Theoretisch sollte es funktionieren, doch: Trotz Glasfaser, neuer Endgeräte wie Tablets sowie WLAN erleben Schulbeteiligte derzeit ständig ein Fiasko: Internetverbindungen gehen nicht. Damit funktioniert digitale Bildung nicht, noch nicht einmal Online-Konferenzen. Das erste, was System- und Netzwerkspezialisten als Lösungsmöglichkeit in Klassenräume stellen, sind WLAN-Verstärker also Access-Points oder Repeater.

Diese strahlen Elektrosmog aus – und der macht nicht nur nervös, sondern auf Dauer krank!

Medienentwicklungs- sowie externe IT-Beratungsteams sind selten interdisziplinär zusammengestellt. Das eine Team besteht aus Lehrkräften, das andere aus System- und Netzwerktechnikern – selten verstehen sie sich gegenseitig. Ihr jeweiliges Berufsfeld ist sehr speziell und von Fachworten geprägt, welche dem jeweils Anderen fremd sind. Das führt zu nichts Gutem. In jedem Fall offensichtlich nicht zu funktionierender digitaler Bildung. Jeder der Beteiligten guckt nicht über den eigenen Tellerrand, niemand ist da, der für ganzheitliche Betrachtung sorgt. Und:

Zwischen Pädagogik und Technik gibt es noch etwas was gänzlich fehlt: Fachleute für Gesundheit und Wohlbefinden – für das körperliche wie das seelische Wohlbefinden!

„Mehrfach habe ich selbst gesehen oder von Lehrkräften gehört, das WLAN-Router im Klassenzimmer stehen, anstatt zum Beispiel auf dem Dach des Schulgebäudes. Router erzeugen Elektrosmog, WLAN-Verstärker und -Repeater ebenso – und zwar dauernd, was bedeutet: Lehrkräfte und Schüler sind dem Elektrosmog den ganzen Schultag ausgesetzt. Täglich. Jahrelang. Das macht krank!“, erzählt Referentin für die digitale Bildung Susanne Braun-Speck. Sie war 20 Jahre lang IT-Personalvermittlerin, die sich zudem aus persönlichem Interesse mal intensiv mit Elektrosmog hat. Grundlegend meint sie, dass Schulen  Digitalisierungs-Manager brauchen, welche unter anderem dafür sorgen, dass Digitalisierungs-Projektteams interdisziplinär zusammengesetzt sind und somit von Anfang an eine ganzheitliche Betrachtung erfolgt.

So oder so: Digitale Bildung ist schwer möglich, wenn sich die Schüler-Endgeräte mit dem Router und damit Internet sowie dem Schulserver nicht stabil verbinden können – über WLAN oder Funk (Mobil-). Damit diese kabellosen Verbindungen besser werden, installieren IT-Experten immer mehr Access-Points oder Repeater in Schulgebäuden, oft in jedes Klassenzimmer.

Dabei lassen sie die gesundheitlichen Auswirkungen völlig außer Acht!

Das Handystrahlung nicht gesund ist, wurde jahrelang in breiter Fläche diskutiert. Nur, weil bisher nicht nachgewiesen wurde, dass durch elektromagnetischer Strahlung Krebs entstehen kann, stuft das Bundesamt für Strahlenschutz (Bundesnetzagentur), die ausgehende Mobilfunk- bzw. WLAN-Strahlung als ungefährlich ein. Die bisher einzige gesundheitsrelevante Wirkung, die nachgewiesen wurde, war die Erwärmung des Körpers. Aber es muss ja nicht gleich Krebs sein!

  • Reaktionen auf Elektrosmog sind Kopfschmerzen, innere Unruhe / Hyperaktivität und Gereiztheit – wer will das im Klassenzimmer?
  • nachgewiesene gesundheitliche Schäden sollen z.B. Schlafstörungen und Erschöpfungszustände sein
  • das vegetative Nervensystem wird beeinflusst und eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke soll es geben.

Heranwachsende, also Kinder und Jugendliche / die Schüler sollen davon besonders betroffen sein!

Grundsätzlich ist die Mobilfunk-Strahlung von Handys ungefähr 10x höher, als WLAN-Strahlung. Aber: letztere Funken dauerhaft und Handys nur bei Bedarf. Und: WLAN-Verstärker in der Steckdose und Access-Points an der Zimmerdecke erhöhen die Signalstärke des WLAN, wodurch natürlich auch die – gesundheitsrelevanten – SAR-Werte stark steigen. In einem Artikel von der Fachzeitschrift GEO (siehe Quellenangaben) aus 2015 steht:

„Die Belastung durch WLAN an einem Arbeitsplatz neben einem Access-Point kann um das 2500-Fache höher sein.“

Auch steht dort, dass der Umweltausschuss des Europarats im  Jahr 2011 schrieb: “Sämtliche Handys, DECT-Telefone oder W-LAN-Systeme sind in Klassenzimmern und Schulen zu verbieten, wie dies auch von einigen regionalen Behörden, medizinischen Berufsverbänden und Bürgerinitiativen gefordert wird.”

Laut dem Infoblatt Sprach- und Datenübertragung per Funk: Bluetooth und WLAN des Bundesamtes für Strahlenschutz, bleiben die SAR-Werte der WLAN-Geräte bei „körperfernem Einsatz unter den festgelegten Grenzwerten“. Allein „in ungünstigen Situationen (z.B. Laptop auf dem Schoß und Sender unmittelbar über dem Oberschenkel) können Werte in der Größenordnung des empfohlenen Höchstwerts auftreten.“ Nun: Tablets direkt vor dem Gesicht auf dem Schülerpult sind wohl ebenso körpernah. Also werden doch gesundheitliche Grenzwerte, die sogar Krebs verursachen können, überschritten?

Muss das sein? Muss digitale Bildung tatsächlich über WLAN laufen?

Nein. Hätte es interdisziplinäre Teams gegeben, die ganzheitliche Konzepte entwickeln, müsste es sowas nicht geben. Dann wären in Schulgebäuden samt aller Klassenzimmer Netzwerkkabel für kabelgebundene Geräte- und Internetverbindungen installiert worden. Dann würde kein WLAN gebraucht werden – so wie jahrzehntelang in Bürogebäuden, in denen zu jedem Schreibtisch Netzwerkkabel gelegt waren. Dort wurden PCs dann per LAN-Kabel mit dem Internet verbunden.

In Schulen, in denen jetzt WLAN samt Verstärker / Access-Points installiert sind, bleibt nur eines: Ausschalten, wann immer es geht. Das WLAN sollte nur bei Gebrauch im jeweils genutzten Klassenzimmer eingeschaltet werden. Manche Verstärker stecken in der Steckdose des jeweiligen Raums – die können einfach rausgezogen werden. An Access-Points an der Zimmerdecke können hoffentlich die Funkmodule ausgeschaltet werden.

Schulen, die jetzt noch in der Planungsphase ihrer neuen Infrastruktur sind, können auf so etwas achten und möglicherweise auf kabelgebundene Lösungen setzen!

Nun wird der eine oder Andere fragen: Was machen die, die bereits Tablets mit WLAN nutzen müssen? Tablets können doch nicht mit LAN-Netzwerken verbunden werden? Das ist nicht richtig, weiß Referentin Susanne Braun-Speck. In ihren Weiterbildungskursen für Lehrkräfte zeigt sich schon einmal am Bildschirm, wie das gehen kann. Auch in ihrem Blogbeitrag „Funkstille: Wie geht Homeschooling auf dem platten Land? beschreibt sie, wie Tablets ohne LAN-Steckplatz trotzdem kabelgefunden ins Home- oder Schulnetzwerk kommen. Über USB (C)-LAN-Adapter bzw. USB-Ethernet-Adapter.

Mit so einem Adapter können Tablets über Kabel und (Telefon-) Router mit dem Internet verbunden werden! Das hilft übrigens auch sehr Zuhause, während Corona-Quarantänen und Homeschooling-Phasen.


Repeater und Access-Points – der Unterschied:

Repeater wiederholen und verstärken WLAN; sie stecken in der (Strom-) Steckdose und erweitern die Reichweite von drahtlosen Netzwerken per Funk. Sie empfangen Signale vom Router, verarbeiten diese und senden sie verstärkt weiter – per Funk. Ein Access Point hängt oft an der Decke und funktioniert ähnlich wie ein Router. Er ist über Kabel mit dem Server und damit über Kabel mit dem Internet verbunden. Er funkt „nur“ innerhalb des Klassenzimmers und verbindet die Endgeräte untereinander und mit sich selbst. Der Access Point funkt anschließend auf einem anderen Kanal, als der Router – damit wird die Internetverbindung entsprechend schneller und stabiler. (Erklärung unter Vorbehalt der Überprüfung durch eine Netzwerk-Techniker)


Weiterführende Informationen / Quellen

Dieses Berufe-Glossar schrieb ich, Susanne Braun-Speck / tiefenschaerfe (ehemalige IT-Personalvermittlerin , heute Referentin für digitale Bildung) vor 18 Jahren – damals gab es 170 Berufsbilder in der ITK- und Medien-Branche.

Wieviele sind es 2020? In der Zukunft? Welche davon brauchen Schulen?

In der folgenden Tabelle sind alle Berufe nach Alphabet aufgeführt.

Bitte benutzen Sie die Such-Funktion Ihres Browsers (Strg und f drücken). Geben Sie dort am besten die ersten 3-5 Buchstaben des gesuchten Berufes ein.

Berufsbezeichnung Synonyme Erklärung
3D-Designer Animationsdesiger 3D-Designer entwickeln dreidimensionale Grafikmodelle am Computer. Dazu konzipieren und realisieren sie Produkt-, Landschafts- und/oder Charakterdesign und übernehmen das Mapping von Strukturen. Dazu beherrschen sie die gängigen professionellen 3D-Programme oder haben sich auf bestimmte Programme spezialisiert. Im Rahmen ihrer Entwicklungsarbeit verfügen 3D-Designer auch über Kenntnisse in Dramaturgie, Bühnenbild und Storyboardtechniken, Typografie und Datenformaten sowie Medienintegration. Zusatzkenntnisse im Einsatz von (3D-) Sound- und Synchronisationstechniken ermöglichen die Tätigkeit als Animationsdesigner.
Animations-Designer 3D-Designer Animationsdesigner gestalten Animationen (bewegte Bilder, “Trickfilme”) von der Idee bis zur Nachbearbeitung. Zu ihren möglichen Aufgaben gehören die Entwicklung von Storyboards, die Herstellung von Trailern, Video-Clips und Titel-Grafiken, Bildbearbeitung und Bildmanipulationen. Dabei können unterschiedliche Produktionstechniken verwendet werden, z.B. Zeichen- und Legetrick sowie Computeranimation. Unabhängig von der Technik erfordert diese Tätigkeit ein gutes Verständnis von Bewegungsabläufen und die Fähigkeit, Animationsprinzipien umzusetzen. Animationsdesigner benötigen demnach gestalterische wie technische Begabung.
Anwendungs-Programmierer Softwareentwickler, Organisationsprogrammierer, Programmierer, Software Developer siehe unter: Softwareentwickler und/oder Fach-Informatiker
Anwendungs-System-Administrator Business Systems Administrator Business Systems Administratoren konfigurieren, betreiben und pflegen Unternehmensanwendungen.
Anwendungs-System-Berater Business Systems Adviser Business Systems Adviser analysieren Geschäfts prozesse und konzipieren den Geschäftsprozessen angemessene Unternehmensanwendungen und begleiten deren Einführung.
Art Buyer Art Buyer sind für den Kontakt zwischen einer Werbeagentur und allen künstlerischen Auftragnehmern einer Produktion zuständig. Sie beraten Art Directoren und Texter, verhandeln den Auftrag und wickeln ihn je nach Vorgabe in produktions- und kostentechnischer Hinsicht ab. Für ihre Arbeit brauchen sie einen guten Überblick über die Branche sowie Gespür und Erfahrung bei der Auswahl der richtigen Künstler für die speziellen Anforderungen einer Produktion. Auch Sprachkenntnisse, Verhandlungsgeschick und organisatorisches Talent sowie Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sind gefragt.
Betriebswirt (Dipl.-) Supply Chain Manager Diplom-Betriebswirten (FH) bietet sich ein breites Tätigkeitsfeld an. Die Vielgestaltigkeit der unterschiedlichen Arbeitsgebiete, aber auch der speziellen Aufgaben führt im Einzelnen zu recht verschiedenen Tätigkeiten. So sind Diplom-Betriebswirte beispielsweise in den Bereichen Organisation und Datenverarbeitung, Investition und Finanzierung, Rechnungswesen, Controlling, Revision, Personalwesen, Beschaffung, Materialwirtschaft und Logistik, Produktion, Marketing, Vertrieb oder Öffentlichkeitsarbeit tätig. Im Bereich Einkauf gehören zum Beispiel die kostengünstige Beschaffung von Rohstoffen, Halbfabrikaten, Fertigwaren und Betriebsmitteln oder die Optimierung der Beschaffungsmöglichkeiten und -wege zu ihren Aufgaben. Im Rechnungswesen fertigen sie Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen an und stellen Steuerungs- und Kontrollinformationen für die Unternehmensleitung bereit. Im Bereich Marketing und Vertrieb legen sie beispielsweise die marktgerechte Absatzplanung fest, verbessern die Verkaufsorganisa
Bild- und Tonassistent Als praxisorientierten Ausbildungsgang im Bereich Bild- und Tontechnik bietet die Arbeitsgemeinschaft AV-Medien Nord die Ausbildung zum geprüften Bild- und Tonassistenten. Parallel zur praktischen Tätigkeit bei einem der Mitgliedsunternehmen wird an der Hanseatischen Akademie für Marketing & Medien in Blöcken von insgesamt elf Wochen in zwei Jahren die Theorie (u.a. Grundlagen im Bereich Film und Video, Mediaplanung, Kalkulationen, Schnitttechniken, Grundlagen in Special Effects) vermittelt. Eine weitere Qualifikation als Tonmeister oder Cutter ist möglich.
Büro-Informations-Elektroniker siehe unter: Informations-Elektroniker und/oder Fachinformatiker
Business Systems Administrator Anwendungssystemadministrator siehe auch: Anwendungssystemadministrator
Business Systems Adviser Anwendungssystemberater siehe auch: Anwendungssystemberater
CAD-Fachkraft – Elektrotechnik CAD-Fachkraft – Holz, – Bau, -Maschinenbau, -Metall Eine der Hauptaufgaben von CAD-Fachkräfte der Fachrichtung Elektrotechnik besteht darin, Baugruppen, Geräte und Anlagen der Elektrotechnik konstruktiv und fertigungsbezogen zu gestalten. Dazu gehören zum Beispiel das Entflechten so genannter gedruckter Schaltungen wie auch die Ausarbeitung technischer Designs an Baugruppenträgern und Schaltschränken. Sie setzen Konstruktionspläne bzw. -Zeichnungen nach den entsprechenden Funktions- und Werkstoffgesichtspunkten in eine fertigungsgerechte Dimensionierung und Gestaltung an der CAD-Anlage um. Dabei müssen bereits in der konzeptionellen Entwurfsphase sowohl technische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte von Lösungsvorschlägen als auch (starre) DIN-, Werks- und Fachnormen im jeweiligen Bereich berücksichtigt werden. CAD-Fachkräfte der Fachrichtung Elektrotechnik arbeiten vorwiegend in Konstruktionsbüros von handwerklichen und industriellen Betrieben sowie in Ingenieurbüros,vor allem im Bereich Elektrotechnik. Sie führen Serviceleistungen oder die kompletten Au
CAD-Organisator CAD-Programmierer CAD-Organisatoren analysieren die fachlichen Abläufe in Entwicklungs-/Konstruktionsabteilungen für die spätere programmtechnische Realisierung der Aufgaben und setzen diese in globale Konzepte für CAD-Systeme um. Sie führen Arbeitsablauf- und Organisationsanalysen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachabteilungen durch und analysieren, bewerten und beschreiben die Aufbau- und Ablauforganisation beim Entwicklungs- und Konstruktionsprozess. Sie stellen die Vorgaben für den CAD-Einstz aus organisatorischer Sicht zusammen (Pflichtenheft), ausgehend von der Situation vor dem CAD-Einsatz oder vor der Migration auf ein anderes CAD-System und fassen die Ergebnisse in einem Grobkonzept zusammen. CAD-Organisatoren und -Organisatorinnen übernehmen auch Aufgaben der Verwaltung und Betreuung von CAD-Systemen. Spezialisierungen: CAD-Organisator in der Systemanalyse, CAD-Organisator in der Produktdatentechnologie, Organisationsprogrammierer (CAD-Systeme), CAD-Organisator in der Anwenderbetreuung.
CNC-Programmierer SPS-Programmierer CNC-Programmierer erstellen Programme für die automatisierte (programmgesteuerte) spanende Fertigung (beispielsweise Drehen, Fräsen) von Werkstücken. Dabei setzen sie Vorgaben aus technischen Zeichnungen in werkstoff- und fertigungsgerechte Funktionsfolgen der jeweiligen Werkzeugmaschine um. Häufig arbeiten sie an besonderen Arbeitsplätzen, die mit der nötigen Simulationssoftware zum Testen von Programmen ausgestattet sind. Sie wirken bei der Maschineneinrichtung beim Beheben von Störungen mit. In der Arbeitsvorbereitung sie Durchlaufzeiten und überprüfen, ob durch Einsatz von CNC-Programmen Arbeitsabläufe rationeller durchgeführt werden können. Außerdem sorgen sie dafür, dass in der Fertigung jederzeit die erforderlichen Programme abrufbereit sind. CNC-Programmierer und -Programmiererinnen arbeiten überall dort, wo CNC-technische Maschinen in größerem Maß zum Einsatz kommen.
Consultant siehe unter: IT-Consultant
Content-Manager Im Bereich Contentmanagement werden Strukturen und Inhalte für Webseiten geplant, konzipiert, externer Content integriert und eigene Inhalte produziert. Bei der Integration von Fremd-Content führt der Contentmanager Vertragsverhandlungen mit Kooperationspartnern bzw. Content-Zulieferern, stimmt dabei die technischen Formate und Zulieferungswege ab und vereinbart ein angepasstes Integrationsdesign. Bei der Produktion eigener Inhalte recherchiert er Informationen zum jeweiligen Thema, schreibt webgerechte Texte, wählt dazu passendes Bildmaterial aus und bearbeitet es bei Bedarf nach. Die Texte werden entweder von Contentmanager selbst im HTML-Format produziert oder in ein Redaktionssystem eingegeben, das die Formatierung vornimmt, und dann online gestellt. Mit Hilfe eines Navigationssystems werden die Inhalte miteinander verknüpft. Hierbei werden sowohl interne Links auf die eigenen Seiten als auch externe Links auf weiter führende Inhalte im Netz gesetzt. Über eine Statistik wird die Nutzung der online gestell
Controller Projekt-Controller siehe unter: Projekt-Controller
Creative Director Dramaturg Creative Directors haben eine leitende Position in einer Werbeagentur. Sie entwickeln Konzepte und Ideen für Kampagnen, die dann von Art Directors, Texter und den anderen Abteilungen umgesetzt werden. Creative Directors sind gleichzeitig für mehrere Kampagnen zuständig und als Vorgesetzte für Einsatz, Aufgabenverteilung und Zusammenarbeit zwischen den Kreativen und den zugeordneten Abteilungen verantwortlich. Größere Agenturen haben für die Bereiche Art und Text jeweils eigene Creative Directors.
Crossmedia Operator Fachkraft für elektronisches Publizieren Crossmedia Operators sind Allrounder. Sie beherrschen die digitale Bearbeitung von Bildern und Grafiken sowohl für den Druckbereich als auch für das Internet und Multimedia-Produktionen. Zusätzlich zu den klassischen DTP (DeskTopPublishing)-Werkzeugen wie Bildbearbeitungs-, Grafik- und Layoutsoftware kennen sie die Internetseiten-Beschreibungssprache HTML, haben einen Überblick über die Programmiersprache JavaScript und können mit Webeditoren umgehen. Sie können Internetseiten konzipieren und erstellen, einfache Video- und Tonclips bearbeiten und einfügen, aber auch computergestützte Präsentationen vorbereiten und umsetzen. Da Medienproduktion fast immer Teamarbeit ist, sollten Crossmedia Operators Spaß an der Zusammenarbeit mit anderen haben und kommunikationsfähig sein. Außerdem sind konzeptionelles Denken, Kreativität und technisch-handwerkliche Fähigkeiten wesentliche Voraussetzungen.
Database Developer siehe unter: Datenbankentwickler
Datenbank-Administrator Database Administrator, Datenbankbetreuer Datenbankadministratoren planen, strukturieren und verwalten Datenbanken. Neben der Implementierung von Datenbanken sind sie zuständig für Erweiterungen und Änderungen des Datenbankaufbaus sowie für die Konvertierung von Daten. Die Entwicklung von Standards und Richtlinien für die Datenbankverwaltung gehört mit zu den wesentlichen Aufgaben. Speicherorganisation, Systemsicherheit, Verteilungs- und Replikationstechniken sowie die Verwaltung und Erteilung von Zugriffsrechten sind ebenso Teil der Administrationstätigkeit. Datenbankadministratoren leisten außerdem Support für Datenbank-Nutzer. In der Regel kommen Standard-Datenbanken zum Einsatz, die auf Basis der Vorgaben einzelner Abteilungen modifiziert werden. Daher bestehen die Qualifizierungsangebote häufig aus der Vermittlung von allgemeinen Administrationskenntnissen in Kombination mit firmenbezogener Standard-Software von Microsoft, Oracle u.a.
Datenbank-Designer Datenbankentwickler konzipieren und implementieren IT-Infrastrukturen. Ihr Schwerpunkt liegt in der Entwicklung und Definition von relationalen Datenbanken auf Basis von Analysemodellen. Dabei gehört die Implementierung von Datenbankentwürfen mit zu den zentralen Aufgaben. Zur Herstellung der Datenbanken und Schnittstellen zu anderen Systemsoftware-Komponenten benötigen Datenbankentwickler gute Kenntnisse verschiedener Software-Systeme und Datenbankensprachen. Sie sind auch in der Lage, Sicherheitskonzepte zu entwickeln und umzusetzen und kennen verschiedene Abfragesprachen um die Datenbanken an Intranet wie Internet anzubinden. Während der Schwerpunkt der Datenbankadministratoren eher bei der Modifizierung und praktischen Verwaltung von Datenbanken liegt, müssen Datenbankentwickler meist eine höhere theoretische und analytische Kompetenz mitbringen. In zahlreichen Aspekten lässt sich allerdings kein Unterschied ausmachen, da die Tätigkeit sehr stark mit den Voraussetzungen und Anforderungen der einzelnen Unt
Datenbank-Entwickler  Database Developer, Datenbankdesigner, Datenbankprogrammierer Datenbankentwickler konzipieren und implementieren IT-Infrastrukturen. Ihr Schwerpunkt liegt in der Entwicklung und Definition von relationalen Datenbanken auf Basis von Analysemodellen. Dabei gehört die Implementierung von Datenbankentwürfen mit zu den zentralen Aufgaben. Zur Herstellung der Datenbanken und Schnittstellen zu anderen Systemsoftware-Komponenten benötigen Datenbankentwickler gute Kenntnisse verschiedener Software-Systeme und Datenbankensprachen. Sie sind auch in der Lage, Sicherheitskonzepte zu entwickeln und umzusetzen und kennen verschiedene Abfragesprachen um die Datenbanken an Intranet wie Internet anzubinden. Während der Schwerpunkt der Datenbankadministratoren eher bei der Modifizierung und praktischen Verwaltung von Datenbanken liegt, müssen Datenbankentwickler meist eine höhere theoretische und analytische Kompetenz mitbringen. In zahlreichen Aspekten lässt sich allerdings kein Unterschied ausmachen, da die Tätigkeit sehr stark mit den Voraussetzungen und Anforderungen der einzelnen Unt
Datenbank-Programmierer Datenbankentwickler siehe unter: Datenbankentwickler
Datentechnischer Assistent Datentechnische Assistenten stellen technische Komponenten zu kompletten Computersystemen zusammen. Sie installieren Netzwerke, pflegen diese und sorgen für ihre Betriebssicherheit. Sie stehen den Anwendern bei der technischen Installation und Störungen als Berater zur Seite.
Desktop Publisher DTP-Fachkraft, Layouter Desktop Publishers führen alle Arbeitsschritte, die zu Layout und Gestaltung eines Printproduktes bis zur Druckvorstufe notwendig sind, am Computer aus. Dazu verwenden sie die entsprechende Software, wie Bildbearbeitungsprogramme (im professionellen Bereich Photoshop), Grafikprogramme (im professionellen Bereich Freehand oder Illustrator), sowie Layoutprogramme (im professionellen Bereich QuarkXpress).
Device Developer Komponenten-Entwickler siehe auch: Komponenten-Entwickler
Dokumentations-Entwickler Technical Writer Technical Writer erstellen und pflegen Dokumente von IT-Projekten und von IT-Produkten im Lebenszyklus.
Dramaturg Creative Director siehe unter: Creative Director
Druck- und Medientechniker siehe unter: Mediengestalter für Digital- und Printmedien
DTP-Fachkraft siehe unter: Desktop Publisher
E-Business-Entwickler E-Marketing Entwickler siehe unter: E-Marketing Entwickler
E-Commerce-Consultant E-Logistik-Entwickler; IT-Consultant siehe auch: E-Logistik-Entwickler und IT-Consultant
E-Commerce-Entwickler E-Logistik-Entwickler siehe unter: E-Logistik-Entwickler
EDV – Organisator /in DV-Organisatoren analysieren die fachlichen Abläufe für die spätere programmtechnische Realisierung und setzen diese in globale Konzepte um. Sie führen Arbeitsablauf- und Organisationsanalysen in Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen durch, analysieren, bewerten und beschreiben die Aufbau- und Ablauforganisation. Sie stellen die Vorgaben für den Computereinsatz aus organisatorischer Sicht zusammen (Pflichtenheft), ausgehend von der Situation vor dem DV-Einsatz oder beim aktuellen Stand der DV, und fassen die Ergebnisse in einem Grobkonzept zusammen. Gleichzeitig bilden EDV-Organisatoren die Schnittstelle zum Fachbereich (Nutzer der EDV).
EDV-Fachberater IT-Verkaufsberater EDV-Fachberater unterstützen Unternehmen bei der Einführung und Systemanwendung neuer Softwarelösungen. Dazu analysieren sie Bedürfnisse, Bedingungen und Systemanforderungen der Unternehmen und stellen die Verbindung zu den Softwareentwicklern her. Sie beobachten beständig den Software-Markt und analysieren Einsatzmöglichkeiten. Sie beraten und helfen den Anwender bei der Handhabung und dem Einsatz der zu verwendenden Softwareprodukte. Dazu gehört auch die Durchführung von entsprechenden Trainingsmaßnahmen und die Mitentwicklung von Hilfe-Dokumentationen. Technische Kenntnisse und handwerkliches Geschick werden zur Durchführung der nötigen technischen Dienste im Hardware-Support, bei der Instandhaltung, den PC-Installationen und der Peripherie-Geräte-Versorgung benötigt.
Elektroniker Elektroniker, Kommunikationselektroniker Funktechnik, TK und IT siehe unter: Kommunikations-Elektroniker
E-Logistik-Entwickler (Teil 1) E-Commerce-Entwickler, -Berater Zu ihren Aufgaben gehört auch die Anpassung der am Markt erworbenen Standardlösung auf die speziellen Gegenheiten des Unternehmens sowie die Implementierung der Lösung, gegebenenfalls unter Einbindung weiterer Spezialisten/Spezialistinnen aus dem Bereich der Softwareentwicklung. E-Logistik-Entwickler zeichnen sich durch eine sehr analytische Vorgehensweise aus. Als spezielle Lösungsentwickler bringen sie über fundierte IT-Kompetenz Kompetenzen aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Logistik in die Arbeit ein. Sowohl bei der Vermittlung der erarbeiteten Lösungsvorschläge als auch bei der Koordination der Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten werden E-Logistik-Entwickler ihre ausgeprägten Fähigkeiten intensiv einsetzen.
E-Logistik-Entwickler (Teil 2) E-Commerce-Entwickler, -Berater Zu ihren Aufgaben gehört auch die Anpassung der am Markt erworbenen Standardlösung auf die speziellen Gegenheiten des Unternehmens sowie die Implementierung der Lösung, gegebenenfalls unter Einbindung weiterer Spezialisten/Spezialistinnen aus dem Bereich der Softwareentwicklung. E-Logistik-Entwickler zeichnen sich durch eine sehr analytische Vorgehensweise aus. Als spezielle Lösungsentwickler bringen sie über fundierte IT-Kompetenz Kompetenzen aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Logistik in die Arbeit ein. Sowohl bei der Vermittlung der erarbeiteten Lösungsvorschläge als auch bei der Koordination der Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten werden E-Logistik-Entwickler ihre ausgeprägten Fähigkeiten intensiv einsetzen.
E-Marketing Entwickler (Teil 1) E-Business-Entwickler Die von ihnen umgesetzten Online-Strategien im Bereich der externen Unternehmenskommunikation optimieren E-Marketing-Entwickler ständig. Sie arbeiten entsprechende Vorschläge aus und unterbreiten diese ihren Vorgesetzten sowie den relevanten Ansprechpartnern im Unternehmen. E-Marketingentwickler arbeiten vor allem in Unternehmen aller Wirtschaftszweige, die ihre Erzeugnisse und Dienstleistungen im Online-Bereich vermarkten (E-Commerce). Auch bei Beratungsfirmen oder Dienstleistern für E-Commerce, zum Beispiel in einschlägigen Softwarehäusern, in Unternehmensberatungs- oder Ingenieurbüros der Informations- und Kommunikationstechnik können sie tätig werden.
E-Marketing Entwickler (Teil 2) E-Business-Entwickler Die von ihnen umgesetzten Online-Strategien im Bereich der externen Unternehmenskommunikation optimieren E-Marketing-Entwickler ständig. Sie arbeiten entsprechende Vorschläge aus und unterbreiten diese ihren Vorgesetzten sowie den relevanten Ansprechpartnern im Unternehmen. E-Marketingentwickler arbeiten vor allem in Unternehmen aller Wirtschaftszweige, die ihre Erzeugnisse und Dienstleistungen im Online-Bereich vermarkten (E-Commerce). Auch bei Beratungsfirmen oder Dienstleistern für E-Commerce, zum Beispiel in einschlägigen Softwarehäusern, in Unternehmensberatungs- oder Ingenieurbüros der Informations- und Kommunikationstechnik können sie tätig werden.
Event-Manager Veranstaltungs-Manager Event-Manager arbeiten überwiegend in der Werbe-, Messe- und Unterhaltungsbranche. So sind sie zum Beispiel bei speziellen Event- und Veranstaltungsagenturen beschäftigt, in Werbeagenturen oder bei Messeveranstaltern. Sie können auch in der kommunalen Verwaltung tätig sein, zum Beispiel in Kulturämtern, oder bei Betreibern von Theatern, Konzerthäusern oder Freilichtbühnen. Sie arbeiten häufig beim Kunden in Hallen, Theaterräumen, Fernsehstudios oder auch im Freien, je nach Arbeitsauftrag. Die kaufmännisch-verwaltenden bzw. planenden Aufgaben wie Vertragsgestaltung, Kalkulation, Angebotserstellung bzw. Konzeption finden überwiegend im Büro statt.
Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste Das Arbeitsgebiet der Fachangestellten für Medien-und Informationsdienste gestaltet sich entsprechend ihrem Einsatzgebiet (Archiv, Bibliothek, Bildagentur, Information und Dokumentation). Allen Fachgebieten gemeinsam ist Beschaffung, Erwerb und Übernahme von Informationen, Speichermedien und Unterlagen. Nach der Quellenrecherche werden die übernommenen On- und Offline-Informationen technisch bearbeitet und entsprechend aufbewahrt, Kunden werden beraten und Auskünfte gegeben. Das Aufgabengebiet reicht aber auch in Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing. Dazu kommen Verwaltungsaufgaben, Betriebsorganisation, Statistik sowie kaufmännische Aufgaben.
Fachinformatiker Entwickler Fachrichtungen: Anwendungsentwicklung und Systemintegration. Fachinformatiker setzen fachspezifische Anforderungen in komplexe Hard- und Softwaresysteme um, analysieren, planen und realisieren informations- und telekommunikationstechnische Systeme. Außerdem führen sie neue oder modifizierte Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik ein. Kunden und Benutzern stehen sie für die fachliche Beratung, Betreuung und Schulung zur Verfügung. Fachinformatiker verfügen über Kenntisse in den Bereichen Programmierung, Applikationsmanagement, Datenbanken, Produktbereitstellung, Anwendungs- und Kommunikationsdesign, Projektmanagement sowie in der Anwendung kaufmännischer, technischer und multimedialer Systeme. Die Schwerpunkte der beiden Fachrichtungen unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf Hardware und Software. Anwendungsentwickler arbeiten enger an der Software-Entwicklung von Standardanwendungen und deren Implementierung, während die zentralen Aufgaben im Bereich Sytemintegration bei der Einrichtung
Fachkraft für elektronisches Publizieren siehe unter: Crossmedia Operator
Fotodesigner Fotodesigner finden ihren Einsatz in den Bereichen der Werbung, PR- und Öffentlichkeitsarbeit, Fotoreportage, im Bildjournalismus, der Fotoindustrie sowie in wissenschaftlichen Kontexten. In den Bereichen Werbung/PR sowie beim Bildjournalismus/Reportagen besteht die Arbeit in der Konzeption und Festlegung der bildlichen Information im Rahmen einer Kampagne oder eines Artikels. Diese stützt sich auf gewonnene Erkenntnisse über die jeweilige Zielgruppe und die Recherche des zur Verfügung stehenden Bildmaterials. In der Industrie arbeiten Fotodesigner an der Entwicklung fotografischer Technologien; in wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen stehen Analyse oder Dokumentation naturwissenschaftlicher und medizinischer Verlaufsprozesse und Bestimmung der dafür geeigneten fotografischen Mittel im Vordergrund.
Grafik-Designer Grafikdesigner arbeiten vorwiegend im Bereich Werbung/Öffentlichkeitsarbeit. Sie werden auch Junior Art Director genannt. Mögliche Schwerpunkte liegen im Entwurf von Corporate Design, Geschäftspapieren, Anzeigen, Plakaten und Displays, Illustration und Produktgestaltung. Weitere Einsatzbereiche sind die Gestaltung von didaktischen Programmen (z.B. für Schulen und Museen) und Orientierungshilfen (betriebliche Organisation und Verkehrsplanung). Nach der Besprechung mit dem Auftraggeber, der Festlegung der zielgruppengerechten Konzeption und der Auswahl der Gestaltungsmittel stellen Grafikdesigner einen Prototyp und nach Rücksprache und eventueller Korrektur die reproduktionsfähige Form her und beaufsichtigen die Produktion. Dabei arbeiten sie bei der Visualisierung redaktioneller Vorgaben mit traditionellen grafischen Mitteln und Computergrafikprogrammen.
Industrial Systems Technician Industriesystemtechniker siehe auch: Industriesystemtechniker
Industriesystemtechniker Industrial Systems Technician Industrial Systems Technicians konzipieren, implementieren und warten industrielle Automatisierungs- und Prozessleitsysteme.
Industrietechnologe – Automatisierungstechnik Automatierungs-Techniker Industrietechnologen der Fachrichtung Automatisierungstechnik mit den Schwerpunkten Energietechnik und Prozessdatenverarbeitung sind vorrangig in der Industrie tätig. In der Regel arbeiten sie mit Ingenieuren, Physikern und Informatikern zusammen. Ihr Einsatz erfolgt vorrangig in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Projektierung und Vertrieb sowie Fertigung oder Service. Im Schwerpunkt Energietechnik dominieren Projektierung und Vertrieb von Hard- und Software-Systemen für die Energieerzeugung, -verteilung und -anwendung sowie die Prozess- und Produktionsautomatisierung. Die Prozessdatenverarbeitung stellt eine Verbindung der traditionellen Energietechnik mit der modernen Datenverarbeitung dar und umfasst vor allem die Aufgaben Softwareentwicklung, Projektierung, Vertrieb, Inbetriebsetzung und Service.
Industrietechnologe – Datentechnik Daten-Techniker Industrietechnologen der Fachrichtung Datentechnik mit den Schwerpunkten Automatisierungstechnik, Kommunikationstechnik und Wirtschaft sind vorrangig in der Industrie tätig. In der Regel arbeiten sie mit Ingenieuren, Physikern und Informatikern zusammen. Ihr Einsatz erfolgt vorrangig in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Projektierung und Vertrieb sowie Fertigung oder Service. Im Schwerpunkt Automatisierungstechnik dominiert die Entwicklung von Software für den Einsatz in der Automatisierungstechnik. Entwicklung von Hard- und Software für unterschiedlichste kommunikationstechnische Anwendungen, Betreuung und Administration von Rechner- und Kommunikationsnetzen sind die Hauptaufgaben im Schwerpunkt Kommunikationstechnik.Im Schwerpunkt Wirtschaft geht es vor allem um die Erfassung und Aufbereitung betrieblicher Daten für die verschiedensten Fragestellungen. Der sichere Umgang mit professionellen Datenbanken unter technischer Orientierung ist dafür wesentliche Grundlage.
Industrietechnologe – Nachrichtentechnik Nachrichten-Techniker Industrietechnologen der Fachrichtung Nachrichtentechnik sind vorrangig in ingenieurnahen Aufgaben- und Tätigkeitsfeldern in der Industrie tätig. In der Regel arbeiten sie mit Ingenieuren, Physikern und Informatikern zusammen. Ihr Einsatz erfolgt vorrangig in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Projektierung und Vertrieb sowie Fertigung oder Service. Im Vordergrund steht in der Regel die selbstständige Lösung von Teilaufgaben im Rahmen eines größeren Projektes. In der Kommunikationstechnik bedeutet dies zum Beispiel die Entwicklung von Hard- und Software sowie die Betreuung und Administration von Rechnern. Im Bereich der Nachrichtentechnik reicht das Aufgabenspektrum von der Einrichtung und Inbetriebnahme von Anlagen über die Ferhlersuche und Störungsbeseitigung bis zur Kundenberatung, Kundenschulung und Mitarbeit in der Vertriebsabteilung. Industrietechnologen lösen selbstständig nachrichtentechnische Routinearbeiten auf hohem technischem Niveau, mit zunehmender Berufserfahrung auch Ingenieuraufgaben od
Info-Broker Info-Broker sind Informationser- und vermittler. Sie übernehmen für Unternehmen die Recherche in elektronischen Datenbanken und strukturieren die gewonnenen Informationen. Sie müssen wissen, welche Anbieter welche Datenbanken zur Verfügung stellen, und die unterschiedlichen Such- und Datenbanksysteme kennen, um die optimale Strategie für die jeweilige Recherche entwickeln zu können. Planvolles Vorgehen ist wichtig, denn Online-Recherche in Datenbanken kann teuer werden.
Infografiker Infografiker erstellen in Anwendung der gängigen Grafikprogramme erklärende Grafiken, Schaubilder und Karten für Online- und Offline-Produkte sowie für das Fernsehen. Ebenso wichtig wie Kooperationsvermögen ist für diese Tätigkeit die Fähigkeit, sich in die verschiedensten Themen rasch einzuarbeiten. Besonders in der Wirtschaftspresse sind Infografiker stark nachgefragt.
Informatik-Assistent Informatiker Überall wo elektronische Informations- und Kommunikationssysteme eingesetzt werden, wirken Informatikassistenten bei der Lösung technischer, organisatorischer und wirtschaftlicher Probleme mit. Sie passen etwa Standardsoftware an die Bedürfnisse der Nutzer an, konfigurieren Rechnernetze und pflegen System- und Anwendersoftware. Typische Tätigkeitsbereiche sind außerdem Systemanalyse, Konzeption und Entwicklung von Software und EDV-Systemen. Oft arbeiten sie zusammen mit anderen Fachleuten an bestimmten Aufgaben im Team, etwa dann wenn es um Konzeptionen für Datenbanken, E-Commerce, Multimedia oder um spezielle Softwarelösungen für Produktion, Handel und Verwaltung geht. Hinzu kommen Aufgaben wie Anwenderschulung und -betreuung. Informatikassistenten arbeiten in Unternehmen nahezu aller Branchen, aber auch bei Behörden und Institutionen. Auch in Hersteller- und Anbieterbetrieben für IT-Systeme wie Computerhersteller, System- und Softwarehäuser und in Ingenieurbüros für IT-Systementwicklung können sie tätig sei
Informatiker (Dipl. Ing./Bachelor/Master) Medien-Informatiker, Medizinischer Informatiker, Technischer Informatiker, Wirtschaftsinformatiker Der Studiengang Informatik wird an Fach- und Hochschulen in verschiedenen Fachrichtungen angeboten. In der Praxis sind die Berufs- bzw. Tätigkeitsprofile stark auf die Erfordernisse des jeweiligen Arbeitsumfeldes ausgerichtet. Nach Schwerpunkten liegen die Fachkenntnisse der Informatiker auf folgenden Gebieten: Formale Methoden, Datenstrukturen, effiziente Algorithmen, Kompatibilität, Kodierung, algorithmische Geometrie, Hardware-Entwurf, Betriebssysteme, Datenbanken, Informationssysteme, Programmierung, Software-Technologie, Künstliche Intelligenz, Rechnernetze, Grafische Datenverarbeitung, Bildverarbeitung, Neuronale Netze, Bioinformatik, Robotik, Audiokommunikation sowie eine Vielzahl an praktischen Anwendungen. Informatiker/innen werden in nahezu allen größeren Unternehmen, Behörden und Institutionen benötigt, um dort komplexe Informationssysteme zu analysieren, zu planen, zu entwickeln, zu modifizieren und zu implementieren.Im Studium können z.B. die Schwerpunkte Informatik (vormals Sofwaretechnik), Tech
Informatik-Kaufmann Informatikkaufleute sind vorwiegend in den betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Abteilungen unterschiedlichster Branchen tätig. Zu ihren Hauptaufgaben zählen die Planung, Entwicklung, Einführung und Anpassung von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik. Sie betreuen und trainieren auch die Anwender der Systeme. Als Kaufleute sind sie neben der Kontaktpflege zum Kunden auch für die kaufmännischen Abwicklungen in Zusammenhang mit den Soft- und Hardware-Systemen verantwortlich. Informatikkaufleute benötigen somit Kenntnisse und Erfahrung in den Bereichen Soft- und Hardware, Technik, Planung und Betriebswirtschaft.
Information Architect Multimedia-Spezialist; Mediengestalter siehe unter: Mediengestalter
Informations-Elektroniker Büroinformationselektroniker, Radio- und Fernsehtechniker Das neue Berufsbild des Informationselektroniker ersetzt die beiden bisher getrennt existierenden Richtungen Radio- und Fernsehtechnik sowie Büroinformationselektronik. Je nach Schwerpunkt richten Informationselektroniker Hörfunk-und Fernseh-Komponenten, Software, Zubehör und vernetzte Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik ein und sind für deren Betreuung zuständig. Sie passen Hard- und Software an die spezifischen Erfordernisse des Betriebes an und beraten und schulen die Benutzer im Hinblick auf Einführung und Anwendung der Systeme. Zu den Aufgaben zählen Wartung, Steuerung und Überwachung von technischen Anlagen. Nach abgeschlossener Ausbildung und entsprechender Berufserfahrung besteht die Möglichkeit sich als Informationselektronikermeister, Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik oder Technischer Fachwirt-Elektro weiterzubilden.
Internet-Scout Info-Broker Internet-Scouts durchsuchen im Auftrag von Kunden das Internet nach relevanten Informationen, recherchieren themenbezogen nach Links und bereiten die Ergebnisse auf Wunsch entsprechend auf. Das Dickicht der Informationsflut wird immer undurchschaubarer, während in Bereichen wie zum Beispiel Wissenschaft, Entwicklung, Beratung, Konstruktion oder Recht die benötigten Informationen immer schneller und sehr spezialisiert zur Verfügung stehen müssen. Internet-Scouts erschließen den Zugang zu Produkten, Firmen, virtuellen Gemeinschaften, Geld- und Finanzinfos, suchen nach Trends und neuesten Entwicklungen, beobachten gezielt auch internationale Märkte. Aus der Fülle an Informationen im Internet suchen Scouts genau die Informationen heraus, die der Kunde zur Lösung seines Problems braucht. Oft sind Internet-Scouts auf bestimmte Branchen spezialisiert.
IT-Berater IT-Berater beraten und unterstützen sowohl firmenintern Abteilungen als auch extern Kunden bei der Erarbeitung und Umsetzung von Soft-und Hardwarelösungen. Auch die organisatorische Beratung kann Teil der Tätigkeit sein. Außerdem helfen sie bei der Einführung von Standard-Anwendungsprogrammen und tragen die Verantwortung für Koordination und Verwaltung der von ihnen implementierten Systeme sowie für Beratung und Training der Anwender. Weitere mögliche Schwerpunkte der Berater-Tätigkeit können die Bereiche E-Commerce und/oder E-Business sein. IT-Berater benötigen langjährige Berufserfahrung im IT-und kaufmännischen Bereich. Die IT-Consultants, deren Profil ähnlich ist, bewegen sich auf höherer Betriebsebene, da sie eine umfassende Ausbildung für diesen Bereich erwerben und für komplexere Analysen und Lösungen zuständig sind.
IT-Business-Engineer IT-System–Engineer; Strategische Professionals IT Business Engineers beobachten und steuern die geschäfts- und branchenpolitischen Entwicklungen und leiten den kaufmännischen Bereich des Unternehmens. Siehe auch unter: Strategische Professionals
IT-Configuration Coordinator IT-Konfigurations-Koordinator siehe auch: IT-Konfigurationskoordinator
IT-Consultant Consulter, IT-Systemberater IT-Consultants beraten und unterstützen Auftraggeber bei der Erarbeitung und Umsetzung von komplexen IT-Lösungen. Sie erarbeiten Informatikstrategien und erstellen Durchführbarkeitsstudien (feasibilities studies). Sie analysieren die Geschäftsprozesse und definieren die entsprechenden Angebote. Auch die Beratung in organisatorischen Fragen ist Teil ihrer Tätigkeit. Außerdem helfen sie bei der Einführung von Standard-Anwendungsprogrammen und tragen die Verantwortung für Koordination und Verwaltung der von ihnen implementierten Systeme sowie für Beratung und Training der Anwender. An dieser Stelle ist die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen, gefragt. Darüber hinaus entwickeln sie auf die Mitarbeiter des Kunden abgestimmte Kommunikationsstrategien und setzen diese um. Weitere mögliche Schwerpunkte der Consultant-Tätigkeit können die Bereiche E-Commerce und/oder E-Business sein.
IT-Fachberater siehe unter: IT-Vertriebsbeauftragter
IT-Geräte-Entwickler Hardware-Entwickler Entwicklung und Support von elektronischen Komponenten und Geräten für Informations- und Kommunikationssysteme (IT-Systeme) sind die Tätigkeitsschwerpunkte von IT-Geräteentwicklern. Sie analysieren geforderte Funktionalitäten für Hardwarekomponenten und Geräte, erfassen und bewerten die technischen Bedingungen und Standards sowie die technischen Umgebungen. Weiterhin überprüfen sie technische Voraussetzungen für Systeme, beraten betriebsinterne und externe Kunden hinsichtlich der technischen Realisierbarkeit der Konzepte und verständigen sich über technische Lösungen. Zu ihren Aufgaben gehört die Projektplanung der einzelnen Projektschritte des Entwicklungsprojekts. IT-Geräteentwickler konzipieren und realisieren Hardwarelösungen und erstellen hardwarenahe Software. Sie lösen Schnittstellenprobleme, programmieren Schnittstellen und binden diese in Systeme ein. Hardware und integrierte Softwarekomponenten testen sie im Labor und im Zielsystem. Ferner erstellen sie dazu technische Dokumentationen und Betriebsan
IT-Key Account Manager IT-Vertriebsbeauftragter, Key Accounter, IT-Fachberater, IT-Verkaufsberater IT-Vertriebsbeauftragte beraten Großkunden (Key Accounts) bei der Projektierung und Auswahl umfassender IT-Anwendungen. Dafür kalkulieren sie die Systeme und präsentieren diese den Kunden. Im Fachhandel sind sie für Kundenberatung und Verkauf von IT-Lösungen zuständig. Zu ihren Aufgaben gehört auch, Anwender bei der Nutzung der IT-Systeme praktisch zu beraten und sie u. U. darin anzuleiten. IT-Vertriebsbeauftragte stellen ein zentrales Bindeglied zwischen Kunde und Anbieter dar. IT-Key Account Manager soll entsprechend der geplanten Richtlinien des BIBB die Tätigkeitsbezeichnungen IT-Vertriebsbeauftragter, Key Accounter, IT-Fachberater und IT-Verkaufsberater ersetzen.
IT-Konfigurations-Koordinator IT Configuration Coordinator IT Configuration Coordinatoren organisieren das Konfigurations- und Changemanagement, indem sie Software-Entwicklungsprozesse und -ergebnisse strukturieren, verwalten und dokumentieren.
IT-Kundenbetreuer IT-Supporter, Servicespezialist/in IT-Kundenbetreuer analysieren komplexe Probleme und Anfragen von Kunden zu einem IT-Produkt, erarbeiten erforderliche Problemlösungen und implementieren diese mit dem Ziel einer zuverlässigen Produkt-/Servicequalität im Hardware-, Software- und Netzwerkbereich. Sie erarbeiten alternative Lösungen zur Beseitigung von Schwachpunkten im System- und Serviceumfeld des Produkt-/Servicebereiches unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und technologischer Voraussetzungen. Der IT-Supporter soll entsprechend der geplanten Richtlinien des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) die Tätigkeitsbezeichnungen IT-Kundenbetreuer und Servicespezialisten ersetzen.
IT-Produkt-Koordinator IT-Produktkoordinatoren entwickeln und verantworten Produktstrategien unter Berücksichtigung deraktuellen Marktentwicklung und sich verändernder wirtschaftlicher, technologischer und gesetzlicher Rahmenbedingungen. Aus den abstrakten Anforderungen des Marktes entwickeln sie innovative Ideen für neue Produkte oder für die Optimierung vorhandener Produkte. Dazuführen sie Marktbeobachtungen und -evaluierungen sowie Wettbewerbs- und Marktpotentialanalysen durch. Die Produktentstehungsprozesse koordinieren und begleiten IT-Produktkoordinatoren von den Ideenüber die Produktkonzeptionen, Prozessabstimmungen, Produktentwicklungen, Produktfreigaben bishin zur Koordination der Vermarktung und des Vertriebes. Sie sind Ansprechpartner für das Qualitätsmanagement, für das Produktmarketing, für Vertriebspartner und Kunden. IT-Produktkoordinatoren entwickeln marktgerecht Produkte und Produktpaletten weiter, steuern das Life-Cycle-Management der Produkte und begreifen sich als kompetente Schnittstelle zwischen Anwender und E
IT-Prozess-Manager Projekt-Manager IT-Prozess-Manager qualifizierte Fachaufgaben und Leitungsfunktionen im IT-Bereich. Sie sind insbesondere für einen der folgenden Funktionsbereiche qualifiziert: Anwendungsentwicklung und spezielle Anwendungen (z.B. E-Commerce); DV-Organisation, Systemadministration und Netzwerkbetreuung; Multimedia-Produktion; Web-Design und -Management; Server- und Datenbanksysteme; Hardware-Design sowie Telekommunikation. Auch Marketing und Vertrieb (einschließlich E-Business), Controlling, Wissensmanagement, Projektmanagement, Projektorganisation und Consulting im IT-Bereich gehören zu ihren potentiellen Aufgaben. IT-Prozess-Manager arbeiten vor allem bei Herstellern, Dienstleistern und Anwendern (branchenübergreifend) der Informations- und Telekommunikationstechnik, zum Beispiel bei System- und Softwarehäusern, bei Herstellern von Hardware- und Softwaresystemen, bei Service-Providern, bei Betreibern von Kommunikationsnetzen, bei Mobilfunkanbietern und Telekommunikationsunternehmen. Auch eine Tätigkeit bei Medienagenturen
IT-Qualitätssicherungs-Koordinator Qualitätssicherer, IT Quality Management Coordinator Planung, Umsetzung und Kontrolle qualitätssichernder Maßnahmen in Produktentwicklungsprozessen und für ausgewählte Gerschäftsprozesse in IT-Unternehmen sind wesentliche Tätigkeiten von IT-Qualitätssicherungskoordinatoren. Sie schlagen nach der Erarbeitung und Konkretisierung der Qualitätssicherungsstrategie entsprechende Maßnahmen vor und überwachen ihre Ausführung. IT-Qualitätssicherungskoordinatoren sind für die gesamte Qualitätsdokumentation und die Aufzeichnung der in diesem Zusammenhang entstehenden Probleme zuständig. Sie bereiten Audits zur Erlangung von Zertifikaten vor. Im Rahmen der Softwareentwicklung arbeiten IT-Qualitätssicherungskoordinatoren eng mit Test- und Konfigurationskoordinatoren sowie den anderen Spezialisten aus dem Bereich Softwareentwicklung zusammen. Bei der Qualitätssicherung von Geschäftsprozessen kooperieren sie mit allen betroffenen Mitarbeitern, um die entsprechenden Qualitätsziele zu vermitteln und angemessene Maßnahmen vorzunehmen.
IT-Qualitätssicherungs-Koordinator IT Quality Management Coordinator Quality Management Coordinatoren beraten bei der Erstellung von Qualitätsmanagementkonzepten und entsprechender Handbücher, setzen Qualitätsvorgaben für die Entwicklung, Installation und Nutzung komplexer IT-Systeme und Produkte um und kontrollieren die Einhaltung der Qualitätsvorgaben.
IT-Quality Management Coordinator IT-Qualitätssicherungs- koordinator siehe auch: IT-Qualitätssicherungskoordinator
IT-Systemberater siehe unter: IT-Consultant
IT-System-Elektroniker T-System-Elektroniker für Endgeräte; für Festnetze, für Funknetze, für Sicherheitssysteme, für DV-Systeme IT-Systemelektroniker arbeiten in Unternehmen, die Informations- und Kommunikationssysteme entwickeln und anbieten. Sie entwerfen und installieren kundenspezifische Lösungen im Hard- und Softwarebereich. Sie planen und installieren die Hardware-Systeme einschließlich der Geräte, Zusatz- und Netzwerkkomponenten, die Stromversorgung und die Software und nehmen die Systeme in Betrieb. Sie analysieren Fehler und beseitigen Störungen. Dabei arbeiten IT-Systemelektroniker mit verschiedensten Computersystemen, Fest- und Funknetzen, Endgeräten und Sicherheitssystemen. Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung liegen u.a. in den Bereichen IT-Produkte und IT-Märkte, Herstellen und Betreuen von Systemlösungen, Systemtechnik, betriebliche Organisation, kaufmännische Steuerung und Kontrolle.
IT-System-Engineer IT- Business-Engineer; Strategische Professionals IT System Engineers koordinieren den technischen Bereich auf strategischer Ebene und haben daher vor allem die aktuellen technischen Entwicklungen der gesamten Branche im Blick. Siehe auch unter: Strategische Professionals
IT-Systemkaufmann IT-Sytemkaufleute arbeiten für Unternehmen, die Informations- und Telekommunikationssysteme entwickeln und anbieten. Dort informieren und beraten sie die Kunden und stehen diesen als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie analysieren die kundenspezifischen Anforderungen, kalkulieren und erstellen Angebote. Im ständigen Kontakt zum Kunden leiten sie die Projekte unter kaufmännischen, technischen und organisatorischen Gesichtspunkten von der Konzeption bis zur Übergabe an die Auftraggeber. IT-Systemkaufleute sind auch im Bereich Marketing tätig und informieren über die Produkte ihres Unternehmens. Dazu benötigen sie Branchenkenntnisse und beobachten kontinuierlich den Markt. Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung liegen u.a. in den Bereichen Geschäftsprozesse, Beschaffung, Vertrieb, kaufmännische Steuerung und Kontrolle, IT-Produkte und IT-Märkte sowie Systemtechnik.
IT-System-Analytiker IT-System-Analyst IT-Systemanalytiker medellieren Geschäftsprozesse, analysieren die daraus resultierenden Anforderungen an IT-Systeme und bilden diese in Form von Anforderungsmodellen ab.
IT-Test Coordinator IT-Testkoordinator siehe auch: IT-Testkoordinator
IT-Testkoordinator IT Test Coordinator IT Test Coordinatoren konzipieren die den Software-Entwicklungsprozess begleitenden Tests auf den Stufen Unit-, Integrations-, Funktions- und System- und Akzeptanztest und führen diese Tests durch. Sie stellen Testumgebungen bereit und sind für die Tests auf allen Teststufen verantwortlich.
IT-Trainer IT Trainer planen Aus- und Weiterbildungsprogramme und Lernarrangement im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie, bereiten diese vor, führen sie durch und evaluieren sie.
IT-Verkaufsberater It-Key-Accounter, Vertriebsberater siehe unter: IT-Key-Accounter
IT-Vertriebsbeauftragter It-Key-Accounter, Verkaufsberater siehe unter: IT-Key-Accounter
Kaufmännischer Medienassistent Kaufmännische Medienassistenten arbeiten als Assistent des Projektmanagements in Multimedia-, Internet- und Werbeagenturen. Eine Weiterqualifizierung zum Projektmanager ist möglich.
Key Accounter It-Key-Accounter, Vertriebsberater siehe unter: IT-Key-Accounter
Knowledge-Manager Wissensmanager siehe unter: Wissensmanager
Kommunikations-Designer Kommunikationsdesigner gestalten Werbung. Sie sind zwischen dem Hersteller einer Ware und dem Verbraucher positioniert. Im Gegensatz zu Grafikdesigner, die sich hauptsächlich um die Visualisierung einer Idee kümmern, sind Kommunikationsdesigner u.a. für die Konzeption verantwortlich. Ihre Design-Konzepte resultieren sowohl aus der Analyse sämtlicher Marketing-Fakten als auch aus den Vorstellungen des Auftraggebers und sind ausschließlich erfolgsorientiert. Für diesen Beruf ist künstlerisch-visuelles Talent ebenso erforderlich wie schnelle Auffassungsgabe, eine gute Allgemeinbildung und die Fähigkeit, Kreativität und wirtschaftliches Denken zu vereinen.
Kommunikations-Elektroniker – Funktechnik Elektroniker, Kommunikationselektroniker Funktechnik, TK und IT In der Fachrichtung Funktechnik arbeiten Kommunikationselektroniker in der Fertigung, Montage und Inbetriebnahme sowie in der Wartung und Instandsetzung von Baugruppen, Geräten und Anlagen der Funktechnik und -kommunikation. Hierzu gehören Sende-, Verstärker-, Empfangs-, Aufnahme- und Wiedergabegeräte und -anlagen für Bild und Ton, für die Datenübertragung mittels Funk, für die Funkfernmesssteuerung und -regelung, für die Ortung und Navigation (Radar) sowie für den Mobilfunk, jeweils mit den zugehörigen Mess- und Prüfgeräten. Vor allem im Bereich Montage und Service informieren, beraten und betreuen sie Kunden.
Kommunikations-Elektroniker – IT Elektroniker, Kommunikationselektroniker Funktechnik, TK und IT In der Fachrichtung Informationstechnik fertigen Kommunikationselektroniker Bauteile für Rechner, Mess- und Steuergeräte sowie Geräte zur Ein- und Ausgabe von Daten. Sie montieren und installieren Einzelgeräte und stellen Verbindungen zwischen verschiedenen Geräten zum Zweck der Datenübertragung her. Sie prüfen die Funktion der Verbindungen durch Messen elektrischer Größen. Fertig installierte Anlagen prüfen sie mit Testprogrammen und übergeben sie an den Kunden. Sie warten auch diese Geräte.
Kommunikations-Elektroniker – TK Elektroniker, Kommunikationselektroniker Funktechnik, TK und IT In der Fachrichtung Telekommunikationstechnik planen, montieren und installieren Kommunikationselektroniker Telekommunikationsanlagen und Anlagen der Melde- und Signaltechnik. Sie verlegen die zugehörigen Kabel und Leitungen, warten und prüfen diese Anlagen auch vor Ort, suchen und beheben systematisch Fehler und weisen die Kunden in die Bedienung der Geräte und Anlagen ein.
Kommunikations-Wirt Kommunikationswirte sind Führungskräfte im Werbe- und Marketingbereich. Sie vermitteln zwischen einer Werbeagentur und dem Auftraggeber und organisieren Kommunikations- und Arbeitsprozesse in den verschiedenen Produktionsphasen der Agentur oder PR-Abteilung eines Unternehmens. Ihr Ziel ist es, ein Image oder ein Produkt optimal bekannt zu machen und zu verkaufen.
Komponentenentwickler Device Developer Device Developer entwickeln und realisieren Hardware komponenten und Geräte.
Konstrukteur – Steuerungs- u. Automatisierungstechnik Kontrukteur -Maschinenbau, -Flugzeugbau, -Feinwerktechnik, etc. Konstrukteure im Bereich Steuerungs- und Automatisierungstechnik übernehmen verantwortliche Planungs- und Konstruktionsaufgaben bei Projekten der Automatisierungs-, Leit- und Steuerungstechnik. Sie berücksichtigen dabei kundenspezifische Vorgaben ebenso wie Termin-, Qualitäts- und Kostengesichtspunkte. Die Aufgaben der Konstrukteure und Konstrukteurinnen können dabei sehr unterschiedlich sein. Sie reichen von der fertigungsgerechten Konstruktion von mechanischen und elektrischen Teilen und dem Erstellen von technischen Zeichnungen für Einzelteile und Baugruppen bis hin zur Entwicklung von Hard- und Softwarekomponenten für speicherprogrammierbare Steuerungen. Gegebenenfalls werden sie auch bei Softwareanpassungen und -entwicklungen für kundenspezifische Anwendungen eingesetzt. Für die Ausführung von Berechnungen und Zeichnungen arbeiten sie mit Computern und CAD-Systemen. Sie sind unter anderem bei Herstellern von Fertigungssystemen, in Betrieben des Maschinen- und Anlagenbaus, in einschlägigen Ingenieurbüros
Kontrukteur siehe unter: Konstrukteur – Steuerungs- u. Automatisierungstechnik
Konzepter siehe unter: Konzeptioner
Konzeptioner Konzepter In der Internet-Branche besteht die Aufgabe der Konzeptioner darin die Wünsche des Kunden in ein schlüssiges Konzept umzusetzen, das die Grundlage für das gesamte Produkt darstellt. Konzeptioner legen die gedankliche Struktur fest und entwickeln daraus die Interaktionsstruktur. Sie bestimmen, welche Bilder, Texte, Animationen und Sounds an welcher Stelle erscheinen sollen, damit eine Internetpräsenz entsteht, mit der der Kunde sein Ziel am besten erreichen kann. Ihre Aufgabe ist es auch, eine klare Benutzerführung zu entwickeln, indem sie Links festsetzen, die den Nutzer zu den gewünschten Inhalten führt. Das fertige Produkt soll ansprechend gestaltet und unkompliziert zu nutzen sein. Konzeptioner betreuen und begleiten die Produktion in jeder Arbeitsphase. Sie stimmen den Entwurf mit dem Kunden ab, besprechen die konkrete Umsetzung mit den Webdesigner, -producer und Informatiker (Dipl. Ing./Bachelor/Master). Während der gesamten Produktionszeit sind sie Ansprechpartner innerhalb der Firma und gegenüber dem K
Layouter siehe unter: Mediengestalter für Digital- und Printmedien
Marketing-Betriebswirt Marketing-Manager Marketingbetriebswirte erstellen Marketingkonzepte für die vom Unternehmen zu verkaufenden Produkte. Dabei müssen neben Produkt-, Distributions- und Preispolitik auch Werbung und Verkaufsförderung als Grundlage für absatzpolitische Entscheidungen berücksichtigt werden. Marketingbetriebswirte (VWA) arbeiten häufig mit einschlägigen externen Institutionen wie Marktforschungsinstituten oder Werbeagenturen zusammen und setzen die von der Geschäftsleitung akzeptierten Marketingkonzeptionen eigen- oder mitverantwortlich in die Praxis um. Sie kontrollieren den Erfolg der Maßnahmen und nehmen fortlaufende Anpassungen an sich verändernde Marktgegebenheiten vor. Beispielsweise setzen Marketingbetriebswirte neue absatzpolitische Strategien mit dem Ziel der Umsatzsicherung oder -steigerung um, erarbeiten Teilpläne, wie Werbe- und Verkaufsförderungsaktionen und überwachen die Erfüllung der einzelnen Teilpläne mit Hilfe der Vertriebskostenrechnung. Marketingfachleute leiten gegebenenfalls den Unternehmensbereich Market
Marketing-Fachmann Kommunikationswirt, Marketingwirt siehe unter: Marketing-Betriebswirt
Marketing-Manager Marketing-Betriebswirt siehe unter: Marketing-Betriebswirt
Markt-Forscher Markt-Analytiker Marktforscher führen Sekundärforschung durch, indem sie vorhandenes Material sammeln und auswerten. Sie analysieren den Umsatz mit Unterstützung des betrieblichen Rechnungswesens. Marktforscher planen die Primärforschung in Form von Informations- und Datenerhebung vor Ort sowie durch Befragungen von Marktpartnern und Experten. Außerdem wählen sie Testmärkte für Produkt-, Verpackungs- und Werbemitteltests aus. Auf der Grundlage der Marktforschungsergebnisse formulieren sie Empfehlungen für die Erstellung von Marketing-Konzeptionen. Sie bereiten die Auftragsvergabe vor und gewährleisten die Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Marktforscher leiten und überwachen die ihnen unterstellten Mitarbeiter und sorgen für die zur Aufgabenerledigung erforderlichen personellen und sachlichen Voraussetzungen.
Mathematiker (Dipl.-) Bei der heute notwendigen Zusammenarbeit in einem Team, das gemeinsam einen größeren Fragenkomplex bearbeitet, können Diplom-Mathematiker (FH) bei allen möglichen Teilaufgaben eingesetzt werden. Das Angebot von Aufgaben reicht von der möglichst klaren, exakt formulierten Beschreibung eines Problems über die Aufstellung eines geeigneten mathematischen Modells, die Erarbeitung eines optimalen Lösungsweges mit Hilfe mathematischer, numerischer und logischer Methoden, die Übersetzung des Lösungsweges in die Sprache der elektronischen Datenverarbeitung und die Durchrechnung der Lösung mit Hilfe des Computers bis zur Auswertung der Ergebnisse für die Anwendung auf das Ausgangsproblem, zur möglichst übersichtlichen und verständlichen Darstellung der Bearbeitung und ihrer Ergebnisse. Auch die Beratung von Betrieben zum Einsatz geeigneter Hardware- und Software-Systeme einschließlich der Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit solchen Systemen gehört zu ihren Aufgaben.
Media-Planer Media-Planer haben die Aufgabe, möglichst viele Zielpersonen mit einer Werbebotschaft zu erreichen. Je nach Zielgruppe wählen sie die Werbeträger (z.B. Print, Film, TV oder Internet). Darüber hinaus planen, platzieren und buchen sie Werbezeiten oder Werbeflächen für eine Kampagne. Dazu bedarf es einer genauen Analyse des Marktes sowie Kenntnis der Media-Aktionen der Konkurrenz. Gleichzeitig muss jede Kampagne zielgruppengerecht gestaltet werden, wozu häufig Statistiken ausgewertet und in Aktionen umgesetzt werden. Hierbei kommt es darauf an, so Kosten-Nutzen-orientiert wie möglich zu arbeiten und budgetäre Grenzen durch Kreativität zu kompensieren. Bei dieser Tätigkeit sind sehr gute Medienkenntnisse, Organisationstalent und Verhandlungsgeschick sowie die Fähigkeit zu logischem und analytischem Denken gefordert.
Medien-Betriebswirt Medienbetriebswirte können je nach Neigung in den unterschiedlichen Abteilungen eines Medienunternehmens (z.B. Betriebswirtschaft/ Controlling, Marketing/Vertrieb, Finanz/Rechnungswesen, Personalwesen) tätig werden. Ihre Ausbildung erfolgt in Kombination von Theorie und Praxis: Parallel zum Studium durchlaufen sie alle Abteilungen des gewählten Ausbildungs-betriebes. Der duale Studiengang an der Hamburger Wirtschaftsakademie umfasst sowohl betriebswirtschaftliche Inhalte (z.B. Unternehmensführung, Informationsverarbeitung, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsenglisch) als auch medienwirtschaftlich relevante Inhalte (z.B. Mediendesign, Medienrecht, Projektmanagement). Darüber hinaus besteht je nach Beschäftigungsbetrieb die Möglichkeit, parallel die Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien, Werbekauffrau/-mann oder Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien zu absolvieren. In diesen Fällen werden die berufsschulischen Inhalte ebenfalls an der Akademie vermittelt. Grun
Mediengestalter für Digital- und Printmedien Layouter, Druck- und Medientechniker. 1. Im Bereich Medienberatung geht es darum, Medienprojekte selbstständig und im Team zu planen, Kunden zu betreuen und zu beraten sowie Teilaufgaben des Projektmanagements zu übernehmen. 2. Mediengestalter der Fachrichtung Mediendesign entwickeln Design-Konzepte und gestalten Text-, Bild-, Grafik- und Bewegtbilddaten für Multimedia- und/oder Print-Produkte. Sie beraten Kunden bei der Gestaltung von Medienprodukten nach technischen, produktionsorientierten und wirtschaftlichen Aspekten, erstellen und gestalten Presseerzeugnisse nach redaktionellen und technischen Vorgaben und entwickeln auf Kundenbedürfnisse abgestimmte Gestaltungskonzepte. 3. In der Fachrichtung Medienoperating steht die technikorientierte Kombination von Text-, Bild- und Grafikdaten für Multimedia- und Print-Produkte im Mittelpunkt. Dabei werden die Daten zur Mehrfachnutzung aufbereitet und auf verschiedenen Datenträgern abgespeichert, so dass auf dieselben Daten über verschiedene Ausgabemedien zugegriffen werden kann. 4. In der Fachricht
Medien-Informatiker (FH/Bachelor) Medieninformatiker kombinieren Text, Ton, Bild und Film multimedial und zielgruppenbezogen und machen sie über das Intra- und Internet verfügbar. Sie sind in den Bereichen Projektmanagement, Konzeption, Design und Programmierung / Realisierung von multimedialen Elementen tätig. Ihre Ausbildung erfolgt in Kombination von Theorie und Praxis an der Fachhochschule und in einem Unternehmen. Die Basisinhalte des Studiums entsprechen im wesentlichen den theoretischen Grundlagen der Informatik. Die auf 3 Jahre angelegte kombinierte Ausbildung schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Science ab.
Medien-Pädagoge Medienpädagogen vermitteln einerseits Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit Systemen und Prozessen technisch vermittelter Informationen. Unter diesem gemeinsamen Nenner findet sich ein breites Spektrum an Tätigkeiten von der Medienerziehung an Schulen bis zur praktischen Arbeit mit Medien in Jugendgruppen. Medienpädagogik ist in der Regel Teil des Lehrangebots in pädagogischen Studiengängen, das teilweise auch durch Unterweisung im praktischen Umgang mit Medientechnik(FH) ergänzt wird. Medienpädagogen werden aber auch bei der Umsetzung pädagogisch-didaktischer Konzepte in multimedialen Lernanwendungen gebraucht. Mögliche Tätigkeitsfelder finden sich z.B. in den allgemeinbildenden Schulen, in Lehrmittel-Verlagen und in auf E-Learning spezialisierten Unternehmen.
Medien-Techniker Dipl. Ing. (FH) Diplomingenieur der Medientechnik sind in der Regel mit der technischen und/oder wirtschaftlichen Leitung von Medien-Produktionsbetrieben betraut. Der Schwerpunkt des Diplomstudiengangs an der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften liegt im ersten Abschnitt auf Grundlagenfächern (z.B. Mathematik, Elektrotechnik, Informatik/Elektronik) und in medientechnischen Bereichen (z.B. Nachrichten-, Video-, Licht- und Bühnentechnik). Im zweiten Studienabschnitt kann einer von drei Schwerpunkten (Audiovisuelle Medien, Produktionsstätten im Medienbereich, Computergenerierte Medien) gewählt werden. Die Studiendauer von acht Semestern schließt die berufspraktische Tätigkeit in einem Medienbetrieb und die Bearbeitungszeit für die Diplomarbeit ein.
Medizinischer Informatiker siehe unter: Informatiker (Dipl. Ing./Bachelor/Master)
Multimedia Developer Multimedia-Entwickler siehe auch Multimediaentwickler
Multimedia-Entwickler Multimedia Developer Multimedia Developer konzipieren und implementieren interaktive Multimedia-Anwendungen für die Online- und Offline-Nutzug.
Nachrichten-Techniker siehe unter: Industrietechnologe – Nachrichtentechnik
Network Administrator siehe unter: Netzwerkadministrator
Network Developer siehe unter: Netzplaner
Netzplaner Network Developer, Netzwerkspezialist Netzplaner konzipieren kleinere Netze oder Teilnetze bedarfsgerecht und nach wirtschaftlichen Aspekten, implementieren sie und entwickeln sie weiter. Dazu gehört auch die Analyse der Informationsflüsse, Netzwerkkapazitäten, Kundenumgebungen und Kundenanforderungen. Netzplaner verfügen über ein gutes Basiswissen im Hard- und Software-Bereich und kennen sich in Netzwerkarchitekturen, -administration, -management und den verschiedenen Netzwerk-Softwarelösungen aus. In vielen Bereichen deckt sich das Aufgabengebiet mit dem der Netzwerkadministration Network Developer soll entsprechend der geplanten Richtlinien des BIBB die Tätigkeitsbezeichnungen Netzplaner und Netzwerkspezialist ersetzen.
Netzwerk-Administrator Network Administrator Netzwerkadministratoren organisieren den Netzbetrieb einschließlich des Supports für die Benutzeren. Sie analysieren Probleme und erarbeiten Richtlinien für den Netzbetrieb. Sie passen ihn auf neue Technologien und Standards an, erarbeiten neue technische Konzepte und entwickeln das Netz bedarfsgerecht und wirtschaftlich weiter. Netzwerkadministratoren sind für alle Sicherheitsaspekte im Bereich Netzwerk zuständig. Sie können auch als Webmaster tätig werden. Dann sind sie verantwortlich für den Aufbau der technischen Infrastruktur und die Wartung eines Inter- und/oder Intra-Netzes. Dazu gehört gegebenenfalls auch die Entwicklung von Rechnernetzen für multimediale Anwendungen, einschließlich deren Aufbau und Topologie sowie der Netzwerkbetriebssysteme und Übertragungsprotokolle. Network Administrator soll entsprechend der geplanten Richtlinien des BIBB die Tätigkeitsbezeichnungen Netzwerkadministrator und Webmaster ersetzen.
Netzwerk-Spezialist siehe unter: Netzplaner
Online-Designer Web-Designer siehe auch: Webdesigner
Online-Redakteur Inzwischen sind auch die klassischen Verlagshäuser dazu übergegangen, ihre Produkte im Internet zu publizieren. Dabei ist die Online-Version der Print-Ausgabe inhaltlich oft ähnlich, wird jedoch im Hinblick auf die Interaktivität des Mediums anders aufgearbeitet. Online-Redakteur/innen erfüllen ähnliche Aufgaben wie Journalist/innen bei den klassischen Medien; sie sind für die Herstellung der in Online-Diensten angebotenen Inhalte zuständig. Dazu gehören Themensuche und Recherche, das Verfassen von Texten, die webgerechte Überarbeitung von Beiträgen aus der Print-Ausgabe und das Aktualisieren von bereits im Internet stehenden Texten. Die grafische Gestaltung der Beiträge wird dabei in der Regel von Redaktionssystemen vorgegeben, mit Hilfe derer auch Fotos, Grafiken und Animationen in die Seite integriert werden können. Neben den eigentlichen Verlagen bieten auch immer mehr Institutionen, Firmen und öffentliche Einrichtungen umfangreiche Internetauftritte mit aktuellen Informationen. Diese Angebote benötigen e
Operator Person, die eine Großrechneranlage bedient. Das Berufsbild des Operators ist in der Hauptsache durch die Überwachung und Betreuung eines arbeitenden Rechners und nötigenfalls durch das Eingreifen in laufende Prozesse gekennzeichnet. Der Operator ruft die für eine Verarbeitung notwendigen Programme auf, speist die Verarbeitungsdaten ein und überwacht den Verarbeitungsprozess. Er ist gewöhnlich für die Fehlerprotokollierung verantwortlich, für den Austausch und die Pflege der Magnetbänder sowie für die Datensicherung.
Organisations-Programmierer Softwareentwickler, Anwendungsprogrammierer, Programmierer, Software Developer Organisationsprogrammierer bereiten den allgemeinen und spezifischen Computereinsatz im Unternehmen bzw. in Unternehmensteilen vor, binden Informations- und Kommunikationstechnologien in die Lösung betrieblicher Aufgaben ein und führen Arbeitsablauf- und Organisationsanalysen in Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen durch. Auch für die (Anwendungs-Programmierung mit modernen Verfahren und Werkzeugen der Anwendungsentwicklung und unter Nutzung von Entwurfssystemen (Software Tools), die Realisierung (Codierung) von Programmabläufen, für Implementierung, Test, Dokumentation und Wartung (Modifikation, Fehlerbeseitigung) der entwickelten Systeme sind sie zuständig.
PR-Berater Eine erfolgreichen Tätigkeit als PR-Assistent ermöglicht den Aufstieg zur PR (Public Relations)-Beratung. Diese Tätigkeit gliedert sich in die drei Stufen Juniorberater, Berater und Seniorberater, die innerhalb von ca. acht Jahren durchlaufen werden. PR-Berater leiten Mitarbeiter an, sind für die Betreuung einzelner Kunden verantwortlich, erarbeiten selbstständig PR-Konzepte. Für ihre Kunden, in der Regel Unternehmen, aber auch Personen mit hoher Medienpräsenz, führen sie Verhandlungen mit den Fachmedien. Auch die Budgetkontrolle gehört zu ihren Aufgaben. Bei der Umsetzung der PR-Maßnahmen haben sie auf rechtliche Aspekte wie Urheberrecht, Wettbewerbsrecht oder Presserecht achten. PR-Seniorberater analysieren die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen und werten sie entsprechend ihrer Dienstleistungspalette für die Kunden aus.
Produkt-Manager Produktmanager tragen Verantwortung für das Gesamtkonzept eines Produktes oder Angebots. Sie betreuen und koordinieren alle Mitarbeiter/innen, die an der Entwicklung und Gestaltung eines Produktes beteiligt sind, darüber hinaus evaluieren sie den Markt im Hinblick auf mögliche Positionierungen des Produktes. In der Internet-Branche beispielsweise kann der/die Produktmanager/in für das eigenverantwortliche Management eines Teilbereichs des Web-Auftritts (z.B. Content, Webkatalog, Suche, Design) zuständig sein. Entsprechend trägt er/sie auch Mitverantwortung für die Positionierung und den wirtschaftlichen Erfolg des Produktes; diese werden u.a. durch die sogenannte Traffic-Auswertung (Zahl der Clicks auf den jeweiligen Seiten) benannt.
Produzent Die Tätigkeit der Produzenten setzt eine profunde Kenntnis des Film- und Fernsehgeschäfts voraus. Als ‚Motor’ eines Filmprojektes hat er die Aufgabe, neue Stoffe zu finden und weiterzuentwickeln, die Rechte abzuklären, das Budget zu kalkulieren und durch Überzeugungskraft die Finanzierung des Projektes zu sichern. Ebenso engagiert er Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller. Für die Ausführung dieser vielfältigen Aufgaben stützt er sich – je nach Größe des Unternehmens oder des zu betreuenden Projekts – auf externe Fachleute oder zusätzliche Mitarbeiter (z.B. Creative Producer). Während der Dreharbeiten ist er Ansprechpartner für Regie und Produktionsleitung.
Programmierer Softwareentwickler, Organisationsprogrammierer, Anwendungsprogrammierer, Software Developer siehe unter: Softwareentwickler und Organisations-Programmierer
Projekt-Controller Controller “Controlling” ist mittlerweile als eigenständiger Begriff anzusehen, es gibt keinen genau entsprechenden deutschen Ausdruck dafür. Ein (Projekt-) Controller hat die Aufgabe, die “Prozesse und Regeln, die innerhalb des Projektmanagements zur Sicherung des Erreichens der Projektziele beitragen” zu steuern. Diese Prozesse reichen von der Datenerfassung über den Vergleich mit den Plandaten und der Feststellung von Abweichungen bis hin zur Bewertung der Konsequenzen und dem Mitwirken bei der Planung von Gegenmaßnahmen und ihrer Überwachung. Bei großen Projekten ist Controlling eine Vollzeitaufgabe, die vom sogenannten “Controller” wahrgenommen wird.
Projekt-Leiter Projekt-Manager, operativer Projektmanager, strategischer Projektmanager siehe unter: Projekt-Manager
Projekt-Manager (Teil 1) Projektleiter, operativer Projektmanager, strategischer Projektmanager Projektmanager bilden den Kopf der Organisationseinheit, die für Planung, Steuerung und Überwachung der Projekte verantwortlich sind. Sie führen und koordinieren alle Mitarbeiter, die an der Entwicklung und Ausführung eines Projektes beteiligt sind. Dabei erfüllen sie eine Schnittstellenfunktion zwischen Auftrageber und Unternehmen. Extern präsentieren sie dem Kunden die Entwürfe, führen Verhandlungen, sind ständige Ansprechpartner. Intern planen und steuern sie den gesamten Ablauf des Projektes. In ihrer leitenden Funktion sind sie für die Entwicklung der Inhalte, die Einhaltung der Termine, den Personaleinsatz sowie für die Einhaltung des vorgegebenen Budgets verantwortlich.
Projekt-Manager (Teil 2) Projektleiter, operativer Projektmanager, strategischer Projektmanager Bei der Umsetzung eines vom Kunden in Auftrag gegebenen Webauftritts beispielsweise arbeiten sie eng mit Konzeptioner, Grafikdesigner und Softwareentwickler zusammen. Für diese Tätigkeit ist es unabdingbar, die entsprechenden technischen und fachlichen Kenntnisse stets auf dem neuesten Stand zu halten. Gute Präsentations- und Verkaufstechniken sowie Durchsetzungsvermögen und Kenntnisse in der Mitarbeiterführung werden ebenso wie ein gutes Maß an Stressresistenz vorausgesetzt. Zur Unterscheidung vom “strategischen Projektmanagement” (ausrichtendes Management) wird oft der Begriff des “operativen Projektmanagements” verwendet. Damit soll deutlich gemacht werden, dass es um die konkrete Projektabwicklung geht. Insofern meint “operatives Projektmanagement” (tatsächliche Durchführung) nichts anderes als “Projektmanagement” im eigentlichen Sinne.
Publizieren; Fachkraft für elektronisches Publizieren siehe unter: Crossmedia Operator
Radio- und Fernsehtechniker siehe unter: Informationselektroniker
Redakteur Journalist Redakteure sind in fast allen Medienbereichen zu finden. Ihre genaue Berufsbezeichnung variiert je nach Medium, Position, Ressort, Arbeitsbereich und Organisationsstruktur ihrer Arbeitsstätte. Meist haben sie einen festen Arbeitsplatz in einer Stammredaktion. Bei ihnen laufen alle Fäden journalistischer Arbeit zusammen: Sie koordinieren die Umsetzung eines Themas von der Idee bis zur Veröffentlichung in Hörfunk- und Fernsehsendungen, Zeitungen/Zeitschriften, Agenturmeldungen, Pressemitteilungen etc. Da ihnen oft nicht genügend Zeit zur Verfügung steht, Themen selbst zu bearbeiten, entscheiden sie sich für eine Auswahl von vorgeschlagenen oder selbst gewählten Themen und beauftragen Journalist mit dem Recherchieren und Bearbeiten von Informationen und Datenmaterial. Das fertige Produkt wird dann von dem Redakteur in Zusammenarbeit mit den Journalisten korrigiert, gekürzt und evtl. umgestellt.
Regisseur Film-/Fernsehspielregisseure inszenieren vorgegebene oder mitentwickelte Stoffe nach einem Drehbuch unter Anwendung filmischer und elektronischer Gestaltungsmöglichkeiten. In dieser Funktion müssen sie das Drehbuch aufnahmegerecht bearbeiten und die Koordinierung der Vorbereitungen zu den Aufnahmen leiten. Dazu gehört die Auswahl der Mitwirkenden und der Drehorte und die Mitwirkung bei der Entscheidung über den Einsatz von Produktionsmitteln. Sie müssen eventuelle Proben leiten und ein inhaltliches und ästhetisches Konzept entwickeln, welches von Kamera, Ausstattung/Filmarchitektur, Kostüm, Licht, Ton etc. umgesetzt werden kann. Nach Abschluss der Dreharbeiten haben sie die Verantwortung für Schnitt, Nachbearbeitung und Endfertigung einer Produktion. Dieser Beruf erfordert gleichermaßen künstlerische wie handwerkliche Fähigkeiten sowie Durchsetzungswillen, Überzeugungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Organisationstalent.
SAP R/3-Berater SAP-Supporter Die Software von SAP (Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung) hat sich in zahlreichen Unternehmen als branchenspezifische umfassende E-Business-Lösung etabliert. Die betrieblichen Prozesse dieser Unternehmen werden lokal, regional und teilweise international über die SAP-Software verwaltet. Daher besteht ein sehr großer auch internationaler Bedarf an Supportern bzw. Beratern und Trainern für SAP-Softwarelösungen. SAP R/3-Berater/innen beraten Personalabteilungen und passen die Software mySAP® HR bzw. R/3® HR an die Erfordernisse von Unternehmen und die individuellen Arbeitsplätze an. Hierzu benötigen sie professionelle Kenntnisse im Umgang mit den Instrumenten des modernen Personalmanagements und der Datenverarbeitung. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört auch die Intergration von SAP- Lösungen in Internetstrukturen. Ihre Kenntnisse reichen von betriebswirtschaftlichen Aspekten bis hin zu Software-Lösungen. Darüber hinaus benötigen sie eine hohe Kompetenz im Bereich Rhetorik, Gesprächsführung und P
Schnittstellen-Entwickler (Nutzer-) User Interface Developer siehe unter: User Interface Developer
Screen-Designer 3D-Designer Screendesigner gestalten die Bildschirmoberfläche von Anwendungsprogrammen und Multimedia-Anwendungen. Dazu gehören auch die Bildschirmseiten und deren Verknüpfung sowie das Erstellen der Benutzerführung für multimediale Produkte. Mittels Softwareanwendungen zur Grafikerstellung und Bildbearbeitung arbeiten sie mit den Elementen Farbe, Form, Schrift und Layout. Zur Integration von Tönen, Videos und Animationen verwenden sie Autorensysteme wie Director, Authorware und Toolbook. In Zusammenarbeit mit Redakteuren und Softwareentwicklern entwickeln und gestalten sie in der Regel Offline-Produkte wie z.B. interaktive Lernprogramme, Kataloge, Lexika und Spiele auf CD-Rom und DVD. Spezialgebiete: Animationsdesign (Entwicklung animierter 2- bzw. 3D-Bilder), 3D-Design (Entwicklung von statischen und bewegten 3D-Grafiken).
Security Technician Sicherheitstechniker siehe auch: Sicherheitstechniker
Service-Spezialist siehe unter: IT-Kundenbetreuer
Sicherheits-Techniker Security Technician Security Technicians beurteilen sicherheitsrelevante Anlagen bei Kunden, erstellen Konzepte und Lösungen unter Berücksichtigung bestehender Regelungen und Vorschriften, begleiten ihre Umsetzung und bringen sicherheitstechnische Anlagen mit IT-Systemen in Einklang.
Software Developer Softwareentwickler, Organisationsprogrammierer, Programmierer, Anwendungsprogrammierer siehe unter: Softwareentwickler
Software-Entwickler Anwendungsprogrammierer, Organisationsprogrammierer, Programmierer, Software Developer Softwareentwickler schreiben Anwendungsabläufe und Dienstprogramme auf der Basis von detaillierten Vorgaben, Konzeptionen und Analysen. Unter Anwendung verschiedener Programmiersprachen entwickeln sie Software-Lösungen. Sie konzipieren und entwickeln auch Nutzerschnittstellen zu anderen Software-Systemkomponenten. In diesem Zusammenhang nutzen sie grundlegende Entwicklungsumgebungen wie Datenbanken, Codegeneratoren, Dokumentations-Tools, Editiersysteme und Job-Control-Sprachen. Wartung, Programm-Pflege, Programm-Modifikationen und Behebung von Fehlern sind weitere wichtige Teilgebiete der Tätigkeit. Softwareentwickler unterstützen die betrieblichen Arbeitsvorgänge mit der auf spezifische Betriebsabläufe abgestimmten Software. Zu ihren Aufgaben kann auch die Einweisung und Unterstützung der Anwender im Umgang mit der entwickelten Software zählen. Das BIBB schlägt als Oberbegriff, für alle Richtungen und Bezeichnungen, die Berufsbezeichnung Software Developer (Softwareentwickler) vor.
Software-Techniker (Informatiker) siehe unter: Informatiker (Dipl. Ing./Bachelor/Master)
SPS-Fachkraft Technische Geräte, Maschinen, Anlagen und sonstige Einrichtungen, deren Funktion hauptsächlich durch Speicherprogrammierbare Steuerungen bestimmt sind, werden von SPS-Fachkräften betreut. Dabei erstellen sie selbständig Regel- und Steuerprogramme nach Funktionsbeschreibungen und Maschinenablaufdiagrammen. SPS-Fachkräfte kennen verschiedene SPS-Programmiersprachen und können Fehlerdiagnose, Fehlerbehebung und Service sowie Instandsetzung, Inbetriebnahme und Dokumentation fachgerecht durchführen. Sie können ebenfalls SPS-Anlagen unter Beachtung und Verwendung von fachlichen Vorschriften und Bestimmungen projektieren bzw. überwachen oder im Vertrieb, als Berater, Kunden bezüglich der Anwendung, Aus- und Umrüstung, Modernisierung von bzw. mit der SPS-Technik beraten.
Strategische Professionals IT-System-Engineer; IT- Business-Engineer IT-Berufsgruppenbezeichnung nach dem aktuellen Weiterbildungsmodell für die IT-Berufe (BIBB). Strategische Professionals arbeiten auf höchster Verantwortungsebene. Sie entscheiden über die Unternehmensstrategien, klären Finanzfragen und pflegen nationale und internationale Firmenkontakte im Hinblick auf den Ausbau der Ent-wicklungs-Potentiale und die Wettbewerbsfähigkeit. Sie entscheiden auch die gesamtbetriebliche Personalplanung. Zwei Tätigkeitsprofile wurden entwickelt: 1. IT System Engineers koordinieren den technischen Bereich auf strategischer Ebene und haben daher vor allem die aktuellen technischen Entwicklungen der gesamten Branche im Blick. 2. IT Business Engineers beobachten und steuern die geschäfts- und branchenpolitischen Entwicklungen und leiten den kaufmännischen Bereich des Unternehmens.
Stylist Stylisten erfüllen in Werbefilmproduktionen eine Mehrfachfunktion als Ausstatter, Filmarchitekten, Requisiteure und Kostümbildner . Sie entwerfen Dekorationen, beschaffen die komplette Ausstattung von Räumen, lassen Kleidungsstücke anfertigen oder leihen sie aus. Dabei sind sie verantwortlich für die ökonomische und termingerechte Abwicklung inklusive An- und Abtransport der geliehenen Gegenstände.
Supply Chain Manager Betriebswirt Supply Chain Manager (SC-Manager) sind für das erfolgreiche Zusammenspiel aller Beteiligten in der Supply Chain (Lieferkette) zuständig und direkt der Geschäftsführung unterstellt. Unter Nutzung von e-business-Konzepten und Web-Technologien sorgen sie für die Einführung geeigneter Softwarelösungen sowie für die Optimierung der Organisationsstruktur und interner Abläufe des Unternehmens von der Beschaffungs-, über die Produktions- bis zur Vertriebslogistik. Sie sorgen ferner dafür, dass die Beteiligten offen miteinander kommunizieren. Das Tätigkeitsprofil reicht von der Mitarbeit an den Business-Plänen der beteiligten Bereiche über die Weiterentwicklung und Durchsetzung der Supply-Chain-Prozesse bis zur Partnerschaft mit der IT. Die Supply-Chain-Prozesse sind unternehmensübergreifend nicht nur zu koordinieren, sondern voranzutreiben und ständig zu kontrollieren.
Supporter (IT-) Kunden-Betreuer / UserHelpDesk IT-Supporter analysieren komplexe Probleme und Anfragen von Kunden und/oder Mitarbeitern zu einem IT-Produkt, erarbeiten erforderliche Problem-Lösungen und implementieren diese mit dem Ziel einer zuverlässigen Produkt- / Servicequalität im Hardware-, Software- und Netzwerkbereich. Sie erarbeiten alternative Lösungen zur Beseitigung von Schwachpunkten im System- und Serviceumfeld des Produkt- / Servicebereiches unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und technologischer Voraussetzungen. IT-Supporter soll entsprechend der geplanten Richtlinien des BIBB die Tätigkeitsbezeichnungen IT-Kundenbetreuer und Servicespezialist ersetzen.
System-Integrator Fachinformatiker siehe unter: Fachinformatiker
System-Programmierer Software-Entwickler Systemprogrammierer entwickeln, planen, entwerfen, konstruieren, programmieren, modifizieren, testen, realisieren, implementieren, dokumentieren und pflegen Systemsoftware. Das sind vor allem Routinen auf der Ebene des Betriebssystems als Brücke zwischen Hardware und Software. Systemprogrammierer arbeiten in Unternehmen und Einrichtungen aller Branchen, die Computersysteme herstellen, gegebenenfalls auch vertreiben und einsetzen.
System-Verwalter System-Administrator Systemverwalter verwalten und betreuen die Systemprogramme und eingesetzten Systemsoftware- Komponenten eines Unternehmens bezüglich der Anforderungen der Anwendungsentwicklung. Systemverwalter sind dafür zuständig, dass das System funktioniert. Sie beraten, unterstützen und informieren die Mitarbeiter in der Anwendungsentwicklung (zum Beispiel Organisatoren, Programmierer). Systemverwalter wählen zum Beispiel die benötigten Werkzeuge (Tools) und Systemstandards aus und kümmern sich bei auftauchenden Problemen um die Fehleranalyse.
Technical Writer Dokumentationsentwickler siehe auch: Dokumentationsentwickler
Technischer Assistent Informatik Informatik-Assistenten erstellen und ändern Programme auf Basis geeigneter Programmiersprachen. Sie pflegen die Programme und passen sie an die betrieblichen Anforderungen an. Außerdem betreuen sie die Anwender bei der Nutzung von Systemen, Anwendungen und der Hardware. Die Pflege und Instandhaltung von Netzwerken gehört ebenso zu ihren Aufgaben. Sie erstellen Qualitätsrichtlinien und beraten Softwareentwickler bei Problemen der Entwicklungsstandardisierung sowie Auswahl und Einführung von Entwicklungswerkzeugen.
Technischer Informatiker Wirtschafts-Informatiker, Informatiker siehe unter: Informatiker (Dipl. Ing./Bachelor/Master)
Technischer Zeichner siehe unter: Technischer Zeichner Elektrotechnik
Technischer Zeichner – Elektrotechnik (Teil 1) Technischer Zeichner – Holztechnik, -Maschinen- und Anlagentechnik, -Heizungs-/Klima-/Sanitärtechnik Als Mitarbeiter des Konstrukteurs erstellen sie heute meist am Computer mit CAD-Systemen technische Zeichnungen und Unterlagen, wie etwa Stücklisten für die Fertigung. Auf Basis von Vorgaben fertigen Technische Zeichner der Fachrichtung Elektrotechnik Entwürfe oder bereits detaillierte Pläne für die Elektroinstallation sowie Montage- und Schaltpläne für Kommunikations- und Elektrogeräte. Auch beim Entwurf von Leiterplatten können sie tätig sein. Derartige Zeichnungen können sehr komplex sein und erfordern elektrotechnisches Fachwissen.
Technischer Zeichner – Elektrotechnik (Teil 2) Technischer Zeichner – Holztechnik, -Maschinen- und Anlagentechnik, -Heizungs-/Klima-/Sanitärtechnik Oft müssen Objekte in ihren Details dargestellt werden, dann wieder im zusammengebauten Zustand aus unterschiedlicher Perspektive. Bei ihrer Arbeit haben sie die jeweils einschlägigen Zeichnungsnormen zu beachten und eine für die Fertigung zweckmäßige Bemaßung einzutragen. Manchmal sind auch Maße und Kennwerte zu berechnen.Darüber hinaus verwalten sie auch die unterschiedlichen Zeichnungsversionen zu einem Projekt und sichern die entsprechenden Daten. Am Computer dürfen sie den Überblick über ihre Zeichnungsdaten nicht verlieren. Sie halten Rücksprache mit unterschiedlichen Betriebsabteilungen (z.B. wenn Zeichnungen für den Vertrieb benötigt werden) und beschaffen sich anhand von Arbeitsunterlagen ergänzende Informationen.
Texter Werbetexter Texter in Werbeagenturen realisieren die sprachlichen Konzepte für Werbebotschaften. Alle folgenden Einzeltexte für Anzeigen, Film, Funk, Fernsehen, Produktgestaltung etc. gehören ganz oder teilweise in ihren Aufgabenbereich und müssen der Copy-Strategie entsprechen. Die Texter verdichten komplizierte Zusammenhänge und formulieren sie zielgruppengerecht in klare und verständliche Botschaften um. Sie stimmen die Texte auf das Layout ab und arbeiten dabei mit dem Art Director zusammen.
User Interface Developer Nutzer-Schnittstellen-Entwickler User Interface Developer konzipieren und implementieren Schnittstellen für die Interaktion (wechselseitige Beziehung) zwischen IT-Systemen und deren menschlichen Benutzer.
Veranstaltungs-Kaufmann Event-Manager Veranstaltungskaufleute nehmen Aufgaben im Rahmen der Planung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen wahr. Unter Beachtung ökonomischer, ökologischer sowie rechtlicher Grundlagen konzipieren, koordinieren und vermarkten sie zielgruppengerecht eigene und fremde Veranstaltungsdienstleistungen. Sie arbeiten kunden- und projektorientiert im Team und treffen kaufmännische Entscheidungen. Ihre Tätigkeiten erfordern Dienstleistungsbereitschaft, Kreativität und Improvisationstalent. Die Aufgaben von Veranstaltungskaufleuten liegen schwerpunktmäßig im Bereich von Marketing und Kommunikation.
Veranstaltungs-Manager Event-Manager siehe unter: Event-Manager
Verlags-Kaufmann Kaufmännisches Wissen wird in Verlagen auf dem gesamten Weg von der Idee zum fertigen Druckobjekt gebraucht. In Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen bringen sie in alle Produktions- und Vertriebsschritte die kaufmännischen Gesichtspunkte mit ein. Unter Berücksichtigung von Marktanalysen sind sie an der Planung von Produkten beteiligt, beschaffen und verkaufen Abdruckrechte und Lizenzen. Verlagskaufleute können je nach Neigung in den Abteilungen Rechnungswesen, Anzeigen, Werbung oder Vertrieb tätig sein.
Web-Administrator Web Administratoren konfigurieren, überwachen, betreiben und pflegen die für den Betrieb von Websites und Webservern notwendige Infrastruktur. Sie koordinieren und strukturieren die Entwicklung von Websites.
Web-Designer Online-Designer Webdesigner sind für die grafische Umsetzung des Seitenaufbaus von Webangeboten zuständig. Dafür erstellen sie ein Grundlayout, an das die Inhalte angepasst werden. Zu ihren weiteren Aufgaben gehören Bildauswahl und –bearbeitung sowie deren Optimierung für das Internet mit verschiedenen Kompressionsprogrammen (Verdichtungs-); je nach Bedarf konzipieren sie auch Corporate Design (und CI), Logos, Werbebanner, Animationen etc. oder setzen bereits erstellte Entwürfe technisch-grafisch um. Dabei arbeiten sie mit Web-Editoren, die auch Quelltext in Dynamic-HTML (DHTML) schreiben. Sie erstellen auch einfache Web-Animationen auf der Basis des Autorenprogramms Flash. Je nach Tätigkeitsgebiet sind auch Kenntnisse im Bereich Streaming-Audio/Video notwendig. Bei weniger aufwendigem Webangeboten sind sie auch für die Konzeption des gesamten Webauftritts zuständig.
Web-Producer Internet-Producer Webproducer setzen die Design- und Navigationsvorgaben der Webdesigner und Konzeptioner mit Hilfe von Webeditoren und/oder manuell in Skripteditoren um. Dazu wenden sie eine Reihe der im Internet gängigen Textauszeichungs- und Programmiersprachen wie HTML, CSS, JavaScript und XML an. Eine große Rolle spielt heute die Anbindung von Internetseiten an dynamische Quellen wie Datenbanken oder dynamisch generierte Skripten. Hierzu werden vor allem die Sprachen Perl, PHP, Basic und ASP eingesetzt. Mit steigenden Programmieranforderungen ist für diese Position zunehmend der Informatiker gefragt.
Werbe-Kaufmann Kommunikations-Fachmann Werbekaufleute arbeiten vorwiegend in Werbeagenturen und Werbeabteilungen von Verlagen. Zu ihren möglichen Aufgaben gehören einerseits Kundenberatung und Abwicklung des Geschäftsverkehrs mit den Auftragnehmern (Verlage, Druckereien, Hörfunk- oder Fernsehsender). Ebenso koordinieren sie bei einer Auftragsrealisierung die grafisch-textliche Gestaltung mit der technischen Durchführung, beobachten die Konkurrenz und organisieren Werbekampagnen. Angebote müssen eingeholt werden, aber auch kaufmännische Arbeiten wie die Buchführung und die betriebliche Kosten- und Leistungsrechnung gehören dazu. Während der Ausbildung wird auch der Umgang mit den grundlegenden Elementen der Werbegrafik (z.B. Scribble, Layout, Satz- und Schriftdruck, Drucktechniken) gelehrt.
Werbetexter Texter siehe unter: Texter
Wirtschafts-Informatiker Informatiker, Technischer Informatiker siehe unter: Informatiker (Dipl. Ing./Bachelor/Master)
Wissensmanagement-Systementwickler Knowledge-, Wissens-Manager Wissensmanagement-Systementwickler erarbeiten im Rahmen von Projekten zur Förderung von Wissensprozessen technische Lösungen zur Unterstützung dieser Prozesse. Im Mittelpunkt ihrer Aufgaben stehen die Konzeption und Umsetzung eines software-technischen Wissens-Managementsystems, das in die betriebliche Organisation verankert werden muss. Wissensmanagement-Systementwickler nehmen mit ihrem speziellen Fachwissen im Bereich Wissensmanagement und Technik eine Brückenfunktion zwischen den beteiligten Fachabteilungen und den IT-Spezialisten wahr. Für sie spielen Analyse und Modellierung von Wissen und Wissensprozessen eine zentrale Rolle. Auf dieser Grundlage und der vorhandenen technischen Infrastruktur aufbauend konzipieren sie eine informationstechnische Lösung und begleiten deren Umsetzung. Sie verfügen über umfangreiche und spezielle Kenntnisse von IT-Werkzeugen des Wissensmanagements. Bei der Entwicklung der technischen Lösung sind die organisatorischen Veränderungen zu berücksichtigen. Dies betrifft vor a
Wissens-Manager Knowledge-Manager Wissensmanager haben die Aufgabe, das Wissen der Mitarbeiter eines Unternehmens und/oder Projekttams gewinnbringend zu organisieren. Dies geschieht in acht Aufgabenbereichen: Definition von Wissenszielen, Identifikation von Wissen, Wissenserwerb, Entwicklung von Wissen, Distribution von Wissen, Nutzung, Bewahrung und Bewertung von Wissen. Innerhalb eines Projektes z.B. werden die Aufgaben des Wissensmanagements durch das Projekt-Informationsmanagement erbracht. Projekte sind wichtige Quellen neuen Wissens und verdienen daher die besondere Behandlung durch das Wissensmanagement.

Letzte Aktualisierung 10.07.02
Durch sspeck

Im Mittelpunkt der Corona-Krise steht insbesondere auch das Bildungssystem. Wie kann Schule funktionieren, wenn Schüler ständig in Quarantäne sitzen? Wie werden Lehrkräfte er- oder eingesetzt, die zu Corona-Risikogruppen gehören? Wie gelingt digitale Bildung krisengerecht und nachhaltig, wenn Erfahrung und Fachleute dafür fehlen? Endgeräte gerade erst geliefert und Lern-Management-Systeme im Quarantäne-Fall spontan eingerichtet werden? Das bei IT-Fachkräftemangel? Die Lösung in Kürze:

Freiberufler unterstützen Schulen!

IT- / Digitalisierungs-Manager und Medien-Coaches werden in Schulen grundlegend gebraucht, um digitale Bildung nachhaltig gestalten zu können. Genauso wie in Firmen – auf Dauer.

Mit #Freelancer4Schools können aber auch akute Corona-Probleme gelöst werden: freiberufliche IT- und Medien-Experten könnten als Helfer in der Krise, als Lernbegleiter und Aushilfslehrkräfte eingesetzt werden, womit sogar drei Ziele erreicht werden würden:

  • Corona-bedingten Lehrermangel ausgleichen
  • Freiberuflern in der Krise ein Einkommen sichern
  • IT- und Medien-Knowhow in die Schulen bringen.

Hier könnte eine neue “Symbiose-Art” entstehen, meint Susanne Braun-Speck, Referentin für digitale Bildung und ehemalige IT-Personalvermittlerin.

Ist-Situation Herbst 2020: Der Schulalltag ist von AHA-L-Regeln geprägt sowie von Bildung, die entweder im Eiltempo oder auf Sparflämme läuft. Einige Schulen setzen auf Vorarbeit und verlangen von Lehrkräften und Schülern 150% Leistung. Andere Schulen setzen auf Minimalismus und specken den Lehrplan auf das Notwendigste ab. Mögliche CoVid19-Erkrankungen und eventuelle Quarantänen erzeugen Druck und Stress – seit vielen Monaten! Die mangelnde Erfahrung mit Homeschooling, mit Fernunterricht, der pädagogischen Herangehensweise und der digitalen Technik dazu, sorgt zunehmend für Stress. Obwohl die Lehrkräfte teilweise in Sachen Lern-Management-Systemen, Online-Konferenzen führen, etc. mittlerweile geschult sind, Glasfaserleitungen, WLAN und mancherorts neue Endgeräte vorhanden sind, funktioniert es dennoch sehr, sehr häufig nicht. Und: Schüler werden darin noch längst nicht geschult. Sie müssen alles erproben und weitestgehend zusehen, wie sie klarkommen. Funktionierende und nachhaltige digitale Bildung ist das nicht.

„Oft bricht die Internetverbindung ab oder ist grundlegend zu schwach; bei Online-Konferenzen haben viele noch nicht einmal Ton – wie soll so digital kommuniziert werden? Außerdem sind auch Schüler zwar Smartphone-affin, aber nicht in der Anwendung von Tablets mit all seinen vielen Software-Anwendungen (APP´s) s und Tools geübt. In meinen Workshops erlebe ich seit Corona-Krisenbeginn ständig solche Situationen oder bekomme sie erzählt. Manchmal auch mit Beschwerden – ich hätte ja gesagt, das empfohlene Online-Konferenztool würde super funktionieren“, ist Braun-Specks Erfahrung.

Tut es auch, die Probleme liegen woanders. Aber wo?

Eins weiß die Referentin ganz sicher: Am Online-Konferenztool selbst liegt es nicht. Sie selbst nutzt BigBlueButton, welches seit 2007 für die Bildungsbranche entwickelt wird. Es ist datenschutzkonform und bietet mehr integrierte Funktionen als ähnliche Tools: zum Beispiel ein digitales Whiteboard als Tafelersatz. Wenn ihre Kursteilnehmer Zuhause sind und sich vor dort in die Onlinekurse einwählen, gibt es vereinzelt Verbindungsprobleme. Insbesondere dann, wenn die Teilnehmer im ländlichen Raum leben. Doch in Schulen vor Ort gibt es sehr oft, fast unlösbare Probleme mit Internetverbindungen bei allen Teilnehmern.

Was ist jeweils die tatsächliche Ursache dafür? Liegt es am (W)LAN der Schule? Am Landesserver? An den Endgeräten? Am Benutzer? An alten Kabeln oder falsch verlegten? An den Online-Konferenztools selbst liegt es nicht – möglicherweise aber an dem Server, auf dem sie installiert sind. Oder weil gerade Zuviele zeitgleich darauf zugreifen. Doch: Die Server-Leistung (RAM/Arbeitsspeicher, Kernel- oder sogar Server-Anzahl) könnte erhöht werden – aber wer weiß das schon? Wer sollte in der Schule herausfinden, was nicht funktioniert? Generell und in der Krise unter Corona-Bedingungen?

Es gibt in den Schulen niemanden, der einschlägiges Knowhow und die Zeit für sowas hätte. Also Niemanden, der Netzwerk- und Systemadministrator ist, Content-Manager oder Dozent für digitale Anwendungen.

„Es gibt mehr als 150 IT- und Medienberufe, für welche jeweils eine einschlägige Ausbildung, meistens ein Studium, erforderlich ist. Entsprechend ist verwunderlich, dass Politik und Gesellschaft erwarten, dass nicht-digitalaffine Lehrkräfte das mal eben nebenbei lernen und leisten. Auch können Schüler allein keine Websites entwickeln oder sind als Smartphone-User am PC fit – es sind doch nicht alle Wunderkinder“, meint Braun-Speck, welche vor 19 Jahren (2002) das erste Berufe-Glossar der Branche erstellt hatte (siehe Quellen unten oder Link).

Zwar ist auch auf Bundesebene mittlerweile angekommen, dass Schulen „IT- und Medienexperten“ brauchen – aber: wann die kommen können, steht in den Sternen.

Dabei spricht die Politik von „Informatikern“, aber: Das ist das falsche Berufsbild.

Im Sprachgebrauch von Beteiligten des Bildungssystems wird ständig von Informatik-Unterricht und Informatik-Fachlehrern gesprochen, welche dringend gebraucht werden. Doch: Tatsächlich müssen Lehrkräfte wie auch Schüler KEINE Aufgaben von Informatikern ausführen können. Informatiker beschäftigen sich in ihrer Berufstätigkeit überwiegend mit der Entwicklung von Programmen, Software, Hardware und Systemlösungen, sowie mit Künstlicher Intelligenz, Maschinen-Programmierung oder zum Beispiel mit der Installation und Administration von Systemen & Netzwerken.

Lehrkräfte und Schüler brauchen in einer digitalen Welt “nur” Anwender-Kenntnisse.

In der elektronischen Datenverarbeitung (kurz: EDV) steht der Ausdruck “Anwender / User / Benutzer” für eine Person, die einen Computer, eine APP, ein Online-Portal oder andere digitale Medien benutzt. Zukünftig werden sowohl in Schulen, wie auch in fast allen anderen Berufsbereichen solche digitalen Anwender-Kenntnisse benötigt. Also zum Beispiel digitales Schreiben und Kommunizieren, online Recherchieren und Lernen, etc.

Klar wird: Für manche Aufgaben auf Dauer, sowie für neue Vorhaben und Projekte, sowie für die Corona-Krise werden einschlägig qualifizierte ITK- und Medien-Experten in Schulen gebraucht. Anders ist nachhaltige, digitale Bildung nicht möglich.

Bereits im Sommer 2018 entwarf Braun-Speck den Beruf des IT- / Digitalisierungs-Managers für Schulen und versuchte, dafür im Bildungswesen Gehör und in der Wirtschaft Unterstützung zu finden. Solche Digitalisierungs-Manager oder auch Medien-Coaches sollen die treibende, führende und organisatorische Kraft zur Entwicklung und Einführung von Medienkonzepten und Technik sein. Für jede Schule einen Digitalisierungs-Manager war angedacht, denn:

Wie sollte sonst Digitalisierung in Schulen gelingen – mit beispielsweise 800 Schülern und 60 Lehrern (= 860 User), wenn kein einziger IT-Experte im Hause ist?

In der Regel ist es so, dass an einer Schule ein bis zwei Lehrer zwei Zusatzstunden pro Woche haben, um als technische Ansprechpartner und Supporter zu agieren. Bedeutet: sie haben ständig “Land unter” und wissen nicht, wie sie diese umfangreiche Zusatzaufgabe stemmen sollen. Erzählt wird auch von Schulen, wo die Schülertechnik-AG – auch oder insbesondere während des Unterrichts – diesen Job an der Schule machen. Hausmeister sind auch involviert. In manchen Bundesländern gibt es mittlerweile Medienzentren oder IT-Systemhäuser in öffentlicher Hand, sowie Beratungs- und IT-Unternehmen, aber … Es funktioniert ja nicht. Wie kann es sein, dass Schulen immer noch überwiegend alleine im Regen stehen?

Ein vergleichsweiser Blick in die Wirtschaft: In Unternehmen mit beispielsweise 860 Usern gäbe es eine ganze IT-Abteilung! Und externe Berater für neue Vorhaben und Projekte.

Zuletzt sprach Braun-Speck von der Situation und der Idee der Digitalisierung-Managern in Schulen im Juni 2020 mit ihrem gleichnamigen Impuls-Beitrag beim

Barcamp #SchuleNeuDenken von Dorothee Bär

Am 20.6. fand das Online-Barcamp #SchuleNeuDenken auf digitalitaet20.de statt. Veranstalter war das Bundeskanzleramt in Verantwortung der Beauftragten der Bundesregierung für Digitales, Dorothee Bär. Dabei: 1.700 aktive Teilnehmer plus Zuschauer, 32 Sessions (Aufgabenfelder), aufgeteilt in 80 Online-Konferenzräume (mit dem Tool BigBlueButton). In jeder Session gab es mehrere Impuls-Beiträge, welche dann in den Live-Sessions diskutiert wurden.

Leider wurde die Website des Barcamps https://digitalitaet20.de gehakt – aktuell (Stand: 6. und 7.11.20 morgens) ist die Website nicht erreichbar. Sie war gehakt worden und zwischenzeitlich mit Fremdinhalten gefüllt. Braun-Speck entdeckte das zufällig, weil sie Jemanden den Link zu ihrem Impuls senden wollte. Sie informierte sowohl die Staatssekretärin von Dorothe Bär – Dr. Dorit Bosch – wie auch die betreibende Agentur. Diese arbeitet bereits daran, die Website wiederherzustellen. Aber zum Glück gibt es noch eine weitere Domain, auf der die einleitenden Sessions des Barcamps erreichbar sind. Die von Braun-Speck ist diese > bitte Link im Webbrowser öffnen: https://digitalitaet20-impulse.de/?p=4273

Dennoch werden derzeit die Ergebnisse des Barcamps ausgewertet. Aber nicht vom Digitalisierungs-Ministerium, sondern von Privatpersonen und Unternehmern – warum? Dazu gab es bisher keine Antwort. Siehe Twitter unter den Hashtags #schuleneudenken #digitalitaet20

Problem: Der Arbeitsmarkt gibt solche Fachkräfte nicht her!

Selbst wenn die Politik bereits IT- / Digitalisierungs- sowie Medien-Experten im Bildungssystem vorsehen würde und die Finanzierung sichergestellt wäre: Am ITK-Arbeitsmarkt fehlen laut dem Branchenverband BITKOM circa 125.000 IT-Fachkräfte. Entsprechend gibt es KEINE Fachkräfte, die das Bildungssystem für sich finden könnte. ITK ist die Abkürzung von Informations- und Telekommunikations-Technik. Für die pädagogischen Aufgaben gibt es mittlerweile den Beruf des Medienpädagogen – aber welche Schule hat so jemanden? Wie viele sind davon auf dem Arbeitsmarkt verfügbar?

Die Einzigen, die zu moderaten Honoraren wenigstens tage-, wochen- oder monatsweise bzw. projektweise helfen können, sind hochqualifizierte Freiberufler.

Zwar könnten – bei ausreichender Mitarbeiteranzahl – auch IT-Systemhäuser und Beratungsfirmen solche Fachkräfte für Schulen  liefern, doch: Dort kosten diese 1/3 bis doppelt soviel. Freiberufler sind dagegen inklusive aller Arbeitgeber- und Personalnebenkosten nicht teurer als zum Beispiel Lehrer. Das im Durchschnitt 75 €/Stunde (netto). Berechnung dazu siehe Quellen-Angaben oder direkt hier.

Insbesondere, aber nicht nur während der Corona-Krise, könnten Freiberufler aus der ITK-/ Digitalisierungs- & Medienbranche eingesetzt werden. Kurz: #Freelancer4Schools oder auch #Consultants4Schools.

Diese könnten als medienpädagogische Lernbegleiter & Coaches in Schulen unterstützen; dort und fernmündlich mit Rat und Tat (Support) helfen; auch Workshops geben, etc. Sie könnten die Aufgaben übernehmen, für die weder Lehrkräfte noch Hausmeister ausgebildet worden sind. Das geht auch kurzfristig und relativ spontan und würde enorm beim Homeschooling helfen! Zunächst stunden- oder tageweise? Auf jeden Fall auf Abruf und nur bei Bedarf. Das heißt, es entstehen keine Fixkosten. Außer Einzelne, die als schuleigene Digitalisierungs-Manager auf Dauer besser bleiben sollten und so für nachhaltige digitale Bildung sorgen können.

Um das realisieren zu können, brauchen Schulen im Grunde genommen nur einen “Topf”, sprich finanzielle Mittel, mit denen sie Freiberufler-Honorare bezahlen könnten. Möglicherweise aus den Vertretungsfonds? Dem Digitalpakt?

Sogar die am schlimmsten von der Corona-Krise gebeutelten Freiberufler, die Kreativen und Künstler, könnten in Schulen eingesetzt werden – als Lernbegleiter für digitale Bildung.

Wie das? Digital, digital, digital … Die Lehrpläne und Medienkonzepte sehen vor, dass Lehrkräfte und Schüler sich zunehmend mit Software-Anwendungen und Medien auseinandersetzen. Sie sollen digitale Texte schreiben, digitale Videos und Podcasts (Audios) erstellen, digitale Bilder und Videos – das ist digitaler Content!

Solch ein digitaler Content wird teilweise, nicht nur, von freiberuflichen Künstlern erstellt. Diese heißen Webdesigner, Content-Manager, Online-Journalisten, Video-Producer und und und. Sie könnten derzeit als Lernbegleiter in Schulen aushelfen – und Geld verdienen, wodurch sie dann nicht auf Hilfen vom Staat angewiesen wären.

Content ist eins der neuen Buzz-Worte im Bildungssystem!

„Content ist King“ heißt es seit Jahren in der Wirtschaft, wenn es um Online- und Social-Media-Marketing geht. Jetzt auch in der Bildung! Denn: Die Lerninhalte in Lern-Management-Systemen (kurz: LMS) sind Content. LMS basieren zudem auf Content-Management-Systemen – sie sind technisch in der Regel das Gleiche. Das bedeutet: Webdesigner können Lern-Management-Systeme betreuen, Lehrkräfte und Schüler in der Nutzung schulen und die Lerninhalte (Content) dafür produzieren. Ja, sogar freiberufliche Kunstmaler könnten die fehlenden Kunstlehrer in Schulen ersetzen – wenigstens zeitweise. Auch freiberufliche Event-Manager könnten bei Corona-Quarantänen helfen. Organisation und Planung ist ihr Job.

Aus welch einem Grund, sollen sie arbeitslos Zuhause sitzen, „Stütze“ bekommen, obwohl sie in Schulen gebraucht werden?

Klar wird durch diese Ausführung: Informatiker sind dafür nicht die Richtigen. Aber in der Kreativ- / Künstler-Branche sind die dafür passenden Fachkräfte zu finden. Sind sie Freiberufler und keine Festangestellten, sind sie auch in nennenswerter Zahl am Arbeitsmarkt verfügbar. Heute, während der Corona-Krise, aber auch auf Dauer.

Lehrer-Risikogruppen fit für Homeschooling machen.

Erste Aufgabe der Freiberufler könnte sein, die Lehrkräfte, welche zu Corona-Risikogruppen gehören und aktuell vorsorglich krankgeschrieben sind, absolut fit in Sachen digitaler Bildung zu machen? Dann könnten diese Lehrkräfte vorn Zuhause aus Arbeiten und Schüler unterrichten, die in Corona-Quarantäne sitzen.

Bleibt nur noch die Frage, wie nun diese Freiberufler bezahlt werden und wie sie mit den Schulen zusammenkommen. Finanzierung ist Bundes- bzw. Ländersache. Für die Prozesse und Technik dazu hat Braun-Speck ebenfalls ein Konzept parat und die technische Lösung dafür vorbereitet. Mit dem Bildungsministerium von Schleswig-Holstein steht sie dazu bereits in Kontakt. Doch um das aus den Angeln zu heben wird ein interdisziplinäres Team gebraucht, sowie die Förderung und Unterstützung der Politik und Wirtschaft.

Wie einige Andere meinen, sagt auch sie:  „Digitale Bildung muss nachhaltig angelegt sein und kann nur gemeinsam gelingen. Wirtschaft und Bildung müssen hier eng zusammenwirken. Freiberufler (aus der Wirtschaft) für Schulen sind eine mach- und verfügbare sowie finanzierbare Ressource. Dafür suche ich Unterstützung!“ Kontakt: kontakt@media4schools.de


Urheber des Textes und der oben genannten Ideen:

Susanne Braun-Speck, 52j aus SH, ist heute freie Referentin für digitale Bildung und freiberufliche Online-Marketing-Beraterin mit Schwerpunkt Webdesign und Content-Management. Zuvor 1996-2016 war sie IT-Personalvermittlerin und Franchise-Geber mit ehemals größerer (eigener) Firma. Kunden waren Mittelstand und Großunternehmen wie T-Systems, Dräger Medizintechnik, und viele mehr in der Größenordnung. Es gab von ihrer Vermittlungsagentur 9 Franchise-Niederlassungen in Deutschland.

Seit 2011 engagiert sie sich in Schulen, organisierte zunächst Kurse im Ganztagsbereich für hochbegabte Kinder (mit Themen wie Bionik, Scratch, Robotik, etc); wurde dann selbst zur Referentin im Enrichment-Bereich; war mehr als 4 Jahre aktive Elternvertreterin, und kennt somit Schule in mehreren Rollen. 2017 gründete sie mit Schülern eine Online-Schülerzeitung (als digitales Lernprojekt), welche 2018 und 2020 die beste Online-SZ von Deutschland wurde (Niveau: GYM/GMSmO). Seit Anfang 2019 führt sie auch für Lehrkräfte in Schleswig-Holstein Workshops zu digitalen Themen durch. Aktuelles steht hier: media4schools.de (Betreiber ist ihr Verein sii-kids & -talents e.V.). Ihre Freiberufler-Website ist tiefenschaerfe.de


Quellenangaben:

  • IT- und Medien-Berufe: Booklet von S. Braun-Speck von 2002 (Link)
    • IT-Berufe > Berufe-Net der Agentur für Arbeit (Link)
    • Medien-Berufe > Berufe-Net der Agentur für Arbeit (Link)
  • IT-Fachkräftemangel Bitkom (Link)
  • Lernplattformen / Content > Wikipedia (Link)
  • Barcamp SchuleNeuDenken, Digitalitaet20 (Link)
  • Was kosten Freiberufler, was Mitarbeiter im öffentlichen Dienst? (Link)

Lehrkräfte und Schüler sitzen (gesund, rein vorsorglich) in einer Corona-Quarantäne? Wie kann Homeschooling / Fernunterricht gelingen, wenn diese im ländlichen Raum leben und Zuhause nur eine sehr schlechte oder keine Internetverbindung möglich ist? Wenn die Schüler und Schülerinnen weder per PC und Internetverbindung über (W)LAN, noch per Mobilfunk über Handy digital kommunizieren können?

Funklöcher gibt es viele auf dem platten Land und die Nutzung von Smartphones ist vielerorts wirklich unmöglich. Doch: Die meisten privaten Haushalte dürften eine Festnetz-Telefonleitung mit Internet haben. Sofern es im Haus auch ein Endgerät gibt (PC, Notebook, Tablet, ggf. Leihweise von der Schule), dürfte den SuS über die Festnetz-Internetleitung fast alles möglich sein. Aber vielleicht gibt es keinen Drucker, um (Haus-) Aufgaben auszudrucken? Oder das Netz oder der PC ist viel zu langsam für Videokonferenzen? Welche Möglichkeiten gibt es?


Grundlegend: Schulbeteiligte, die einen Festnetz-Telefon & -Internetanschluss, aber kein Endgerät mit LAN-Steckplatz und kein funktionierendes WLAN-/Mobilfunk haben, können das Problem mit einem USB (C)-LAN-Adapter bzw. USB-Ethernet-Adapter lösen. Denn:

Mit so einem Adapter können Smartphones & Tablets über Kabel und (Telefon-) Router mit dem Internet verbunden werden! Auf dem Foto oberhalb des Artikels ist die Verkabelung zu sehen und in den Produktbeschreibungen auf amazon wird gezeigt, wie das geht.

Beachten Sie ggf. bei einer Bestellung auf das richtige Betriebssystem (z.B. Adapter geeignet für MS-Windows oder Adapter iPadOS – Beispielprodukte bei Amazon sind verlinkt)!


Teilnahme an Online-/Video-Konferenzen

  • außer Haus: SuS können mit ihrem Smartphone oder Tablet zu einem Ort gehen, wo eine sichere Mobilfunkverbindung möglich und bestenfalls ein öffentliches (kostenfreies) WLAN verfügbar ist. Mögliche Orte sind z.B.:
    • Hotels, Cafés und Restaurants
    • das jeweilige Gemeindehaus / vor dem Rathaus
    • große Firmen
    • Einzelhandelsgeschäfte

Jugendliche kennen solche Orte oft aus eigenem Interesse. Im Freien wäre das bei schlechtem Wetter natürlich nicht schön oder sogar unmöglich. Spontan geht das i.d.R. nicht, das heißt: ein Termin muss von der LK gut im Voraus geplant sein.

  • im Haus: sollten Schüler so einen Ort nicht in der Nähe haben, und zuhause geht sowieso nichts, könnten Sie alternativ per Festnetz-Telefon an Online- / Video-Konferenzen teilnehmen. Wie das?
    • SuS rufen vom Festnetz einen Klassenkameraden (m/w/d) an, der eine stabile Internetverbindung hat und an Online-/Video-Konferenzen verlässlich teilnehmen kann. > Dieser Klassenkamerad nimmt den Anruf an und legt den Hörer neben seinen PC / Notebook / Tablet. Sofern der Ton (Musikboxen, PC-Lautsprecher) laut gestellt ist, kann der anrufende Schüler (m/w/d) wenigstens mithören. Sehen geht so natürlich nicht.

(Haus-) Aufgaben-Übertragung:

Jetzt wird es anstrengend – oder doch nicht? Wie kommen Schüler und Schülerinnen an ihre (Haus-) Aufgaben, wenn bei ihnen Zuhause komplett digitale Funkstille herrscht?

Zustellen:

  1. Lehrkräfte / SuS selbst könnten ein Elternteil / Freunde / Verwandten bitten, (Haus-) Aufgaben in der Firma abzurufen (per E-Mail, Messenger, LMS) und für diese SuS ausdrucken und an sie aushändigen. Dann können die HA in Papierform erledigt werden.
  2. Alternativ könnten Lehrkräfte natürlich 1x / Woche alle (Haus-) Aufgaben gedruckt per Post zusenden ODER in der Schule abholen lassen (Letzeres geht ggf nicht in einer Quarantäne-Situation!).
  3. Sofern es z.B. Hotels gibt, die für ihre Gäste digitale Arbeitsräume mit PC´s und Druckern zur Verfügung stehen, könnten diese digital abgehängten SuS oder deren Eltern z.B. erlauben, dort ihre (Haus-) Aufgaben online abzurufen und auszudrucken (geht ggf nicht in einer Quarantäne-Situation!).

Abgeben:

Wer (Haus-) Aufgaben nicht digitalisieren bzw. aufgrund von Funkstille nicht übertragen kann, könnte diese entweder …

  1. per Post zurücksenden
  2. in der Schule vorbeibringen (lassen) – das geht ggf nicht in einer Quarantäne-Situation!
  3. mit ihrem Smartphone oder Tablet abfotografieren und zum Beispiel per Whatsapp oder anderem Messenger bei der nächsten Gelegenheit an die entsprechenden Lehrkräfte senden.

Feedback & Austausch ohne digitale Verbindungen

  • Telefonieren per Festnetz
  • Audiobotschaften per Messenger bereitstellen (der Abruf dürfte irgendwo in der Gegend wohl möglich sein, ggf beim Einkauf mit den Eltern).

Lernen, Wissensvermittlung


Hieraus entstandene Corona-Troubleschooting-Idee: #Unterricht_im_Hotel

Kitas & Schulen sind systemrelevant und bleiben offen. Hotels, etc sind Corona-bedingt derzeit geschlossen. Diese haben aber oft nicht nur WLAN, sondern auch Konferenzräume mit Whiteboards, etc. Wäre es eine gute Idee, die Personendichte in Schulen zu verringern,  indem die oberen Klassenstufen ihren Unterricht in Hotel-Konferenzräumen bekommen?

Ziel: Corona-Ansteckungsgefahr senken! Nebenziel: Hotels wirtschaftlich stärken. (Raumnutzung natürlich nur zu moderaten Preisen).


Weitere Ideen bitte gerne auf Twitter beitragen!

Liebe Lehrkräfte in #Bildung_SH,

bis Mitte November kann ich mit einigen Schulgruppen noch KOSTENLOSE Kurse per #Fernunterricht über das #Videokonferenztool #BigBlueButton durchführen. Inhaltliches Thema ist “Nachhaltigkeit & Smartphones”.

Bei diesem #Onlinekurs lernen Alle zunächst mal die Teilnahme an Fernunterricht per Videokonferenz! Das ist eine Chance mehr, im Fall einer #Corona-#Quarantäne vorbereitet zu sein. Termine anfragen per E-Mail: s.braun-speck@sii-kids.de

#twlz #eduSH #twittercampus #edupnx @LSVGemS_SH

Infos zum inhaltlichen Thema:

 

 

Vielzählig von Lehrkräften in Online-Kursen gehört: Das funktioniert nicht: das Programm, das WLAN, das Videokonferenz-Tool. Merkwürdig wird es, wenn einige der Teilnehmer von Zuhause aus am Online-Kurs teilnehmen – und bei ihnen alles funktioniert. Wie kann das sein trotz Glasfaser und neuer Endgeräte?

Diese Woche hatte ich einen extremen Fall, bei einem meiner Online-Kurse. Mehrere Lehrkräfte nahmen gemeinsam von der Schule aus teil; nur die Schulleiterin schaltete sich von Zuhause aus zu. Letztere konnte an dem Online-Kurs völlig störungsfrei, bei bester Verbindung teilnehmen, während die Lehrkräfte in der Schule es zunächst schwer hatten, mit ihren Laptops online zu gehen und anschließend, ihre Mikrofone anzuschalten, und vor allem: alles auf ihren Bildschirmen zu sehen.


Fernunterricht mit Hindernissen …

In dem Kurs musste ich, als Referent und Kursleiter, häufig meinen Bildschirm teilen und den Teilnehmern Etwas erklären, was auf meinem PC zu sehen war. Bei einer stabilen Internetverbindung klappt das wunderbar. Seit Beginn der Coronakrise hatte ich selbst bisher nur ein einziges Mal Probleme damit.

Heute wurde mir eingangs erzählt, diese Schule hätte sich vorher schon mit Jitsi versucht (über Dataport) und es hätte nicht funktioniert. Aber heute gab es dieselben Probleme mit BigBlueButton.

Allerdings hörte und höre ich immer und immer wieder aus Schulen, dass sie mit Online-Konferenz-Tools und Lern-Management-Systemen wie iServ, Moodle, Itslearning, BigBlueButto, Jitsi, etc. massive Verbindungsprobleme haben – klar, im April und Mai waren die vermutlich alle zeitweise überlastet. Aber aktuell kann das nicht sein. Wenn, dann sind ja gegebenenfalls „nur“ Kohorten im Homeschooling und nicht alle Schüler (m/w/d).

Am Tool und dem Server (z.B. bei einem Internet-Provider / Hoster), wo das jeweilige Online-Konferenztools installiert ist, wird es nicht liegen. Ich äußerte diese Annahme in meinem hier beschrieben Online-Kurs, aber die Schulleiterin dementierte: Glasfaser ist verlegt. Soweit gut, aber:

Warum gab es keine stabile Internetverbindung in der Schule? Aber von Zuhause aus lief es?

Da es elementar wichtig war, dass die Teilnehmer sehen, was ich auf meinem Bildschirm aus der Ferne teilte, bat ich die Lehrkräfte sich testweise mit Smartphone einzuwählen – über Mobilfunk.

Und siehe da: Über Mobilfunk klappte es!

In Sekundenschnelle konnten sie alles sehen und aktiv teilnehmen. Tatsächlich funktionierte die Verbindung zur BigBlueButton Online-Konferenz über die Handys völlig störungsfrei und gut. Natürlich nur solange, bis das Datenvolumen aufgebraucht war … Parallel konnte die Schulleiterin von Zuhause aus auch die ganze Zeit problemlos teilnehmen.

Ich, als alter Hase der IT- und Medienbranche, merkte an, dass das Internet-Verbindungs-Problem in der Schule zum Beispiel folgende Ursache haben kann:

  1. einen überlasteten – internen – Router
  2. alte Kupferkabel, die von der Glaserfaserleitung von der Straße, in die Schule führen
  3. oder der Datenübertragungs-Leistung des Internetanschlusses (Telekom, o.a. Anbieter)
  4. ggf an den Leistungen der Endgeräte (ein Lehrer konnte nach einer gewissen Wartezeit und Verbindungsdauer endlich meinen geteilten Bildschirm sehen).
  5. zu wenig Glasfaser-Anschlüsse?
  6. der Landesserver

Die Schulleiterin versicherte, dass der Vertrag der Telekom ausreichend Übertragungsrate enthält. Und die Endgeräte waren alle neu und hatten wohl alle 8 GB Arbeitsspeicher – sollte reichen.

Also ist das ein Netzwerk-/ Router-Problem? Wie funktioniert das?

Das LAN und WLAN in der Schule läuft über den Router des Telefon-/Internet-Anbieters.

  • Das entweder mit Kabel vom PC zum Router (LAN-Verbindung),
  • oder kabellos über WLAN vom PC zum Router

Vom Router aus ist es für alle Teilnehmer gleich: die Internetverbindung läuft über (Netzwerk-) Kabel im Schulgebäude und -gelände über Telefonleitungen (ggf. aus Kupfer) bis zur Straße, wo in der Regel das Glasfasernetz beginnt. Anders ist das bei Handys / Smarthones: die können statt WLAN auch Mobilfunk nutzen (Datenvolumen muss verfügbar sein).

Ab der Straße laufen alle Daten über eine Glasfaserleitung zu einem Landesserver.

In Schleswig-Holstein soll es laut einem Netzwerktechniker sowie weiteren Informanten so sein, dass die Landesrechner (also Notebooks und Tablets, die an Schulen ausgeliefert worden sind) immer eine Verbindung zum Landesserver eingehen und dort über eine einzige Glasfaser-Verbindung mit einem einzigen Server verbunden werden. Diese Leitung ist quasi dauerhaft überlastet!

Dazwischen geschaltet ist (laut Dritter), aus Datensicherheitsgründen, ein VPN-Tunnel, der zusätzlich dafür sorgt, dass manche Teilnehmer einige Online-Dienste, APP´s etc garnicht erst aufrufen können.

Netzlast bei Online-Konferenztools:

Außerdem soll das Online-Konferenztool #Jitsi, welches vom Bildungsministerium SH kostenfrei über Dataport bereitgestellt wird, je Teilnehmer einen bis zwei Kanäle eröffnen. Zwei sind es je TN, wenn auch die Webcam aktiviert wird. Bei 40 TN wären das in der Summe 80 (Daten-) Kanäle! Vergleichsweise werden die Kanäle bei #BigBlueButton auf der Serverseite zu einem (1) Kanal gebündelt, weswegen die Server entsprechend weniger belastet werden. Bedeutet: Allein wegen vielfach höheren Netzlast sollte Bigbluebutton dem Jitsi-Tool vorgezogen werden.

Zu wenig Glasfaser-Leitungen je Schule?

Schlussendlich schrieb vor Kurzem jemand auf Facebook in der Gruppe Medienpädagogik, dass EINE einzige Glasfaserleitung je Schule natürlich auch schnell überlastet ist. Derjenige wirkte durchaus so, als wäre er vom Fach! Kurze Lösung laut ihm: Es muss mehrere Glasfaserleitungen je Schule geben.

Auch oben genannter Netzwerktechniker erzählte, dass eine “seiner” Schulen das Problem mehr oder wenig zufällig dadurch gelöst hätte, dass der Schulträger, neben dem Landesserver / Landes-Glasfaser-Anschluss, einen zweiten Glasfaseranschluss über einen anderen Telefonanbieter hatte legen lassen. Dort funktioniert die Internetverbindung deutlich besser und damit auch das Homeschooling – zumindest technisch betrachtet.

 

Ob Schüler (m/w/d) ihre Smartphones in der Schule nutzen dürfen sollen oder nicht, ist seit Jahren ein leidenschaftliches Diskussionsthema. Spätestens seit der Corona-Krise sind die Mobilgeräte allerdings für die Nutzung zu Unterrichtszwecken nicht mehr wegzudenken. Wie sieht es damit jetzt im Schulalltag aus? Fakt ist: Es muss immer Regelungen für so Etwas geben – zum Beispiel in Form einer Nutzungsordnung > hier steht ein Muster dafür bereit.

Die folgende Handy / Mobilgeräte-Nutzungsordnung hat Susanne Braun-Speck (media4schools / sii-kids) 2018 für eine Gemeinschaftsschule geschrieben. Der erste Absatz wurde später erweitert und die Reihenfolge von zwei Ziffern geändert, aber ansonsten ist diese Nutzungsordnung so noch im Einsatz – sie scheint sich bewährt zu haben. Hiermit stellt sie diese Handy- bzw. Mobil-Nutzungsordnung gemeinfrei als Muster anderen Schulen zur Verfügung.

Beachte: Dies ist ein Muster, welches auf eigene Verantwortung genutzt, sowie in eigenem Ermessen verändert und ergänzt werden kann. Die zur Verfügungstellung des Musters stellt keinen Rechtsrat dar und jegliche Haftung durch die Urheberin entfällt. Eine rechtliche Prüfung, z.B. durch einen Rechtsanwalt, fand nicht statt. Aber natürlich wurde sie, bei oben erwähnter Schule, von allen Gremien geprüft – wobei bis heute ein fehlendes Teilwort niemanden aufgefallen ist (ergänzt: heute).

Download als PDF oder als Word-Datei möglich.

Copyright-Hinweis: Nutzung und Weitergabe sowie Veränderung erlaubt – mit Namensnennung – nicht-kommerziell – Urheber: Susanne Braun-Speck, media4schools.de by sii-kids.de, Kontakt: s.braun-speck@sii-kids.de


(Handy-) Nutzungsordnung für mobile Geräte in der Schule (Muster)

 

Präambel

Grundsätzlich ist die Nutzung von mobilen Geräten (Handys, Smartphones sowie Tablet-PC) an unserer Schule / auf dem Schulgelände erlaubt. Damit für alle Beteiligten (Schüler, Lehrer, Besucher, etc) gleiche und verbindliche Rechte und Regeln gelten sowie im Unterricht die Nutzung von Online-Medien möglich wird, ist in dieser Mobil-Nutzungs-Ordnung Folgendes geregelt:

  1. Grundsätzlicher Umgang mit mobilen Geräten in der Schule und auf dem Schulgelände inkl. Pausen-Regelung:
    1. In wichtigen Angelegenheiten darf jederzeit telefoniert werden. Die Gespräche sind kurz zu halten und auf das Wichtigste zu begrenzen. Zum Beispiel
      1. wenn Stunden ausfallen und ihr dies mit den Eltern absprechen müsst.
      2. bei Notfällen jeder Art.
    2. Bei Veranstaltungen, an Projektentagen, etc. dürfen die Geräte – insbesondere die Kameras – benutzt werden, damit Schüler und Lehrer über diese Ereignisse berichten können. Hierbei sind besondere Regelungen hinsichtlich Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten.
    3. In den Pausen dürfen mobile Geräte wie folgt genutzt werden:
      1. Ab dem 7. Jahrgang dürfen die Geräte in den Pausen benutzt werden.
      2. Eine Nutzung in der Mensa oder auf den Toiletten ist untersagt.
        1. Beim Musikhören müssen Kopfhörer benutzt werden. Die Lautstärke darf Menschen in der Umgebung nicht stören. Man muss weiterhin ansprechbar bleiben.
  2. Nutzung im Unterricht
    1. Natürlich soll der Unterricht im Interesse der Schüler möglichst störungs- und ablenkungsfrei gestaltet werden. Entsprechend ist im Unterricht grundsätzlich die Nutzung zu persönlichen Zwecken (außer bei Notfällen) untersagt.
    2. Sofern Mobilgeräte nicht zu Unterrichtszwecken genutzt werden, sind diese in der Tasche (Schulrucksack, Jacke, nicht Hosentasche/nicht direkt am Körper) komplett ausgeschaltet oder auf Flugmodus
    3. Dagegen soll die Nutzung von mobilen Geräten in Zusammenhang mit Online-Medien beim Unterricht gefördert Deshalb ist in Absprache mit dem jeweiligen Lehrer während des Unterrichts Folgendes möglich:
      1. Insbesondere dürfen Mobilfunkgeräte zur Recherche von Informationen und zur Veranschaulichung (z.B. durch das Zeigen von Bildern oder Videos zum jeweiligen Thema) genutzt werden.
      2. Beteiligte (Lehrer und Schüler) dürfen interessante Tafelbilder, Kunstwerke, Projektarbeiten o.ä. fotografieren. Urheberrechte sind zu beachten!
      3. Im naturwissenschaftlichen Unterricht dürfen interessante Experimente gefilmt oder fotografiert werden.
      4. Auf Ausflügen und Klassenfahrten darf zu Dokumentations- oder Erinnerungszwecken gefilmt oder fotografiert werden. Beachte hierzu Ziffer 4 dieser Nutzungsordnung!
      5. Im Musikunterricht darf man das Handy zum Aufnehmen oder Abspielen von Musik nutzen.
      6. Und im Mathematik-Unterricht darf z.B. der Taschenrechner, die Uhr, der Kalender oder die Stoppuhr genutzt werden.
  3. Gesundheit
    1.  Die Nutzung von mobilen Geräten ist in vielerlei Hinsicht nicht gesund, worauf wir hier hinweisen möchten. Bedenke also jederzeit: Jedes elektrische Gerät gibt „Elektro-Smog“ ab. Ein mobiles Gerät tut dies in zweifacher Hinsicht und beides ist ungesund:
      • Mobil-Funk (beim Telefonieren und z.B. bei Datenübertragung) ist hochfrequente Strahlung
      • Die Stromversorgung darin ist niederfrequente Strahlung (magnetische bzw. elektrische Energie)
      • Der kleine Bildschirm strengt die Augen an und überfordert sie schnell.
      • Nur gesunde Ernährung und Sport halten euch schlank, Bewegung ist das A und O. Das krumme Beugen über Smartphones kann dem Körper massiv schaden.
  4. Persönlichkeits- und Datenschutzrechte
    1. Jeder Schüler ist für die Sicherung seiner Mobilfunkgeräte samt Inhalten selbst verantwortlich und hat diese mit einem Passwort zu schützen.
    2. Die Schule übernimmt keinerlei Haftung!
    3. Niemand darf die Inhalte persönlicher Gegenstände kontrollieren, d.h. Lehrer dürfen beispielsweise nicht die Nachrichten auf Schüler-Handys lesen.
    4. Alle Beteiligten an der Schule dürfen keine digitalen Beiträge, Nachrichten, Fotos, Videos machen, sehen, veröffentlichen oder verteilen, die
      1. gegen die guten Sitten oder geltendes Recht verstoßen (z.B. als Mobbing betrachtet werden können).
      2. deren Veröffentlichung einen Straftatbestand erfüllt oder eine Ordnungswidrigkeit darstellt,
      3. die gegen das Urheberrecht, Markenrecht oder Wettbewerbsrecht verstoßen
      4. der beleidigende, rassistische, diskriminierende oder pornographische oder gewaltverherrlichende Inhalt haben.
    5. Fotos und Videos von anderen, einzelnen Schülern oder kleinen Gruppen dürfen nur mit deren persönlicher Einwilligung gemacht werden. Für Schulzwecke liegt ein formuliertes Genehmigungsformular im Sekretariat bereit.
    6. Fotos von Gruppen mit mehr als 15 Personen auf dem Bild dürfen gemacht werden, solange sie nicht gegen Ziffer 4.4. verstoßen.
  5. Folgen bei Missachtung der Nutzungsregeln:
    1. Störungen durch Mobilfunkgeräte im Unterricht können wie folgt geahndet werden:
      1. Bei 1maligen Klingeln, Vibrieren oder ähnlichem wird der jeweilige Schüler aufgefordert, das Handy in den Flugmodus zu versetzen.
      2. Sollte ein Schüler ein Gerät aktiv nutzen (z.B. unter dem Tisch oder in der Hosentasche) darf der anwesende Lehrer das Gerät einsammeln und bis zur Abholung am Ende des Schultages im Sekretariat abgeben.
      3. Sofern ein Schüler über mehrere Wochen immer wieder diese Regeln missachtet, kann er ein bis zu 14-tägiges komplettes Nutzungsrechtsverbot auferlegt zusammen mit einer Missbilligung bekommen. In solch einem Fall werden die Eltern benachrichtigt.
    2. Bei Missachtung der Persönlichkeitsrechte (Ziffer 4) gibt es folgende Möglichkeiten:
      1. Sollte jemand feststellen (zum Beispiel, weil ein Bild oder Video unter Schülern verteilt wurde), dass z.B. gegen die Persönlichkeitsrechte von sich oder anderen Schülern verstoßen wurde, können Betroffene selbst oder Freude/Klassenkameraden und/oder Lehrer sowie Eltern Beschwerde bei der Schulleitung einreichen und/oder sich Hilfe bei den Schulsozialarbeitern holen.
      2. Jeder ist berechtigt und darf sich aufgefordert fühlen, freiwillig die Inhalte seines eigenen Mobilgerätes zu zeigen, sofern er den Inhalt für persönlichkeitsverletzend, gefährlich oder straffähig hält.
      3. In Zweifelsfällen bzw. bei starkem Verdacht auf solche Rechtsverletzung wird die Polizei hinzugezogen und ggf. Anzeige erstattet.

Feburar 2018 (überarbeitet 2020/10)

Wenn Veränderungsvorhaben und Projekte an Schulen von vorneherein flexibel und vorausschauend geplant sind, fällt es leichter, Agilität zu leben und alle Beteiligten (Lehrkräfte, Schüler, Eltern, möglicherweise auch Schulträger) einzubinden. Mit (digitalen) Mindmaps können diese in höchst kreativer, strukturierter und veränderbarer Form entwickelt, dargestellt und geplant werden.


In diesem Beitrag für das Booksprint “Agilität und Bildung”, stelle ich (Susanne Braun-Speck, freie Referentin für digitale Bildung) die Einsatzmöglichkeiten von Mindmaps vor und berichte davon, wie Lehrkräfte und Schüler (m/w/d), in einem Workshop mit mir, gemeinsam Ideen für Nachhaltigkeits-Projekte in ihrer Schule entwickeln und planen. Im Anhang gibt es eine Liste mit APP- und Online-Tools, Buch-Empfehlungen und weiterführende Links sowie ein Handout für den Unterricht.

Persönlich lernte ich die Mindmapping-Methode übrigens vor rund 30 Jahren kennen und wende sie seitdem in vielen Berufs- und Lebenslagen an: Von der einfachen kreativen Ideenfindung bis zur komplexen Unternehmenskonzept-Entwicklung.


Mindmapping: eine Kreativ- & Visualisierungs-Methode

Der Begriff Mindmap (auch: Mind-Map) kommt aus dem Englischen und heißt wörtlich übersetzt, Gedanken- oder Gedächtniskarte. Die Mindmapping-Methode ist zunächst mal eine Kreativ- sowie Strukturierungs-Methode, welche ein hirngerechtes Arbeiten ermöglicht. Sie wurde in den 1970er Jahren von Tony Buzan, einem britischen Autor, Redner und Trainer für Bildung, Lernen und Kreativität entwickelt.

Gehirngerecht ist sie deshalb, weil die natürliche Arbeitsweise des Gehirns genutzt wird und Mindmaps ebenso eine vernetzte Struktur haben wie unsere Hirnsynapsen (Verbindungsstellen zwischen Nervenzellen). Dadurch kann ungeahntes Potential geweckt und die Merkfähigkeit erheblich gesteigert werden. Mindmapping macht auch möglich, dass die logisch-arbeitende linke Hirnhälfte mit der kreativ-arbeitenden rechten Hirnhälfte besser zusammenarbeitet.

Fotos mit Beispielen:

So ist ein Mindmap aufgebaut: In der Mitte steht jeweils das Thema, wo herum Hauptzweige und Unterpunkte baumartig strukturiert sind.


Regeln gibt es dabei übrigens wenige: Ein Mindmap wird oben Rechts (auf ein (1) Uhr) beginnend im Uhrzeigersinn geschrieben und von dort auch begonnen zu gelesen.

Ein alternativ benutzter Begriff ist “Clustering”.

In Clustern werden Vorstellungen in einfacher kognitiver Weise miteinander verknüpft. Diese Methode stammt aus dem Umfeld des kreativen Schreibens und wurde circa 10 Jahre nach der Mindmapping-Methode entwickelt und kann als vereinfachte Methode dessen verstanden werden.

Einsatz-Möglichkeiten & Nutzen sind vielseitig!

Die Mindmapping-Methode eignet sich besonders, um Ideen zu entwickeln, Informationen zu sammeln und Projekte zu planen. Im Gegensatz zu langatmigen Texten sind sie schnell erfassbar und leicht verständlich. Außerdem sind sie, anders als zum Beispiel eine Stichwortliste, gehirn-gerecht strukturiert und in alle Richtungen flexibel erweiterbar.

Menschen werden durch die Mindmapping-Methode kreativer, können Informationen besser erfassen und verarbeiten, sowie später (zum Beispiel beim Referat oder Vortrag) schneller reproduzieren und wiedergeben.

Im Bildungswesen nutzen Mindmaps allen Schülern (m/w/d) beim kreativen Schreiben von jeglichen Texten; unkonzentrierte und leistungsschwache Schüler können durch sie Gedanken und Fakten leicht erfassen und sortieren; bei Hochbegabten werden ungeahnte, versteckte Fähigkeiten entdeckt; das Präsentieren von Referaten und Projektarbeiten fällt leichter, und: Lehrkräfte können damit innerhalb kürzester Zeit ihre Stunden planen und strukturieren.


Wer eine Mindmap erstellt hat, kann mit einen kurzen Blick auf deren Schlüsselbegriffe und durch die Struktur den gesamten Inhalt (auch von sehr komplexen Themen) sekundenschnell erfassen und wiedergeben. Ablesen wie bei sonstigen Vorträgen und Referaten entfällt damit!



Traditionell wird die Mindmapping-Methode übrigens seit Jahrzehnten in der Wirtschaft genutzt. Zum Beispiel in Marketing und Werbung; hier überwiegend aber nicht nur als Kreativ- und Strukturierungs-Methode. Sowie in der IT für Software-Entwicklungen, um z.B. Zielgruppen und User Experience zu formulieren. Wer sich dafür interessiert, findet in der Link-Liste einen Artikel dazu.


Im Folgenden geht es um einen Workshop zum Thema Nachhaltigkeit.

Wie bereits geschrieben, nutze ich die Mindmapping-Methode seit mehr als 30 Jahren. In diesem Beispiel setze ich sie für Workshops an Schulen ein, welche Ideen und Möglichkeiten suchen, um Nachhaltigkeits-Projekte zu initiieren.

Rahmenbedingungen:

  • Workshop-Team: In diesem hier beschriebenen WS waren 5 Lehrkräfte sowie 12 Schüler (Jg. 7-12) dabei und ich.
  • Zeitaufwand: 4 Zeitstunden
  • Medien: Notebook, interaktiver Touchscreen, Kreidetafel, Papier und Stifte

Ablauf beim Workshop:

  1. Schritt: Begrüßung und Abfragen der Wünsche und Ziele für den heutigen Workshop > notieren. In diesem Workshop soll es allgemein um nachhaltige Schule sowie nachhaltige digitale Bildung gehen.
  2. Schritt: 10-15-menütige digital-präsentierte Theorie über Nachhaltigkeit und die Agenda2030 plus Diskussion.
  3. Anschließend nahmen wir uns gemeinsam das Thema nachhaltige digitale Bildung vor, was ich als Referentin moderierte und an der Kreidetafel festhielt. Dabei machte ich direkt vor, wie eine Mindmap entsteht (wobei das kein Lernziel des Tages war). Durch meine Erfahrungen in Sachen Digitalisierung / IT stellte ich die richtigen Fragen – die Erkenntnisse gleichen meinen Annahmen … Des Urheberrechts wegen wird das Ergebnis hier nicht präsentiert.
  4. Nach dieser 1. Mammut-Aufgabe gab es eine Pause und anschließend eine Auseinandersetzung mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (siehe Bilddatei). Welche davon berühren Schule überhaupt? Die Teilnehmer entwickelten sofort Ideen und notierte sich diese zunächst für sich selbst (handschriftlich).
  5. Als nächstes wurden aus allen Ansätzen und Ideen drei für die Vertiefung ausgewählt. Dazu bildeten sich Projektteams jeweils aus mindestens einer Lehrkraft und vier Schülern.
  6. Jedes Projektteam setzte sich nun mit einer Idee tiefer auseinander. Dabei entstand ein größeres, gemeinsames Mindmap pro Team und Idee. Darin enthalten ist auch, was der nächste Projektschritt ist und wer – auch nach dem heutigen Workshop – an dem Projekt weiterarbeiten möchte. Ein nächster Termin je Gruppe wird vereinbart. Bei diesem Workshop wurden die Ideen ebenfalls in einem Content-Management-System von Media4Schools digital erfasst.
  7. Abschließend stellten alle Gruppen ihre Nachhaltigkeits-Projektideen kurz vor. Andere Workshop-Teilnehmer hatten hierbei noch Gelegenheit, weitere Aspekte / Assoziationen einzubringen.

Das später digital nachgestellte zweite Mindmap aller drei Nachhaltigkeits-Projekte mit Teilprojekten des Workshops ist dieses:

Die Mindmaps vom Workshop sind jetzt die Basis für eine agile Projekt-Realisierung. Sie sind stets veränderbar, das besonders gut, wenn sie digital verfügbar sind. Für spontane weitere Ideen und Aspekte sollten sie zudem möglichst groß ausgedruckt und irgendwo zentral an eine Wand gehängt werden. Dort können dann auch Nicht-Projektmitglieder weitere Vorschläge machen.

Wie auf dem letzten Mindmap zu erkennen ist, entstanden aus diesem Workshop sofort 3 vielseitige Projektideen mit mehreren Teilprojekten für mehr Nachhaltigkeit an der Schule. Teams stehen fest; ebenso wie die nächsten Schritte. > Der 4-Stunden Workshop war enorm effektiv und ergebnisreich!


Mindmaps im Unterricht

Wer die Mindmapping-Methode mit Schülern (m/w/d) im Unterricht anwenden möchte und noch kein Handout dafür hat, findet hier eins als PDF.  Klick entweder auf den Downloadlink oder scanne diesen QR-Code >

Workshop? Kontakt?

Wer an Referentengeführten Workshops für seine Schule oder Klasse interessiert ist, kann sich gerne bei der Autorin, Susanne Braun-Speck, melden. E-Mail: s.braun-speck@tiefenschaerfe.de oder @sii-kids.de. Tel.: 0172-4332277


Buch-Empfehlungen (Links zu Amazon):


Weblinks zu digitalen Apps & Online-Portalen:


Link-Empfehlungen:

Weiterlesen

APP ist die Abkürzung von „application software“ zu Deutsch „Anwendungs-Programm oder -Software“ (es gibt z.B. PC-Anwendungen, Windows-APP´s, Web-APPs, mobile APPs, etc.)

Software, sprich ssofft-währ, sind Programme, mit denen man Computer betreibt. Dank Software passiert überhaupt etwas auf dem Computer. Die Software enthält Regeln und Befehle, damit der Computer weiß, was er tun soll.

Videolink dazu von Kika:

Tools und Plugins sind übrigens ganz kleine Anwendungs-Programme, welche zusätzliche Aufgaben für ein bestimmtes Betriebssystem oder Anwendungsprogramm übernimmt.

Informatik ist eine Wissenschaft.

Der Begriff „Informatik“ setzt sich zusammen aus den Begriffen „Information“ und „Automatik“. Die Informationen (Daten) werden also automatisch verarbeitet, das in Computern. Smartphones sind mobile Telefone, mit umfangreichen Computer-Funktionalitäten (mehr dazu).

Ein Beispiel für die automatische Verarbeitung von Informationen/Daten (also Informatik) ist der Wetterbericht: Viele Stationen auf der Welt messen die Temperatur, die Feuchtigkeit der Luft, den Luftdruck, den Wind und viele andere Dinge. Die Daten liefern die Geräte selbständig an einen zentralen Computer. Dieser ist so programmiert, dass er daraus selbständig eine Wettervorhersage erstellen kann.

Informatik gibt es vielen, vielen Lebens- und Berufsbereichen. Ingenieure brauchen die Informatik für die Berechnung ihrer Brücken, Ärzte brauchen sie für die Planung ihrer Operationen und so weiter. Die Informatik ist aus unserem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. (Quelle: Klexikon)

Was hat Informatik mit Digitalisierung zu tun?

Der Begriff Digitalisierung meint, dass alle möglichen Sachen, die es bisher z.B. auf Papier gab oder per Hand gemacht wurden, nun also mit Hilfe der Informatik digital werden sollen. Lies gerne auch den Blogartikel “Was meint Digitalisierung?” (für Lehrkräfte).

Gut zu wissen: Informatik-Unterricht ist kein Anwender-Unterricht!

Im Sprachgebrauch von Beteiligten des Bildungssystems, also z.B. in Schulen und den Ministerien dazu, wird ständig von Informatik-Unterricht und Informatik-Fachlehrern gesprochen, welche dringend gebraucht werden.

Doch tatsächlich müssen Lehrkräfte wie auch Schüler KEINE Aufgaben von Informatikern ausführen können!

Informatiker beschäftigen sich in ihrer Berufstätigkeit mit der Entwicklung von Programmen, Software, Hardware und Systemlösungen, sowie mit Künstlicher Intelligenz, Maschinenprogrammierung oder z.B. mit der Installation und Administration von Systemen & Netzwerken. Es gibt viele, viele verschiedene Berufsbilder und Tätigkeitsgebiete, die mit Informatik zu tun haben!

Lehrkräfte und Schüler brauchen in einer digitalen Welt “nur” Anwender-Kenntnisse besitzen.

In der elektronischen Datenverarbeitung steht der Ausdruck “Anwender / User / Benutzer” für eine Person, die einen Computer, eine APP, ein Online-Portal oder andere digitale Medien benutzt. Zukünftig werden sowohl in Schulen, wie auch fast allen Berufsbereichen solche digitalen Anwender-Kenntnisse benötigt. Also zum Beispiel digital Schreiben und Kommunizieren, online Recherchieren und Lernen, etc.

“Informatik” ist dafür aber nicht das richtige Fach und auch nicht der richtige Ausdruck! “Digitale Medien & EDV-Anwendung” könnte zum Beispiel ein richtiger Begriff dafür sein.


Was alles mit “Computern” und “Informatik” im Laufe der Geschichte gemeint war und ist, siehst Du auf dieser Grafik: