Der 4. Reinfelder Fotowettbewerb über Reinfeld-Aktiv findet im Rahmen des Kulturfestivals Schleswig-Holstein statt. Teilnehmen darf jeder, der in erreichbarer Nähe von Reinfeld (Holstein) wohnt und zum Finale mit Preisverleihung kommen kann. Dieses wird von einem Kamerateam gefilmt und life gestreamt. Außerdem ist es Teil von #tatenfuermorgen von RNE (Rat für nachhaltige Entwicklung) – sogar die Gewinne sind überwiegend nachhaltig: ein Smartphone, regionale sowie Fairtrade-Produkte, Baum-Zertifikate, gehören dazu.

Projektleiter ist wieder Susanne Braun-Speck von sii-kids / Media4Schools. “So ein Fotowettbewerb ist bestimmt auch als selbstaktives Schulprojekt super geeignet! Vorab wäre ein Workshop zum Thema perfekt!”


Foto-Wettbewerbs-Thema: Nachhaltigkeit

Ideen für Fotomotive liefern nachhaltige Reinfelder Aktivitäten und die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda2030 (siehe: 17ziele.de). Ob die Fotos nachhaltige, positive Motive zeigen oder nicht-nachhaltige bleibt den Fotografen überlassen. Wichtig ist: Es zählen ungewöhnliche Ideen und Perspektiven (Frosch-, Vogel- und andere Perspektiven)! Fotos von Natur & Umwelt treffen das Thema nur bedingt – spannend muss die Bildidee sein oder besonders aussagekräftig in Sachen Nachhaltigkeit.

Die 17Ziele bieten viel Spielraum für verschiedenste solcher Motive – Stichworte sind:

  • #nachhaltige Bildung #Frieden #Gesundheit
  • #sauberes Wasser #Energiewende #Windkraft #Blühstreifen
  • #Plastik im Meer #Fairtrade #plastikfrei #unverpackt
  • #Foodsharing #Fahrradfahren #Bio-Anbau
  • #Armut #Hunger #Gleichberechtigung
  • #Digitalisierung in der Landwirtschaft #Umweltverschmutzung #Umweltschutz
  • #nachhaltige Produkte #faire Produktion
  • #Chemikalien #Rohstoffe #Rohstoffabbau #und viel mehr!

Kategorien:

Damit jeder Teilnehmer, unabhängig von Alter und Einkommen, eine faire Chance hat, wird es in jedem Fall mindestens drei Kategorien geben:

  1. eine für Jugendliche mit Smartphone
  2. eine für erwachsene Fotografen mit Smartphone
  3. sowie eine für semiprofessionelle Fotografen mit hochwertigen Fotokameras.

In letztere müssen sich ggf. auch Jugendliche eingruppieren, sofern sie entsprechende technische Ausstattung nutzen können.

Alle Fotos müssen im 2020 sowie vom Einreicher selbst fotografiert worden sein! Wo die Fotos entstanden, ist allerdings egal. Fotos, worauf Reinfeld erkennbar ist, bekommen zwar einen kleinen Pluspunkt. Aber: Auch Urlaubsfotos (z.B. vom Strand voller Plastikmüll) sind erlaubt!


Teilnehmen – > Fotos hochladen > Anleitung


Termine:

Fotos können ab 23.8.2020 auf dieser Website (siehe Unterseite dafür) hochgeladen werden. Ablauf ist 23. September 2020 um 24 Uhr.

Preisverleihung & Jury:

Derzeit ist das Finale für Donnerstag, 1.10. von 17.30 bis 19.30. Uhr im Saal des Alfa-Parks geplant. Der Termin wird eng mit den Organisatoren des Kulturfestivals und dem Filmteam abgesprochen werden. Letzte Ausweichmöglichkeit wäre ggf. der 9./10.10.20 (länger geht das Kulturfestival von SH nicht).

Zur Jury gehört die Fotowettbewerbsleiterin Susanne Braun-Speck (freie Beraterin & Referentin für digitale Bildung & Vorstand von sii-kids.de), Roald Wramp (neuer Bürgermeister von Reinfeld), Armin Adib-Moghaddam (Alfapark-Eigentümer & HVR-Vorstandsmitglied) sowie Birgit Baestlein (Bündnis90/Grüne Reinfeld & Mitglied im Finanz- und Bildungsausschuss). Der Handelsverein Reinfeld (HVR) unterstützt die Sache!

Schleswig-Holsteiner Schulen können ab sofort das Learning-Management-Systems “ItsLearning” inklusive Beratungsleistungen sowie ein Online-Konferenz-System nutzen. Außerdem ist die kurzfristige technische Ausstattung über das Sofortprogramm des DigitalPakts möglich, und: das Weiterbildungs-Angebot für Lehrkräfte wird erweitert.


Die folgenden Informationen stammen teilweise von der Pressekonferenz der Bildungsministerin Karin Prien am 5.8.; weitere aus Insider-Quellen.

Innovationsschub in der digitalen Bildung

Karin Prien berichtete unter Anderem, dass die Corona-Pandemie zu einem gewaltigen Innovationsschub in der digitalen Bildung führte, die das Ministerium mit allen Mitteln weiter verfolgen wird. Zum Beispiel stellt es ab sofort allen Schulen ein einheitliches Lernmanagementsystem (kurz: LMS) zur Verfügung.

Die Wahl fiel auf ItsLearning, welches das Schulportal von SH (betrieben von Dataport, basierend auf dem System von Univention, bekannt als UCS) ergänzen wird.


ItsLearning ist eine kommerzielle, webbasierte Lern- und Community-Plattform, welche 1999 von Studenten des Bergen University College in Norwegen gegründet wurde und heute weltweit vertreten ist. Die deutsche Niederlassung ist in Berlin. ItsLearning wurde als bestes Produkt in der Kategorie Lehr- und Lern-Management-Systeme mit der Comenius-EduMedia-Medaille 2013 ausgezeichnet.

Im Dezember 2019 wurde ItsLearning von der Sanoma Group übernommen, einem führenden europäischen Lern- und Medienunternehmen mit Hauptsitz in Helsinki, Finnland. ItsLearning ist jedoch ein eigenständiges Unternehmen innerhalb des Konzerns, das 2019 einen Nettoumsatz von 913 Mio. EUR erzielte und 4.000 Fachkräfte beschäftigt.


In Schleswig-Holstein zeigten 415 Schulen (circa 50% der Schulen) Interesse an dem LMS.

Ob diese es tatsächlich nutzen werden oder sich für ein anderes LMS entscheiden, bleibt diesen überlassen.

Einen Antrag können und müssen Schleswig-Holsteiner Schulen ggf.  hier stellen: https://mbforms.schleswig-holstein.de/?view=lmstermin

Später nutzbare ItsLearning-Startseite: https://sh.itslearning.com/


Für die Einführung von ItsLearning werden jetzt die Fortbildungs-Angebote beim IQSH erweitert (siehe FORMIX, suche dort nach ItsLearning). 100 Schulen pro Woche sollen an das LMS angeschlossen werden können. Natürlich sollen auch Fortbildungs- und Beratungsangebote von Lehrkräften dazu genutzt werden können und werden entsprechend ausgebaut. Die Kosten dafür trägt das Land, wobei die Mittel dafür vermutlich teilweise aus dem DigitalPakt des Bundes stammen (Annahme der Redaktion*).

Nachtrag vom 20.8.: Laut Pressemitteilung des BIMI vom 19.8. stimmt die #Annahme der Redaktion. Darin steht folgendes:

“Die Kosten für das LMS werden vom Land und vom Bund Schleswig-Holstein aus den Mitteln des DigitalPaktes Schule getragen.”


Gegenstände der Förderung der DigitalPakt-Vereinbarung in der Vergaberichtlinie von SH gestrichen.

Laut der Verwaltungsvereinbarung vom #DigitalPakt Ziffer 3.1.3 und 3.2. sowie 3.4 können auch Lehr-Lern-Infrastrukturen, z.B. #Lernportale sowie Beratungsleistungen daraus finanziert werden.

Aber: in der Vergabe-Richtlinie von SH ist das nicht wiederzufinden.

Laut Auskunft der Staatssekretärin Dr. Dorit Stenke war im Vorwege bereits vorgesehen gewesen, dass finanzielle Mittel für Lehr-Lern-Management-Systeme, Lernportale, etc sowie Beratungsleistungen aus dem DigitalPakt nur vom Land genutzt werden sollen.

Im Umkehrschluss haben dadurch weder Schulen noch Schulträger diese, vom Bund vorgesehene, Möglichkeit und müssen Beratungsleistungen und Lernportale / Lern-Management-Systeme selbst finanzieren – sofern es sich nicht um das einheitliche System des Landes handelt. Anders ist das z.B. in Bremen (siehe pdf)und Hamburg (siehe pdf) – dort können sehr wohl Lehr-Lern-Infrastrukturen aus DigitalPakt-Mitteln bezahlt werden.

Download DigitalPakt des Bundes – Download der Vergabe-Richtlinie SH.

Entsprechend zählt neben den laufenden Lizenz- / Nutzungskosten und den technischen Möglichkeiten und Funktionen des LMS, für die Schulen wohl auch, wer die Kosten trägt. Sie selbst, wenn sie etwas Anderes als ItsLearning nutzen. Dieses durfte übrigens aufgrund der Corona-Krise ohne Ausschreibung eingekauft werden. Aber nicht für die Nutzung auf Dauer. In 2021 muss das Land eine öffentliche Ausschreibung durchführen.

Sollte es soweit kommen, das ItsLearning danach nicht mehr DAS einheitliche LMS des Landes ist, haben Schulen aber durchaus die Möglichkeit, es weiterhin zu nutzen.

Denn: sie können es ja in eigener Regie weiterbetreiben und ihre Schulträger die Kosten dafür selbst tragen – so, wie die anderen 50% der Schulen im Land, die bereits vor oder seit der Corona-Krise Learning-Management-Systeme wie Moodle oder iServ nutzen. Alternativ wäre der Wechsel des LMS (z.B. von ItsLearning zu iServ) technisch durch einen Ex- und Import der Daten möglich.


Ein Video-Konferenz-System wird von Dataport zum Schulbeginn zur Verfügung stehen.

Welches es ist, wurde während der Pressekonferenz nicht genannt. Zur Debatte standen, nach den uns bekannten Informationen, entweder #Jitsi oder #BigBlueButton. Beide sind datenschutzkonform, sofern sie auf eigenen Servern (hier den Servern von Dataport), betrieben werden. #BigBluebutton bietet sehr viel mehr Funktionen für digitalen Unterricht als Jitsi, insbesondere aber nicht nur hat es ein digitales Whiteboard sowie ein (Ether-) Pad. #Jitsi ist dagegen einfacher zu installieren, sowie leichter zu nutzen.

Nachtrag: Auf Nachfrage erfuhr die erKant-Redaktion, dass das Online-Konferenz-System #Jitsi sein wird. Link: https://video.openws.de/ – bitte den Chrome-Browser dafür nutzen.

Gut zu wissen: An das LMS “ItsLearning” kann wahlweise BBB oder Jitsi angebunden werden. Auch dazu gibt es eine Schulung beim IQSH.

Da diverse Schulen und Schulträger bereits in der Corona-Schulschließungs-Phase auf BigBlueButton (BBB) setzten und eigene Server betreiben oder bei einem Hoster “gemietet” hatten, können sie BBB auch dann weiterhin nutzen, wenn sie sich für das LMS #ItsLearning entscheiden.


Außerdem wurden, laut der Presse-Informationen des Bildungsministeriums, die formalen Voraussetzungen (um Mittel aus dem Digitalpakt zu erhalten) weiter vereinfacht. Heißt: es werden zusätzliche Stellen geschaffen, um die Schulen bei der Digitalisierung zu beraten.

“Das Sofortausstattungsprogramm um Schulen mit digitalen Endgeräten zu versorgen ist, seit ich mich erinnern kann, das erste Bundesprogramm dieser Art, das seinen Namen wirklich verdient“, betonte die Ministerin. Schon seit Anfang Juni hätten die Schulträger sich auf die Beschaffung der Geräte einstellen können. „Spätestens seit dem 14. Juli konnten die Schulträger über das Sofortprogramm digitale Ausstattung beschaffen“, so Prien. Seitdem seien 7,35 Millionen Euro vergeben und insgesamt 9,18 Millionen Euro von 107 Schulträgern beantragt worden.

Berlin, 23.06.2020 (Presseinfo von RENN) – Um herausragendes und wirksames Engagement für eine Nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, verleiht das RENN-Netzwerk in Kooperation mit dem “Rat für Nachhaltige Entwicklung” (RNE) jedes Jahr die Auszeichnung „Projekt Nachhaltigkeit“. Eine Expertenjury hat jetzt entschieden, wer die diesjährigen 40 Preisträger*innen sind – der sii-Kids & talents e.V. gehört mit seinen digitalen BNE-Angeboten für Teens dazu.

Trotz einer Corona-bedingt verkürzten Bewerbungsphase wurden 372 Projekte eingereicht. Die Jury hat nun die besten zehn aus jeder RENN-Region ausgewählt. Die Gewinnerprojekte erhalten neben einer Förderung den Zugang zum bundesweiten RENN-Netzwerk und somit die Chance, neue Impulse zu erhalten und ihre Projekte sichtbarer zu machen.

Der Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit“ fördert seit vielen Jahren Unternehmen, Initiativen und Projekte, die sich mit den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen befassen. Mehr als die Hälfte der Initiativen bewarb sich mit einem Fokus auf die Schwerpunktthemen “Nachhaltiger Konsum” und “Kreative Kooperationen”. Weitere Schwerpunktthemen waren in diesem Jahr “Klimapositives Wirtschaften” und “Nachhaltige Arbeitswelten”. Von lokalen Bürgerinitiativen über bundesweite Bildungsprojekte bis hin zu internationalen Entwicklungsprojekten – das Spektrum an Teilnehmenden zeigt, wie vielseitig die unterschiedlichen Themenbereiche im „Projekt Nachhaltigkeit“ verankert sind.

Die Gewinnerprojekte werden jeweils mit 1.000 EUR bedacht, um ihre Arbeit weiter voranzutreiben zu können.

Von den insgesamt 40 Preisträgern (m/w/d) gehören 10 zur Region RENN.nord  (HH, SH, MVP, NS, HB); dabei 2 aus SH, 1 davon sind wir :-)

  • weserholz, Käpt’n Kurt e.V., Bremen
  • CREACTIV für Klimagerechtigkeit, Büro für Kultur- und Medienprojekte gGmbH, Hamburg
  • Grünes Kino, Grünes Kino, Hamburg
  • TUTAKA | Plattform für nachhaltiges Gastgebertum, TUTAKA GmbH, Hamburg
  • Plastikfreie Stadt, Plastikfreie Stadt, Mecklenburg-Vorpommern
  • Kita 2030 Nachhaltigkeiter-leben – Zukunft gestalten, Naturschule in natura Maika Hoffmann & Dr. Anja
  • Kofahl PartG, Mecklenburg-Vorpommern
  • Lust auf Zukunft!, Netzwerk öko, fair & mehr Region Hildesheim, Niedersachsen
  • Nachhaltige Resonanzräume in der Lebensmittelindustrie, Leuphana Universität Lüneburg –
    Arbeitseinheit Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Niedersachsen
  • Media4Teens – digitale Bildung mit Nachhaltigkeitsthemen, sii-kids & -talents e.V., Schleswig-Holstein
  • Nachhaltig erzählen, Büchereizentrale Schleswig-Holstein, Schleswig-Holstein

Eine Liste mit allen Gewinnern ist hier zu finden: www.projektnachhaltigkeit.renn-netzwerk.de

Seit der Bewerbung für den Preis hat sich bei uns Einiges getan. Siehe Themenseite: BNEdigital

PS: Das ist der 2. Preis für unseren Verein in 2020 – den 1. Preis des Jahres gewann unsere Online-Schülerzeitung erkant.de, siehe Blogbeitrag dazu:

Am 20.6. fand das Online-Barcamp #SchuleNeuDenken auf digitalitaet20.de statt. Veranstalter war das Bundeskanzleramt in Verantwortung der Beauftragten der Bundesregierung für Digitales, Dorothee Bär. Dabei: Die oben Gezeigten aus Session 2.8.. Insgesamt: 1.700 aktive Teilnehmer plus Zuschauer, 32 Sessions, aufgeteilt in 80 Online-Konferenzräume (BigBlueButton).

Dabei: Der Impuls-Beitrag “Digitalisierungs-Manager für Schulen?” in Session 2.8. “Wie können Schulen für das 21. Jahrhundert entwickelt werden?” von Susanne Braun-Speck (Media4Schools / Sii-Kids & -talents e.V.). So fing ihr Impuls an:

Wie soll Digitalisierung in Schulen gelingen, mit beispielsweise 800 Schülern und 60 Lehrern, wenn kein einziger IT-Experte im Hause ist? Wer leitet und steuert IT- und Medien-Projekte? Und schreibt ein Medienentwicklungskonzept mit IT-Knowhow? Wer beantwortet die vielen Fragen der Anwender? In diesem Beispiel der 860 Anwender? Wer liefert Support vor Ort? Wer installiert neue Geräte, z.B. digitale Whiteboards?

Doch auch die Beiträge zur Session 4.4 “Wie können medienpädagogische Expertise oder andere außerschulische Partner Schule bei der Entwicklung von Medienbildung unterstützen?” liefern passende Fragen, Wünsche und Antworten.

Für die, die es interessiert: Die Lösung für diese Thematik ist bereits zu 95 % realisiert! Wer helfen will, kann sich gerne melden.

Zusammenfassende Ergebnisse aus diesen beiden Sessions:

Ist-Situation laut Session 2.8.:

Laut Impuls: In der Regel ist es so, dass an einer Schule in SH ein bis zwei Lehrer zwei Zusatzstunden pro Woche haben, um als technische Ansprechpartner und Supporter zu agieren. Bedeutet: sie haben ständig “Land unter” und wissen nicht, wie sie diese umfangreiche Zusatzaufgabe stemmen sollen. Erzählt wird auch von Schulen, wo die Schülertechnik-AG – auch oder insbesondere während des Unterrichts – diesen Job an der Schule machen.

In anderen Bundesländern läuft das (laut Session-Teilnehmer) z.B. so:

  • um IT & Medien kümmern sich teilweise Lehrkräfte, das als Netzwerkbeauftragte, oder SL (BW)
  • niemand (MVP); finanzielles Problem bedeutet: bisher keine Ausstattung; aber: “ItsLearning” kommt in den Sommerferien. Aber: keiner mit IT-Knowhow dabei – Lehrkräfte soll das alleine aufsetzen und einführen.
  • jeder kümmert sich um sich … LK sind oft Einzelkämpfer – auch in Sachen medienpädagogischer Kompetenz und Unterricht

Ist-Situation laut Session 4.4. laut Teilnehmern:

  • bei Gefahren (Cybermobbing z.B.) sind Externe gefragt – für SuS-Workshops, aber nicht für LK-Schulungen
  • spezielle Angebote wie Filmanalyse, Videoworkshops o.ä. werden angefragt, jedoch fehlt dabei die Nachhaltigkeit
  • Schulen sprechen zwar davon, dass es Medienkompetenz wichtig sei – angebotene Veranstaltungen etc. werden dennoch eher bedingt angenommen.
  • In Ministerien, Fortbildungsinstituten usw. in Deutschland werden nur Lehrer*innen eingestellt, auch im Bereich digitale Bildung – das würde es in Unternehmen niemals geben.
  • Auch Finanzen sind oft ein Problem, nicht immer sind Mittel für Fortbildungen, Aktionstage o.ä. an Schulen verfügbar
  • Kooperation Schule-Außerschulische findet nur punktuell statt, hängt stark vom Engagement der Schule oder Elternschaft ab, ist strukturell nicht verankert.
  • etc.

Möglichkeiten / Wünsche der Beteiligten aus Session 2.8. passend dazu:

  • IT-/Medien-Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen, mehrere Experten gewünscht
  • Weitsicht, LK 1 bis 2 Jahre vorher schulen
  • mehr IT-Beauftragte bei Neueinführungen
  • Schulung von LK und SuS sollten zentral organisiert und geplant werden.
  • Einführung von IT begleiten, fachlich und menschlich
  • Teambildung unbedingt anregen!!!
  • (digitale) Arbeitsplätze auch für Nachmittags planen > CoWorking in Schulen?
  • IT-Support, Beratung, Management in Schulen muss ähnliche wie in der Wirtschaft organisiert sein.

Möglichkeiten / Wünsche der Beteiligten aus Session 4.4. passend dazu:

  • mehr Offenheit von LK notwendig und Multiplikatoren-Schulung (wirkt nachhaltig)
  • Schule kann am besten gemeinsam gelingen – zusammen mit außerschulischen Kräften, der Wirtschaft usw.
  • Taskforces einrichten, Experten anfordern über BIMI / Weiterbildungsinstitution (gibt es schon: Kreismedienzentren in BW und Sachsen) > sollten vom Land bezahlt werden
  • strukturelle Verankerung der Kooperation Schule & außerschulische Fachkräfte bzw. Medienexperten
  • Mitarbeiter-Teams müssen interdisziplinär strukturiert sein.
  • Verankerung von Medienkompetenz in Lehrplänen alternativ: Medien-/IT-Kompetenz als eigenes Schulfach oder querschnittsorientiert.
  • etc

Ein vergleichsweiser Blick in die Wirtschaft:

In Unternehmen mit so vielen Mitarbeitern und technischen (medialen) Herausforderungen gäbe es eine ganze IT-Abteilung und freiberufliche Experten.

Mit 10, 20 oder mehr IT-Fachkräften. Wie sollen Schulen das ohne vergleichsweise viele IT-Mitarbeiter schaffen?

“Das Problem zu lösen, ist Aufgabe der jeweiligen Schule”, sagte Schleswig-Holsteins Digitalisierungs-Minister Jan Philip Albrecht, als Susanne ihm 2019 (Link zum Interview) diese Frage stellte. Es müssten halt Personalressourcen dafür freigeschaufelt werden. Doch: Lehrkräfte sind dafür nicht ausgebildet, weswegen „Personal freischaufeln“ nicht die richtige Antwort sein kann.

Aber das wäre die richtige Antwort:

Digitalisierungs-Manager und freiberufliche Medien-Experten könnten diese, mittlerweile fast existenzielle Positionen und Aufgaben, übernehmen.

Wie? Wir wissen wie! Mehr erfahren? Lösung schaffen? E-Mail-Kontakt

Die ersten Aufgaben, laut Session-TN 2.8., von Digitalisierungs-Managern sollten sein: Teambildung (interdisziplinär), Mindset-Schulung, Coachings als Intro.


Die Idee für den Digitalisierungs-Manager für sowie freie Mitarbeit von Experten an Schulen hatte Susanne Braun-Speck im Sommer 2018 > siehe Artikel auf unserer Vereins-Website.


Über die Einreicher/innen

Susanne Braun-Speck, 51j aus SH, ist heute freie Referentin für digitale Bildung (für Lehrkräfte sowie SuS) und freiberufliche Online-Marketing-Beraterin mit Schwerpunkt Webdesign und Content-Management. Zuvor 1996-2016 war sie IT-Personalvermittlerin und FranchiseGeber, Kunden waren Mittelstand und Großunternehmen. Seit 2011 engagiert sie sich in Schulen, organisierte zunächst Kurse im Ganztagsbereich für hochbegabte Kinder (mit Themen wie Bionik, Scratch, Robotik, etc), wurde dann selbst zur Referentin im Enrichmentbereich (Hochbegabtenförderung); war mehr als 4 Jahre aktive Elternvertreterin, und kennt somit Schule in mehreren Rollen. 2017 gründete sie mit Schülern eine Online-Schülerzeitung (als digitales Lernprojekt), welche 2018 und 2020 die beste Online-SZ von Deutschland wurde (Niveau: GYM/GMSmO). Aktuelles steht hier: media4schools.de

Durch die Corona-Krise ist klar geworden: digitale Bildung ist ein Muss. Der Rückstand im deutschen Schulsystem hat Lehrkräfte und Schüler (mit Eltern) in den letzten Monaten hat getroffen – was niemals wieder passieren soll. Um kurzfristige sowie langfristige Lösungen zu finden, um Schule neu zu denken, findet ein Online-Event nach dem Nächsten statt. Es gab zwei Hackathons; am Freitag findet der Digitaltag2020 statt und am Samstag das Barcamp “Digitalitaet20(.de)”. Der sii-kids & -talents e.V. / Media4Schools ist fast überall aktiv dabei (gewesen).

Der Digitaltag2020 startet am 19.6. um 9 Uhr.

Veranstalter ist die Initiative “Digital für alle” – Mehr als 25 Partner haben sich zu einem breiten gesellschaftlichen Bündnis zusammengeschlossen, um deutschlandweit einen jährlichen Aktionstag zu digitalen Themen durchzuführen und digitale Teilhabe für alle zu fördern, heißt es auf der Website dazu. Es gibt ein Programm mit 1.400 digitalen Angeboten, woran Jung und Alt, Klein und Groß, teilnehmen können. Dabei wird zunächst ein Preis für digitales Miteinander vergeben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt die Preisträger virtuell in Schloss Bellevue. Der Live-Stream wird ab 10 Uhr auf digitaltag.eu übertragen.

Ein Angebot von sii-kids & -talents / media4schools wird es dort nicht geben, da Vorstand Susanne Braun-Speck zu spät davon Kenntnis erhielt. Aber am Samstag ist sie mitten im Geschehen:


Das Online-Barcamp “Digitalitaet20(.de) findet am 20.6., ab 10 Uhr, statt.

Veranstalter ist das Bundeskanzleramt in Verantwortung der Beauftragten der Bundesregierung für Digitales: Dorothee Bär. Sie sagte einleitend dazu (Quelle: digitalitaet20.de):

“Noch nie waren die Chancen für den Neubeginn von Schule so groß. Das Thema hat bei Bund und Ländern Priorität. Jetzt gilt es, im Barcamp eine gemeinsame Vision für die Schule von morgen zu schaffen. Sei dabei, wenn Schulgeschichte geschrieben werden kann!”

Dorothee Bär

#Schuleneudenken ist ein Auftrag, der alle angeht. Es geht dabei um das Lernen in einer Kultur der Digitalität. Wie die Schule der Zukunft aussehen kann, wurde und wird durch mehr als 100 Impulse beim Online-Barcamp “Digitalität2020” angestoßen. Währenddessen wird es 4 Stunden geben, in denen jeweils 8 Sessions stattfinden. In jeder Session werden mehrere der Impulse kurz vorgestellt und dann mit namhaften Vertretern aus Schule, Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert.

Auch Susanne Braun-Speck von Media4Schools / sii-kids & -talents e.V. ist aktiv dabei!

Ab 13:00 Uhr, im Sessionblock 2.8, wird sie ihren Impuls zu “Wie können Schulen für das 21. Jahrhundert entwickelt werden?” beitragen. Der Titel ihres Impulses lautet: Digitalisierungs-Manager für Schulen?

Die Idee, Rohkonzept und Berufsprofil dazu hat sie bereits 2018 entwickelt (siehe Blogbeitrag) – lange vor der Coronakrise und der damit verbundenen Not der Schulbeteiligten. Vor zwei Jahren hörten sich die Entscheider in Schleswig-Holstein diese Idee nicht ernsthaft an; ein Jahr später, 2019, wurde das in Kiel diskutiert und Lehrkräfte wünschten sich bereits genau solche Fachleute, um selbst entlastet zu werden (siehe Interview dazu). Aber …

Aber erst jetzt, 2020, hat Susanne Braun-Speck endlich die Möglichkeit, diese Idee an entscheidender Stelle zur Diskussion zu stellen. Dass sie jetzt Impulsgeber für das Barcamp wurde, entstand übrigens durch den Beitrag von Dorothee Bär beim Hackathon-Abschluss am Freitag. Darin sagte die Staatsministerin, vielleicht müsse es doch so etwas wie Digitalisierungs-Beauftragte für Schulen geben – was inhaltlich dasselbe zu sein scheint, wie Braun-Specks Digitalisierungs-Manager. Sie nahm Kontakt auf und wurde infolge Barcamp-Impulsgeber.

Der Sessionplan steht hier: digitalitaet20.de/sessionplan/

Eine Ameldung als Diskussionteilnehmer kann heute (Fr., 19.6.) noch erfolgen und zwar hier.


Mehr über die Hackathons davor erfahren? Siehe Artikel dazu:

Alle Fortbildungen sind online, als Webinare, geplant! Zum Anmelden bitte dem Link zu Formix (IQSH) folgen.

Formix-Nr. Titel Termin
PRV0088 Media4Schools – 1: Digitale Projekte günstig planen – egal ob Lernportal, Schülerzeitung, Wiki oder Website. 09.09.2020
PRV0089 Media4Schools – 2: Einführung „Online-Schul- oder Schülerzeitung entwickeln“ & Medien-Recht 30.09.2020
PRV0090  Media4Schools – 3: Praxisarbeit mit WordPress. Online-Texte & digitale Medien fürs Internet suchmaschinen- & social-media-konform gestalten. 21.10.2020
PRV0092 Media4Schools – 5: Online-Marketing & soziale Medien für Schulen nutzbar machen 11.11.2020
PRV0104 Homeschooling – Online-Konferenzen mit Schülern u/o Kollegen führen Abruf-VA
PRV0108 Media4Schools: Online-Schülerzeitungen entwickeln & betreuen – so geht es! Abruf-VA

BNE.digital

Bildung für nachhaltige Entwicklung.digital – medienpädagogische Workshops, Online-Kurse & Projektangebote für Jugend- & Schulgruppen (LK & SuS)

 

Im Rahmen des Hackathons #WirfuerSchule im Juni 2020 bildete sich ein Netzwerk aus Lehrkräften, freiberuflichen Referenten & Schülern, welche ihre vorhandenen digitalen BNE#-Angebote vorstell(t)en und (weiter-) entwickelten. (Projektname, Ideen, Texte: CC BY-NC-ND) BNE ist die Abkürzung für: Bildung für nachhaltige Entwicklung.


Aktive Teilnehmer waren (alphabetisch nach Vornamen):

Anita & Daniel Hirscher & Kinder (BW) Lisa Krispin (Nds) Irmin Bernstädt (He) Marina Wilken (Nds) Nicolai Krichevsky (Nds) Susanne Braun-Speck & Kind (SH) > Teamleiter

insgesamt: 28 TN laut Slack-Channel


Ist-Situation & Herausforderungen

Im Rahmen des Hackathons #WirfuerSchule“ läuft das Projekt unter Kategorie 5 – „Zukunftskompetenzen“. Auf deren Fragestellungen liefern wir Antworten:

  • Durch unsere Workshops, etc. zu Nachhaltigkeits-Themen befähigen wir junge Menschen dazu, ein Bewusstsein für die Probleme des 21. Jahrhundert zu entwickeln und Ideen für die aktive Gestaltung zu kennen und weitere zu entwickeln.
  • Durch selbstaktive zeitgemäße digitale, medienpädagogische Angebote und interessante, altersgerechte Themen wecken wir ihr Interesse an „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.
  • Durch wenig Theorie, viele verschiedene Methoden (analoge und digitale gemischt) und Praxisarbeit an interessanten außerschulischen Lernorten lernen sie mit Hand und Kopf, sprich mit allen Sinnen. Das Erlebte wird tief verankert.
  • Durch die Verbindung von analogen Gruppenarbeiten und dem Erstellen von digitalen Präsentationen arbeiten sie stets kreativ und kollaborativ.
  • Durch das Erkennen der Probleme des 21. Jahrhunderts entwickeln sie in den Workshops den Wunsch, die Welt ein Stück weit besser zu machen. Insbesondere, aber nicht nur mit Schulgruppen kann es in den Workshops auch Kreativphasen geben, in denen sie sofort umsetzbare Ideen für Nachhaltigskeits-Projekte für ihr Schule entwerfen.

Unabhängig von den Herausforderungen des Bildungssystems und den Hackathon-Zielen werden bisher fast nur einfache BNE-Kurse angeboten, welche fast immer einen Natur-, Umwelt-, Tierschutzbezug haben und i.d.R. nur für Vor- und Grundschüler geeignet sind (Beispiele: „Wald/Forstwirtschaft“, „Insekten/Bienen“).

Damit werden nicht annähernd alle 17 Nachhaltigkeitsziele thematisiert und eben so wenig die Zielgruppe „Jugendliche“ erreicht. Dabei sind diese in einem Alter, in dem sie handeln und wirksam werden können. Zudem sind digitale Angebote kaum zu finden. Entsprechend stellen wir uns die Aufgabe, weitere zeitgemäße und altersgerechte BNE-Workshops auf digitaler Basis mit digitalen Lerninhalten zu entwickeln. (CC BY-NC-ND)

Zusammenfassung unserer Angebote:

Unter dem Titel „BNEdigital“ werden medienpädagogische, fächerübergreifende Workshops zu den 17 Nachhaltigkeits-Zielen entwickelt. Darunter werden Online-Kurse zum eigenständigen Lernen (z.B. zwecks Distanzlernen) sein, ebenso wie ½-tägige Präsenz-Workshops, welche von Schul- und Jugendgruppen als Projekttage mit Referenten gebucht werden können. Jeder davon kann als Kick-Off-Event für Projekt- & Vorhabenwochen mit Nachhaltigkeits-Themen (auch zur Schulentwicklung) genutzt werden. Im Anschluss können daraus entstandene Projektideen im „echten Leben“ realisiert werden. All das passiert auf dem Portal von media4schools.de. (CC BY-NC-ND)

Zielgruppe der Workshops & Online-Kurse:

Referenten / Dozenten / Lehrkräfte als Workshop-ausführende und Schüler (Ki/Ju) bzw. Jugend- und Schulgruppen als Teilnehmer. Es waren bereits Workshops für Kinder/Jugendliche in allen Schulformen ab Klasse 1 entwickelt; diese sollen durch das Netzwerk um viele Weitere ergänzt werden.


Urheber- und Nutzungsrechte: Der Projektname, alle Texte & Ideen in diesem Beitrag stehen unter einer CC BY-NC-ND-Lizenz des Vereins sii-kids & -talents e.V.. Die Rechte an den einzelnen Angeboten (siehe unten) liegen beim jeweiligen Urheber und sind mit Creative Common-Lizenzen markiert, das entweder mit CC BY-NC-ND oder mit CC BY. Das dahinterstehende Konzept (CC BY-NC-ND) bestand bereits und ist nicht Teil des Hackathons. Angedachte Ideen wurden wieder verworfen.

Workshops, Online-Kurse & PC-Spiele der Teilnehmer (Lehrkräfte, freie Referenten, Schüler) sind folgende:

  • Lern- & PC-Spiele der Schüler (CC BY-NC-ND)
  • Naturerlebnistag von Teens für Kids (CC BY)
  • Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft (2019, CC BY-NC-ND)
  • Kleiner Klimagipfel (CC BY)
  • Digitaler Workshop: „Fast Fashion“ (CC BY)
  • Nachhaltige Smartphones, digital präsentiert (2019, CC BY-NC-ND)

Die Teamleiterin hat auch bereits Workshops bzw. Coachings zum Thema “nachhaltige digitale Bildung in Schulen” und: “Ideen für die nachhaltige Schule” durchgeführt (in SH, alle Angebote in Zusammenarbeit mit / über öffentliche Träger).

Die Ergebnisse und Angebote (CC BY-NC-ND) stehen auf: https://media4schools.de/portfolio-item/bne-digital/


Zukünftige Entwicklung:

Es gibt eine ganze Reihe an Ideen und Zielen, die wir gerne realisieren würden. Ziel ist in jedem Fall eine Skalierung über ganz Deutschland. Mit einem möglichen Unterstützer sind wir dazu schon im Gespräch. Aber für den großen Wurf suchen wir noch DEN oder DIE Unterstützer!

Ürigens ist Susannes Verein mit seinen Angeboten 2019 beim Nachhaltigskeitspreis von SH nominiert gewesen und manche Angebote für Ki/Ju werden bereits aus öffentlichen Mitteln aus SH gefördert. Erfreulich insbesondere: Unser 1. digitales Lernprojekt für Schüler, https://erkant.de, wurde 2x die beste Online-Schülerzeitung von Deutschland (Kategorie GYM/GMSmO) – das in 2018 und 2020.

Auch das Angebot von Irmin, der ursprüngliche Naturerlebnistag-Teens (damals noch nicht digital gestützt), hat den ersten Umweltschutzpreis der Stadt Wiesbaden, den Förderpreis des Deutschen Bundesumwelt-Wettbewerbs und den 2.Platz beim Bundesjugendwettbewerb “Entdecke die Vielfalt” gewonnen. Gefördert wurde das von der Michael-Otto-Stiftung.

Ergänzend sei gesagt: Mindestens 3 Personen des Teams sind bereit, auf Dauer im Rahmen von BNE.digital zu arbeiten (zwei Teilzeit, eine Fulltime). Die Teamleiterin ist Referentin für digitale Bildung und schult u.a. Lehrkräfte und Schüler in SH. Unabhängig davon und von ihrer Vereinstätigkeiten, ist sie seit 1996 in der IT- und Medienbranche selbständig tätig. Das einige Jahre als FranchiseGEBER mit 9 Franchise-Niederlassungen. Sie war zuvor als Einzelunternehmerin IBM-Businesspartner, T-Systems-Lieferant, etc. D.h. sie bringt die Fähigkeiten und Erfahrungen mit, um ein Projekt / eine Unternehmung groß zu machen. Desweiteren hat sie bereits diverse andere Konzepte für die Digitalisierung der Bildungsbranche entwickelt. Sie war bloss (erneut) damit der Zeit VORAUS; die Not war nicht groß genug in der Schullandschaft – bis CoVid19 kam … Derjenige “große” Unterstützer wird weit mehr Projekte sehen und ggf. mit uns realisieren können.

Berlin, Presseinfo vom 02.06.2020 – Für ein erfolgreiches Schuljahr 2020/21 wird vom 08. bis 12.06. der Hackathon #wirfürschule laufen. Die Schirmherrschaft übernehmen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie die Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär.

Ziel des bundesweit ersten Schul-Hackathons ist es, funktionierende – digitale und nicht-digitale – Lösungen (zum Beispiel APP´s) zu entwickeln, um das nächste Schuljahr gemeinsam zu meistern, sowie Schule von morgen neu zu denken und zu gestalten. Zur Teilnahme sind Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen genauso wie beispielsweise Programmierer*innen, Designer*innen oder Kreative aufgerufen. Wer teilnehmen möchte, kann sich bis zum 05.06.2020 für die Kategorien Teilnehmer*in, Coach oder Expert*in auf wirfuerschule.de/mitmache anmelden.

In neun Themenfeldern können die Teilnehmer*innen die Schule von morgen gemeinsam hacken. Dabei geht es zum Beispiel um die sinnhafte Verzahnung von Präsenzunterricht und Homeschooling, die Aus- und Fortbildung von Lehrer*innen oder um Bildungsgerechtigkeit.

Eine Jury wählt nach dem Hackathon die besten Ideen und Lösungen aus. Gemeinsam mit den Schirmherren und einer Vielzahl von Unterstützern arbeitet #wirfürschule daran, dass diese nachhaltig weiterentwickelt und umgesetzt werden können.


Nachtrag vom 19.6.20: Der Hackathon “WirFuerSchule wurde von zwei Unternehmern privat organisiert. Es nahmen rund 6.000 Menschen teil, wobei am Freitag bei der letzten Videokonferenz nur rund 500 noch anwesend waren. In der Summe entstanden 216 Projekte, aufgeteilt in 9 Kategorien. Je Kategorie soll eines durch die privaten Veranstalter sowie Stiftungen gefördert werden.


Diesem Hackathon voraus ging im März der #WirVrVirus Hackthon der Bundesregierung. Siehe Artikel dazu.

Das Internet ist voller Informationen, die nicht wahr sind – insbesondere in sozialen Netzwerken kursieren “Fake-News”. Sie verbreiten Lügen, stiften Unruhe, machen Angst, hetzen auf. Redakteure von Schülerzeitungen sind zum Beispiel zur Wahrheit verpflichtet, und müssen oft recherchieren. Aber auch beim digital-gestützten Unterricht gibt es viele Gelegenheiten, zu denen Fakten und Statistiken gebraucht und entsprechend recherchiert werden müssen. Doch woher nehmen?

Die Wahrheit herauszufinden, ist grundsätzlich schwer!

Beim Online-Recherchieren führt der erste Weg oft zu Wikipedia.org. Dieses Online-Nachschlagewerk (Enzyklopädie) wird durch freiwillige und ehrenamtliche Autoren aufgebaut und gepflegt – und grundsätzlich kann jeder Autor hineinschreiben, was er für richtig hält. Zwar werden mittlerweile Einträge auch überprüft oder gegengelesen, aber dennoch sind persönliche Ansichten und halbwahre Informationen in den Einträgen vorhanden.

Alternativen gibt es, zum Beispiel Statista.org – kostenfrei für Schulen!

Statista gehört zu einer Unternehmensgruppe in Hamburg und ist ein Online-Portal für Statistiken, das Daten von Markt- und Meinungsforschungs-Institutionen sowie aus der Wirtschaft und amtlichen Statistiken zugänglich macht. Nun hat sich das Statista-Team zum Ziel gesetzt, den Aufbau von Medienkompetenzen zu unterstützen und stellt es Schulen für 1 Jahr kostenfrei zur Verfügung.

Als Unterrichtstool schärft es das Bedienen & Anwenden digitaler Tools, die Analyse- & Recherchefähigkeit und das Produzieren sowie Präsentieren komplexer Zusammenhänge. Schüler und Schülerinnen, welche Projektarbeiten schreiben müssen oder möchten (zum Beispiel um Noten aufzubessern), können das Online-Portal auch gut brauchen.

Mit de.statista.com erhalten Schulen Zugang zu Statistiken aus über 22.500 geprüften Quellen. Neben aktuellen Markt- und Branchendaten finden SchülerInnen und Lehrkräfte auch Statistiken zu geschichtlichen Ereignissen, sowie aktuelle und historische Meinungsumfragen zu politischen Ereignissen. Von Geschichte, Politik, Wirtschaft, Mathematik bis in den Sprachunterricht – Statista liefert für die gesamte (Berufs-) Schulwelt belegte Informationen – statt Fake-News.

Der Verein sii-kids & talents e.V. hat für die Online-Schülerzeitung erkant.de auch so einen kostenfreien Zugang erhalten :-)

Das kostenfreie Angebot können Schulleitungsmitglieder für ihre Lehrkräfte und Schüler beantragen, und zwar hier: https://de.statista.com/page/schulen oder persönlich per E-Mail bei: dorothee.falkenberg@statista.com

Folgende Probleme und diverse Andere können bei Online-Konferenzen mit Tools wie BigBlueButton (BBB) auftreten. Meistens kann und muss der jeweilige Konferenz-Teilnehmer das Problem selbst lösen. Moderatoren sind in der Regel weder Verursacher, noch diejenigen, die die Probleme beheben können – aber Ihr Rat kann natürlich helfen :-)

Wichtig und oft gemachter Fehler (Absatz hinzugefügt am 5.12.)

Teilnehmer kann das Mikrofon nicht aktivieren?

Jeder Teilnehmer, auch alle SchülerInnen, müssen beim Einwählen der Konferenz mit Mikrofon beitreten UND den Echotest machen! Auch Schüler! Mehr dazu im neuen Artikel zu iPads.


Probleme, die die Teilnehmer und der Moderator nicht selbst beheben können sind:

  1. langsame Telefon / Internet-Verbindung (hängt von Anbietern wie der Telekom ab)
  2. schlechte Funkverbindung, sofern WLAN oder Smartphone benutzt wird (Hilfe: LAN-Kabel stecken oder vom Handy auf Festnetz und PC wechseln)
  3. langsamer BBB-Server (Hilfe: Administrator das mitteilen, der muss dann für mehr RAM auf dem BBB-Server sorgen)

Weitere, typische Teilnehmer-Probleme:

Problem Mögliche Lösung
Der Bildschirm ist blau und ich sehe kein Whiteboard.
  • Vermutlich wurde das Whiteboad von dem TN ausgeschaltet! Auf dem blauen Hintergrund dürfte unten rechts ein Monitor-Symbol zu sehen sein. Einfach daraufklicken, um die Präsentation wiederherzustellen!
Einige Teilnehmer sind laut, andere leise …
  • schnelle Hilfe: Bitten Sie entsprechende Teilnehmer sich ggf etwas näher oder weiter weg von ihrem PC zu setzen.
  • ggf sollten sehr leise oder sehr laute Teilnehmer ihre Geräteeinstellungen in Windows überprüfen
    • > in Windows-Taskleiste  (unten links am Bildschim) suchen: “Sound”
    • > dort gehen zu “Eingabe”
    • > “Mikrofon”
    • > und hier auf “Geräteeigenschaften” klicken. Hier ggf die Lautstärke verändern (leiser oder lauter). > siehe auch MS-Support-Seite
Ich höre wenig / nur sehr leise …
  • Lautstärkeeinstellung am Computer überprüfen (siehe Symbol rechts unten auf dem Bildschirm, in der Windows-Leiste rechts, neben der Uhrzeit)
  • Lautstärke an eigenen Boxen höherstellen
  • Lautstärke am eigenen Headset überprüfen
Keiner hörte mich, wenn ich spreche …
  • Eventell liegt es an den Datenschutz-Einstellungen von Windows! Mikros und ggf. Videos müssen zugelassen sein.
  • Die Lautstärke des eigenen Mikrofons in den PC-Einstellungen überprüfen – ist es an? Laut genug? (siehe unten rechts am Bildschirm)
  • In den PC-Einstellungen überprüfen, ob das genutzte Mikrofon dem entspricht, was in den Windows-Einstellungen ausgewählt ist > siehe MS-Support-Seite.

  • Ggf. ist das Mikro falsch am PC angeschlossen? Richtig ist:
    • Mikrofon > rosa Steckplatz
    • Audio > grüner Steckaplatz
    • Headsets haben oft einen Stecker für Beides …
  • Falls es sich um einen Bluetooth-Headset handelt: checken, ob dies korrekt mit dem Computer gekuppelt ist, evtl. Koppelung erneut durchführen.
Ich höre ständig ein Echo
  • ggf. hilft es, die Lautsprecher weiter entfernt vom Mikrofon zu stellen.
  • Empfinglichkeit des Mikros in Windows verändern > unter Windows-Sound-Einstellungen (siehe oben)
  • ggf. Headsets benutzen, anstatt Mikrofon und Boxen (besser mit Kabel, anstatt drahtlos)
  • in Windows-Einstellungen “Aufzeichnungen” ggf. “aufgezeichnetes Audio” > “Audio bei Aufzeichnung eines Spiels” AUSschalten.
  • wenn nichts hilft: eigenes Mikrofon ausschalten
Das Audio/Video stockt
  • das liegt relativ sicher einer der eigenen PC-Leistung (kann kurzfristig nicht geändert werden)
  • oder an der Internetverbindung / oft am WLAN
    • WLAN – ggf näher am Rooter platzieren
  • möglicherweise ist das nicht zu ändern. Schalte die eigene Video-Funktion aus und mache ohne selbst gesehen zu werden mit.
Das Bild meiner Kamera ist eingefroren!
  • ggf. hilft es, die eigene Webcam einmal aus- und wieder anzuschalten.
Kamera – kein Bild
  • eventuell liegt es an den Datenschutz-Einstellungen von Windows! Mikros und ggf. Videos müssen zugelassen sein.