! U.a. die Nordlichter dürfen nur nicht mehr ins Rennen schicken, wogegen die bürgerstarken Bundesländer mehr Chancen haben.

In Schleswig-Holstein ist toller Nachwuchs im Anmarsch!

Aus Erfahrung sind Coach Susanne / Vorstand von sii-kids und die Redaktionsmitglieder von erKant.de klug geworden, weshalb sie ein Stück weit zu einem Projekt zum Nachmachen geworden sind. Susanne gab ihre Erfahrungen bereits 2019 an einige Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter über IQSH-Workshops weiter. Die Schüler der Teilnehmer standen meistens schon in den Startlöchern oder wollten ihre bisherige Print- in eine Online-Zeitung umwandeln. Ihre Lehrkräfte kamen mit neuem Recht- und Online-Technik-Knowhow und vielen Tipps zurück und konnten nun die Unterstützung liefern, die von den Schülern gebraucht wurde.

Tolle Online-Schülerzeitungen in SH sind zum Beispiel auch die gms-unzensiert.de aus Kellinghusen, sowie stormstory.de aus Ahrensburg. Schade nur, dass beim Schülerzeitungswettbewerb jeweils nur eine Online-Schülerzeitung pro Schulform prämiert werden kann.


Ausgezeichnete Online-Schülerzeitungen:

Da das digitale Medienmachen noch nicht so weit verbreitet ist, konnten in diesem Jahr noch nicht bei allen Schulformen Online-Schülerzeitungs-Gewinne vergeben werden, dafür aber zusätzlich einige Online-Förderpreise (Quelle).

  • Auf dem Grundschul-Niveau ging ein Online-Preis an das “Brennglas” sowie ein Online-Förderpreis an die “Liebigbox” – beide sind in Berlin.
  • Förder- sowie Hauptschul-Schülerzeitungen punkteten noch gar nicht mit Online-Angeboten.
  • Bei den Schülerzeitungen mit Schülern von Realschulen / Gemeinschaftsschule ohne Oberstufen gewann der “Ernschtle-Blog” aus Baden-Württemberg und ein Online-Förderpreis ging an den “Schülerspiegel” in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Bei den Online-Schülerzeitungen auf Gymnasial-Niveau / Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe überzeugte “erkant.de” als Beste.
  • Das Redaktionsteam vom “Verweis” in Augsburg/Bayern mit Schülern der Beruflichen Schule überzeugte und der “Eulenblog” in Hamburg bekam einen Online-Förderpreis.

Weitere Infos zum Schülerzeitungswettbewerb der Länder stehen auf erkant.de geschrieben.

Achtung: geschrieben von den Jugendredakteuren von erkant.de!

Am 27.2 fand der erste Nachhaltigkeits-Kongress für Schüler in Schleswig-Holstein statt. Das unter dem Titel “Schule macht Zukunft – Impulse für ein nachhaltiges Leben” – ein Tag rund um die 17 Nachhaltigkeitsziele. Es gab über 30 Workshops, wovon jeder Teilnehmer 2 wählen konnte. Unsere Redakteure besuchten Workshop 25 und 30, währenddessen der erKant-Coach selbst einen gab.

Der Tagesablauf war gut geregelt. Am Anfang wurden die Teilnehmer im Hörsaal der Uni begrüßt und einige Politiker und Wissenschaftler hielten Reden zum Thema Nachhaltigkeit. Danach versammelten sich alle vor dem Gebäude und teilten sich den Workshops zu. Guides führten die Gruppen zu ihren Lernorten auf dem Uni-Gelände.

Im ersten Workshop, den unsere Redakteure besuchten, wurde eine Rally durch das Universitäts-Gelände gemacht. Zunächst wurde dort erklärt, wie die Rally abläuft. Mit der App Actionbound werden solche Rallys erstellt.

Actionbound ist eine App für Tablets, mit der die Teilnehmer ihre Umgebung interaktiv Erkunden können und so mehr über ihren Wohnort, ihre Schule oder z.B. ihre Uni lernen können. Die App funktioniert mit GPS, dadurch weiß die App immer, wo sich der Spieler befindet und kann die passende Aufgabe zum Ort stellen. Die erstellten Rallys, genannt „Bounds“, können entweder der Öffentlich zugänglich gemacht werden, mit einer speziellen Lizenz privat bzw. geheim gehalten, oder über einen Code nur für einen kleinen Personenkreis (etwa für einen Geburtstag) zugänglich gemacht werden.

Los ging es in kleinen Gruppen!

Während des Rundgangs mussten Aufgaben gelöst werden. Dabei werden die Teilnehmer nicht nur mit Quizfragen konfrontiert, sondern müssen auch selbst aktiv werden, indem sie beispielsweise Interviews führen, Videos drehen oder Fotos machen. Die erkant-Redakteure erkundeten auf ihrer Tour neben dem Uni-Gelände und dem Botanischen Garten, auch die Mensa der Uni. In der Mensa hatten die Redakteure die Aufgabe, herauszufinden, was die Mensa dafür tut, unnötigen Müll, wie etwa Einwegbecher zu vermeiden. Nachdem sie die Lösung wussten, mussten sie eine Audionotiz aufnehmen.

Eine weitere Aufgabe war es, einen Slogan für mehr Nachhaltigkeit auf den Gehweg der Uni zu schreiben, und ein Foto davon zu machen.

“Fahrradfahren macht die Welt schön und heil!” – ist unser geworden.

Im Botanischen Garten sollte eigentlich noch ein Video gedreht werden. Diese Aufgabe musste jedoch aus zeitlichen Gründen übersprungen werden.


Nach dem ersten Workshop gab es eine Pause mit kostenlosem Mittagsessen für alle.

Um 14.15 Uhr ging es los in den 2. Workshop: einem über Wale und das Leben unter Wasser. Als erstes wurde ein Film von einem jungen Forscher gezeigt, der Wale beobachtet und studiert. Es konnten auch echte Walzahn-Borsten angefasst werden. Die Gruppe wurde aufgeteilt.

Eine der beiden baute ein lebensgroßes Walskelett zusammen (ca 1,60 Meter).

Die anderen Jugendlichen testeten im Nebenraum, wie die Haut der Wale funktioniert. Dafür wurden Hände mit Butterhandschuhen, Stoffhandschuhen und auch ohne Schutz in Eiswasser gehalten. Danach wurde die Kraft gemessen.

Die Leute mit den Butterhandschuhen hatten noch am meisten davon. Ein Mädchen sollte sogar ihr Gesicht für 30 Sekunden ins Eiswasser halten. Dadurch wurde gezeigt, dass wir Menschen noch den “Taucheffekt” haben. Heißt: unser Puls wird langsamer, um so kälter es wird. Am Ende führten alle Teilnehmer zusammen einen Geräuschetest durch. Dazu wurden im Wasser Geräusche gemacht und zum Hören Stethoskope ins Wasser gehalten.

Zum Abschluss des Tages gab es noch eine kleine Rede und Dankesworte an die Organisatoren, beteiligte Wissenschaftler und Referenten.


Uns hat der Nachhaltigkeits-Konferenz sehr gut gefallen! Der Tag zwar interessant, jedoch ein wenig verplant. Die Kurse dauerten nur ca. 90 Minuten – das ist zu kurz. Neue Freundschaften konnten auch geschlossen werden …


Was unser Coach als Referent derweil gemacht hat, könnt ihr auf dem Lernportal gucken – da gibt es eine Workshop-Seite, die die teilnehmenden Schüler währenddessen erstellt haben:

Zur Info für alle, die es 2019 doch nicht geschafft hatten, teilzunehmen:

Mein IQSH-Workshop “Digitale Projekte (günstig) planen – egal ob Lernportal, Schülerzeitung, Wiki oder Website” findet wieder am 11.2. statt.

Noch kannst Du Dich / können Sie sich anmelden, aber nicht mehr lange …

Themen und Fragestellungen werden sein:

  • Grundlagen: Was ist was und wozu brauchen wir solche Technik für:
    • Website, Blog, Wiki, H5P ?
    • Online-Lernportal oder -Schülerzeitung?
  • Wie ist eine Website / Portal aufgebaut? Was ist dabei gut zu wissen?
  • Was kostet eine Website oder Online-Portal und was nicht? Wie plane ich die?
  • Worauf müssen wir beim Anbieter-Vergleich achten und wie können Schulen möglichst unabhängig werden?

Beim letzten Mal war der Workshop echt super, hat Spaß gemacht und tolle digitale Projekte entstanden infolge. Einige Schulen haben durch ihr neues Knowhow auch richtig viel Geld sparen können oder sind eine Last losgeworden.

Link zur Anmeldung im FORMIX / IQSH: https://formix.info/PRV0088

… aber nicht hier, sondern auf dem Vereins-Blog zu lesen!